Kreis Gütersloh

Frau stirbt bei schwerem Unfall auf A2: Rettungshubschrauber im Einsatz

Am Wochenende ereignete sich am Rande des Kreises Gütersloh ein schwerer Unfall auf der A2. Eine Beifahrerin kam dabei ums Leben.

Kreis Gütersloh/Oelde/Herzebrock-Clarholz – Auf der A2 in Fahrtrichtung Dortmund kam es am Samstag (7. November) gegen 14.04 Uhr zu einem folgenschweren Unfall. Zwischen den Anschlussstellen Oelde und Herzebrock-Clarholz berührten sich zwei Pkw, was eine Verkettung weiterer Ereignisse nach sich zog. Insgesamt verletzten sich vier Personen dabei schwer, eine 53-jährige Frau kam ums Leben.

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Kreis Gütersloh: Mercedes prallt gegen Lkw

Der Unfall nahm seinen Lauf als ein Mercedes-Fahrer (60) auf dem dreispurigen Teilstück der A2 am südwestlichen Rand des Kreises Gütersloh die Spur wechseln wollte. Im Kreis Gütersloh, zwischen Herzebrock-Clarholz und Oelde, wollte der Fahrer vom Mittelstreifen auf die linke Spur wechseln. Dabei übersah er einen Seat aus Detmold und beide Pkw berührten sich. Der Mercedes geriet daraufhin ins Schleudern und blieb auf dem linken Fahrstreifen stehen.

Dies sah ein nachfolgender Audi aus Bochum jedoch zu spät und krachte in den stehenden Mercedes. Der Wagen wurde von dem Aufprall gegen die Mittelschutzplanke und anschließend quer über die A2 gegen einen Lkw geschleudert. Bei dem Zusammenstoß mit dem Lkw wurde dessen Dieseltank beschädigt, sodass Treibstoff auslief. Die 53-jährige Beifahrerin erlitt bei dem Unfall im Kreis Gütersloh tödliche Verletzungen. Ihr Mann, der den Mercedes fuhr, und ihr Sohn (31), der ebenfalls mit im Wagen saß, wurden schwer verletzt.

Kreis Gütersloh: Auf der A2 kam es nach einem schweren Unfall zu einem Hubschraubereinsatz (Symbolbild).

Vollsperrung und Hubschraubereinsatz auf A2 im Kreis Gütersloh

Auch die beiden Männer (31 und 33), die in dem Audi aus Bochum saßen, wurden bei dem Unfall auf der A2 schwer verletzt. Alle Beteiligten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein Rettungshubschrauber war vor Ort ebenso im Einsatz wie die Feuerwehren aus Warendorf und Gütersloh.

Die A2 musste für die Unfallarbeiten etwa fünfeinhalb Stunden in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde im Kreis Gütersloh ab der Anschlussstelle Herzebrock abgeleitet. Es bildete sich ein Stau von etwa vier Kilometern. Erst gegen 19.40 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Zur Klärung des Unfalls wurde ein Sachverständiger der Staatsanwaltschaft Münster* hinzugezogen.

An anderer Stelle in der Region ersucht die Polizei dringend um Hilfe: Im Kreis Gütersloh wurde ein 13-jähriger Junge völlig hilflos aufgefunden. Das Kind berichtete von einem fremden Mann und großen Gedächtnislücken. Nun werden Zeugen gesucht. (*Msl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.)

Rubriklistenbild: © obs/ADAC SE/ADAC Luftrettung

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