Gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr

Lebensgefahr: Jugendliche legen Steine auf das Gleis – dann nähert sich ein Zug

Eine Gruppe von Jugendlochen hat im Kreis Gütersloh Steine und Metallteile auf die Gleise gelegt. (Symbolbild)
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Eine Gruppe von Jugendlochen hat im Kreis Gütersloh Steine und Metallteile auf die Gleise gelegt. (Symbolbild)

Im Kreis Gütersloh haben Jugendliche Steine und Metallteile auf Bahnschienen gelegt, bevor sich ein Zug näherte – und plötzlich knallte es.

Schloß Holte-Stukenbrock – Das hätte böse enden können. Fünf Jugendliche haben bei einer leichtsinnigen Aktion andere Menschen in Lebensgefahr gebracht. Nach Angaben der Polizeibeamten aus Gütersloh* sollen sie in Schloß Holte-Stukenbrock Steine und Metallteile vorsätzlich auf ein Bahngleis gelegt haben. Dann näherte sich ein Zug.

Kreis Gütersloh
Einwohner361.828 (2016)
BundeslandNRW

Gütersloh (NRW): Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr – Zeugen rufen Polizei

Am Samstagabend (5. Dezember) waren Augenzeugen auf die fünf Jugendlichen aufmerksam geworden. Die vier 13-Jährigen sowie ein 17-Jähriger hielten sich am Taubenweg in Schloß Holte-Stukenbrock auf, wie aus einer Pressemitteilung der Polizei Gütersloh am Montag (7. Dezember) hervorgeht. Dort legten sie Steine und Metallteile auf die Bahnschiene.

Zeugen berichteten von einem lauten Knall. Gegen 19.45 Uhr alarmierten sie die Polizei Gütersloh. Nachdem die Jugendlichen bemerkt hatten, dass sie von den Zeugen beobachtet wurden, rannten sie davon. „Durch die unterdessen hinzugerufenen Polizeibeamten wurden die vier 13-Jährigen und der 17-Jährige an der Falkenstraße/ Grüner Weg angetroffen“, teilten die Ermittler mit.

Gütersloh (NRW): Steine auf Gleis gelegt – Verfahren gegen Jugendliche eingeleitet

Die Eltern der 13-Jährigen, zwei Mädchen und zwei Jungen aus Schloß Holte-Stukenbrock, wurden von der Polizei Gütersloh über die lebensgefährliche Tat in Kenntnis gesetzt. „Zwischenzeitlich konnte ermittelt werden, dass der laute Knall durch einen über die Gegenstände fahrenden Zug entstanden ist“, erklärten die Beamten. Verletzte Personen gab es jedoch glücklicherweise nicht. Auch die Bahn wurde bei dem Zwischenfall nach ersten Erkenntnissen nicht beschädigt.

Auch die Erziehungsberechtigten des 17-Jährigen, der aus Bielefeld* stammt, wurden über den Vorfall im Kreis Gütersloh informiert. Die Beamten der Polizei leiteten wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein Strafverfahren ein. Erst vor wenigen Wochen sorgte eine Gruppe junger Menschen für einen Ausnahmezustand. Am Hauptbahnhof Gütersloh (NRW) hatten Jugendliche in einem Zug gegen die Maskenpflicht verstoßen und so einen Einsatz der Polizei ausgelöst. (*Owl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.)

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