Opfer lag bereits im Koma 

Pausenbrot tötet 26-Jährigen – mehrere Opfer vergiftet  

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Intensivstation

Die vergifteten Pausenbrote in Schloß Holte-Stukenbrock forderten jetzt das erste Todesopfer. Der Täter aus Bielefeld sitzt bereits im Gefängnis.

  • Vergiftete Pausenbrote in Schloß Holte-Stukenbrock in NRW 
  • Ein 26-jähriger Mann, der im Wachkoma lag, starb nun an den Folgen 
  • Der Täter aus Bielefeld, der mehrere Opfer vergiftete, wurde zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt

Schloß Holte-Stukenbrock/Bielefeld/NRW – Der junge Mann lag lange Zeit im Wachkoma und kämpfte um sein Leben. Jetzt ist er tot, berichtet die NW am Donnerstag (9. Januar). Der 26-Jährige wurde von seinem damaligen Arbeitskollegen in Schloß Holte-Stukenbrock  vorsätzlich vergiftet. Der 57-jährige Mann aus Bielefeld hatte die Pausenbrote seiner Mitarbeiter mit Gift versetzt. Weitere Opfer kämpfen noch heute mit den Folgen dieser Tat. 

Vergiftete Pausenbrote in Schloß Holte-Stukenbrock in NRW: Erstes Todesopfer bekannt – Täter aus Bielefeld in Haft 

Wegen versuchtem Mordes wurde der Täter aus Bielefeld im März 2019 zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Das Gericht kam zu der Überzeugung, dass der Mann die Pausenbrote seiner Kollegen in Schloß Holte-Stukenbrock vorsätzlich vergiftet hatte. Zu diesem Zeitpunkt lag der 26-Jährige bereits im Wachkoma. Weitere Opfer leiden nach dem Fall, der bundesweit für Aufsehen sorgte, noch heute unter starken gesundheitlichen Problemen. 

Die Eltern des verstorbenen Mannes nahmen damals an dem Prozess vor dem Bielefelder Landgericht teil und schilderten den körperlichen Verfall ihres Sohnes. Weitere ungeklärte Todesfälle bei dem Armaturenunternehmen in Schloß Holte-Stukenbrock wurden von den Behörden untersucht. Zwei Personen, dessen Pausenbrote ebenfalls vergiftet wurden, trugen schwere Nierenschäden davon. 

Schloß Holte-Stukenbrock/Bielefeld: 26-Jähriger aus NRW litt unter Hirnschäden 

Die Richter am Landgericht in Bielefeld stellten damals die besondere Schwere der Schuld des fest und verhängten gegen den Angeklagten die Höchststrafe. "Lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung wird bei Mordversuchen nur in Ausnahmefällen verhängt", bestätigte ein Jurist. Nachdem der 26-Jährige in Schloß Holte-Stukenbrock vergiftet worden war, fiel er im Herbst 2016 in ein Wachkoma. 

Das Opfer erlitt durch den Pausenbrot-Skandal in Schloß Holte-Stukenbrock irreparable Hirnschaden und wurde von seinen Eltern gepflegt. Zu den Tatvorwürfen schwieg der verurteilte Täter aus Bielefeld bis heute. Die Polizei beschäftigt nun auch noch ein weiterer Todesfall, denn in einem Wohnhaus in Borgholzhausen im Raum Gütersloh in NRW wurde jetzt die Leiche einer Frau entdeckt, die mehrere Stichverletzungen aufweist. 

Am frühen Freitagmorgen (10. Januar) kam es in NRW zu einem heftigen Unfall, als ein Ford-Fahrer auf der B64 in Herzebrock-Clarholz bei Gütersloh frontal in das Heck eines Bullis krachte und mehrere Menschen verletzt wurden.

Am Freitag (10. Januar) wurde ein Mann (43) nach einem schweren Busunglück in Lichtenau (NRW) mit etwa 30 Verletzten vom Amtsgericht in Paderborn verurteilt, weil er unter Drogeneinfluss gefahren sein soll.

Die Polizei gab am Montag (13. Januar) in einer Pressemitteilung bekannt, dass ein Golf-Fahrer auf der Herzebrocker Straße in Gütersloh (NRW) schwer verunglückte, nachdem er einem Chrysler ausgewichen war.

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