Covid-19-Pandemie

Coronavirus: Freibad in Verl unter strengen Coronavirus-Regeln wieder geöffnet

Wegen des Coronavirus dürfen die Freibäder im Kreis Gütersloh in NRW nur unter strikten Auflagen wieder eröffnen. Für Besucher gelten strenge Regeln.

  • Trotz des Coronavirus startet im Kreis Gütersloh die Freibadsaison passend zum Vatertag (Christi Himmelfahrt). 
  • In Verl hat die erste Anstalt für Schwimmer und Sonnenanbeter geöffnet. 
  • Besucher müssen sich jedoch an strenge Vorschriften halten. 

Gütersloh/Verl/NRW – Wochenlang mussten die Badbetreiber in Nordrhein-Westfalen auf diese Entscheidung warten. Passend zu Christi Himmelfahrt (Vatertag) ist die Coronavirus-Zwangsschließung vorbei und die Freibäder in NRW dürfen endlich wieder ihren Betrieb aufnehmen. Ein Freibad in Verl im Kreis Gütersloh hat seit dem heutigen Mittwoch (20. Mai) wieder geöffnet. Badegäste müssen jedoch mit Einschränkungen rechnen. 

Badeanstalt im Kreis Gütersloh

Freibad Verl

Adresse

Zum Meierhof 91, 33415 Verl

Öffnungszeiten

  • Montag, Mittwoch und Freitag von 6 bis 20 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag von 6 bis 19 Uhr 
  • Samstag, Sonntag und Feiertage von 7 bis 18 Uhr

Christi Himmelfahrt in Gütersloh (NRW): Wer darf das Freibad in Verl besuchen? 

Die wohl ungewöhnlichste Freibadsaison in NRW ist gestartet. Seit 9 Uhr empfängt das Verler Freibad im Kreis Gütersloh wieder Besucher. Bereits vor der Öffnung standen Stammgäste vor der Badeanstalt, berichtete der WDR. Allerdings kann nicht jeder das Schwimmbad besuchen, denn wegen des Coronavirus müssen Regeln eingehalten werden. 

Maximal 500 Badegäste dürfen das Freibad in Verl gleichzeitig besuchen. Außerdem müssen die Besucher im Besitz einer Saisonkarte sein. Tagestickets werden in der Anstalt im Kreis Gütersloh nicht verkauft. Neben der Öffnung der Freibäder hat NRW weitere Lockerungen in der Coronavirus-Pandemie bekannt gegeben. 

  • Tattoo- & Piercingstudios öffnen
  • Standesamtliche Trauungen mit Gästen sind möglich
  • Picknicke sind unter Auflagen wieder erlaubt

Coronavirus im Kreis Gütersloh: Welch Regeln gelten im Freibad in Verl? 

Die NRW-Landesregierung hatte bereits vor einigen Tagen beschlossen, dass die Schwimmbäder im Kreis Gütersloh am 20. Mai wieder öffnen dürfen. Nun ist es so weit: Das Freibad in Verl bietet seinen Besuchern normalerweise ein abwechslungsreiches Programm an: 

  • 50 Meter-Schwimmbecken 
  • Großer Nichtschwimmerbereich mit Strand
  • Separates Kinderplanschbecken
  • Sprunganlage mit 10 Meter Turm
  • Wasserpilz/Kinderrutsche
  • Strömungskanal/Whirlpool 
  • Massageduschen und Nackenduschen
  • Wärmehalle
  • Große Liegewiese
  • Kinderspielplatz mit Matschbereich
  • Beach-Volleyball- und Beach-Handball-Feld Tischtennisplatten

Doch wer das Freibad im Kreis Gütersloh über Christi Himmelfahrt besuchen möchte, muss sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf neue Regeln einstellen. In Verl wurden folgende Schutzmaßnahmen umgesetzt: 

  • Maskenpflicht im Eingangsbereich und in den Umkleiden 
  • 1,5 bis 2 Meter Abstand halten 
  • Es gibt nur Einbahnstrecken im Schwimmbecken 
  • Rutschen und Sprungbretter sind noch gesperrt
  • Auf den Strömungskanal muss verzichtet werden 

Nicht alle Badeanstalten können passend zu Christi Himmelfahrt (Vatertag) wieder öffnen. Da die NRW-Landesregierung erst am vergangenen Wochenende das Hygienekonzept vorstellte, reichte die Zeit bei einigen Verantwortlichen nicht aus, um die Vorschriften umzusetzen. Das Nordbad in Gütersloh bleibt am heutigen Mittwoch noch geschlossen. Auch andere Städte in der Region haben tolle Bäder. Unsere Top 5 Freibäder in OWL haben wir hier für Sie zusammengestellt. Wer wegen der neuen Coronavirus-Regeln auf einen Schwimmbadbesuch verzichten möchte, kann sich in unseren fünf schönsten Badeseen in Ostwestfalen-Lippe abkühlen. 

Coronavirus im Kreis Gütersloh: Im Verler Freibad sind die Sprungbretter noch gesperrt.  

Die Corona-Krise hat sich verschärft: Der Kreis Gütersloh hat inzwischen die zweithöchste Coronavirus-Infektionsrate in Deutschland, nachdem sich mehrere Tönnies-Mitarbeiter mit dem Erreger infiziert hatten und die Zahl der Neuinfektionen stark angestiegen war. 

Im Kreis Gütersloh spitzt sich die Lage zu: Nachdem bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück 730 Angestellte postiv auf das Coronavirus getestet wurden, stellte die Bundestagsabgeordnete Britta Haßelmann aus Bielefeld Strafanzeige gegen Clemens Tönnies und sein Neffe fordert sogar seinen Rücktritt.

Wegen des Corona-Massenausbruchs bei Tönnies, musste die NRW-Landesregierung die Reißleine ziehen: Nachdem der Lockdown für den Kreis Gütersloh verkündet wurde und der Krisenstabsleiter Thomas Kuhlbusch zusammengebrochen war, spitzt sich die Lage in dem Risikogebiet weiter zu.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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