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Impfzentrum Gütersloh: Adresse, Anmeldung, Öffnungszeiten – was Sie vor Ihrem Termin wissen müssen

Das Impfzentrum Gütersloh ist bereit – doch noch wurde der Betrieb nicht aufgenommen. Alle Infos zur Coronavirus-Impfung, Adresse, Anmeldung und Öffnungszeiten bei owl24.de.

Kreis Gütersloh – Für eine Rückkehr zur Normalität scheint es nicht ohne sie möglich zu sein: die Corona-Impfung. Denn spätestens seit der zuletzt gefundenen Coronavirus-Mutation* aus Großbritannien ist klar, dass die Pandemie nur mit konsequenten Mitteln in den Griff zu bekommen ist. Am 21. Dezember erhielt der mRNA-Impfstoff von Biontech und Pfizer eine EU-Zulassung und wird seit dem 28. Dezember in Senioren- und Pflegeheimen in Deutschland eingesetzt.

Bald wird das Vakzin auch in den eigens dafür errichteten Zentren eingesetzt werden. In Ostwestfalen-Lippe* in NRW sind es insgesamt sieben. Bei owl24.de erfahren Sie mehr zum Impfzentrum in Gütersloh, der Adresse, Anmeldung, den Öffnungszeiten, Terminen und der Corona-Impfung.

Kreis:Gütersloh
Einwohner:364.938 (31. Dezember 2019)
Hauptstadt:Gütersloh
Sehenswürdigkeiten:unter anderem Safariland Stukenbrock, Schloss Rheda
Bundesland:NRW

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Impfzentrum Gütersloh

  • Das Impfzentrum Gütersloh ist seit dem 16. Dezember betriebsbereit.
  • Es wurde im ehemaligen Supermarkt-Gebäude der britischen Streitkräfte errichtet.
  • Die Aufbauarbeiten begannen Ende November.
  • In Zukunft sollen dort täglich bis zu 1900 Menschen aus dem Kreis Gütersloh geimpft werden.
  • Auch mobile Teams sind im Einsatz.
  • Zuerst werden Menschen aus „vulnerablen Gruppen“ sowie medizinisches Personal und Pflegepersonal geimpft.
  • In diesem Artikel erhalten Sie weitere Informationen zu den sieben Impfzentren in Ostwestfalen-Lippe

Adresse und Anfahrt: Wo ist das Impfzentrum Gütersloh untergebracht?

Das Impfzentrum Gütersloh wurde im ehemaligen NAAFI-Shop errichtet, einst der Supermarkt der britischen Streitkräfte. Die Räumlichkeiten auf dem Kasernengelände in Gütersloh standen zuvor leer und sollen nun für die Immunisierung der Bevölkerung des Kreises Gütersloh genutzt werden. Die Adresse lautet Marienfelder Str. 351 in 33334 Gütersloh.

Öffnungszeiten: Wann und in welchem Zeitraum wird im Impfzentrum Bielefeld geimpft?

Die Impfzentren in NRW sollen von montags bis sonntags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr in Betrieb sein. Aufgrund von Impfstoffknappheit wegen Lieferengpässen kann es sein, dass der Betrieb im Impfzentrum eingeschränkt ist.

Wird im Kreis Gütersloh nur im Impfzentrum geimpft?

Nachdem der Biontech-Impfstoff kurz nach Weihnachten in ersten Dosen in Deutschland angekommen war, wurden am 27. Dezember die ersten Impfungen in Senioren- und Pflegeheimen im Kreis Gütersloh verabreicht. Diese wurden von mobilen Teams durchgeführt, die auch weiterhin die Bewohner in Einrichtungen dieser Art mit dem Impfstoff versorgen. In einer zweiten Phase wird das Impfzentrum Gütersloh den Betrieb aufnehmen.

Später werden Corona-Impfungen dann auch in Arztpraxen durchgeführt werden können. Bettlägerige und nicht-mobile Menschen, die Zuhause gepflegt werden, können mit dem Biontech-Wirkstoff nicht in den Privaträumen geimpft werden. Dies gab NRW-Gesundheitsminister Karl Josef Laumann (CDU) kurz vor Weihnachten bekannt. Wer für eine Impfung also nicht zum Impfzentrum Gütersloh oder in eine Arztpraxis kommen kann, muss auf einen anderen Impfstoff warten.

Ab wann wird im Impfzentrum Gütersloh gegen das Coronavirus geimpft?

Update (25. Januar): Die Impfzentren in NRW nehmen voraussichtlich am 8. Februar ihren Betrieb auf.

Ursprüngliche Meldung: Wann genau im Impfzentrum Gütersloh die ersten Impfungen verabreicht werden können, ist derzeit noch unklar (Stand: 7. Januar). Derzeit warten die Zentren – nicht nur in NRW – auf genügend Impfstoff. Auch der Kreis stellte klar, dass der Betrieb noch nicht aufgenommen werden konnte: „Im Impfzentrum Kreis Gütersloh kann man sich derzeit weder impfen noch für eine Impfung registrieren lassen.“ Vermutlich wird der Start im Februar erfolgen,  wie NRW-Gesundheitsminister Laumann (CDU) ankündigte.

Wie werden Termine für das Impfzentrum Gütersloh vergeben?

Update (25. Januar): Seit dem 25. Januar können in ganz NRW Impftermine vereinbart werden, für das Impfzentrum Gütersloh ist dies bereits seit dem 23. Januar möglich. Die ersten Impfungen werden voraussichtlich ab dem 8. Februar verabreicht. Die Terminvereinbarung erfolgt über die Hotline 116 177 oder im Internet über die Webseite www.1116117.de.

Ursprüngliche Meldung: Da das Impfzentrum Gütersloh seinen Betrieb noch nicht aufnehmen konnte, können derzeit auch noch keine Termine vereinbart werden. Vermutlich ab Mitte/Ende Januar werden jedoch die über 80-Jährigen im Kreisgebiet einen Brief bekommen. Darin werden die Senioren über die Impftermine sowie allgemein über die Impfung informiert. Dazu schreibt das zuständige Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS): „Für die Terminvereinbarung wird es eine bundesweit einheitliche Telefonnummer geben. Außerdem wird die Anmeldung über eine Internetseite und eine App für das Smartphone möglich sein.“

Niemand muss sich jetzt aktiv um einen Impftermin kümmern. Die Termine werden jeweils rechtzeitig bekannt gegeben, zu denen neue Personengruppen geimpft werden. Auch das Procedere wird rechtzeitig geklärt und veröffentlicht. So ist seitens des Landes bereits festgelegt worden, dass die über 80-jährigen Personen, die nicht zu den Pflegebedürftigen zählen, per Brief über den Impftermin aufgeklärt werden.

Kreis Gütersloh

Impfzentrum Gütersloh: Wer wird zuerst gegen das Coronavirus geimpft?

In einer ersten Phase werden in Bielefeld zunächst Menschen in Alten- und Pflegeheimen, Vorerkrankte sowie medizinisches Personal geimpft. Während die Heimbewohner in den Einrichtungen selbst durch mobile Teams geimpft werden, erhalten die Personen der anderen beiden Gruppen ihre Impfungen im Impfzentrum Bielefeld. In einer zweiten Phase sollen dann auch weitere Gruppen gegen das Coronavirus* geimpft werden. Die Staatskanzlei NRW klärt über die Impf-Priorisierung auf, demnach erfolgt sie nach dieser Abstufung:

  • Höchste Priorität:
  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin. 
  • Hohe Priorität:
  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • Enge Kontaktpersonen von über 80-Jährigen oder Bewohnern von Alten- Pflegeheimen und Heimen für geistig Behinderte
  • Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt
  • Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind 
  • Erhöhte Priorität:
  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und der Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Erzieher und Lehrer
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen 
In Großbritannien starten die ersten Corona-Impfkampagnen: Der 51-jährige David Farrell bekommt in einem Impfzentrum den Pfizer/BioNtech-Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus verabreicht.

Wie erfahre ich, ob ich mich impfen lassen kann? Kann ich einfach so ins Impfzentrum Gütersloh kommen?

Nur, wer zuvor einen Termin vereinbart hat, kann im Impfzentrum Gütersloh zu eben diesem Zeitpunkt eine Corona-Impfung erhalten. Dies betonte auch das MAGS in seiner Impf-Aufklärung: „Eine Impfung ist nur mit Termin möglich. Es macht keinen Sinn, ohne Termin zum Impfzentrum zu kommen.“ Zudem werden, wie bereits beschrieben, zunächst die über 80-Jährigen und vulnerablen Gruppen sowie medizinisches und Pflegepersonal, die unter anderem einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind, gegen das Coronavirus geimpft.

Wie ist das Impfzentrum des Kreises Gütersloh aufgebaut?

Das Impfzentrum des Kreises Gütersloh ist eingeteilt in mehrere Bereiche. Dies sind unter anderem Anmeldung, Wartebereich, Impfstraßen, Impfkabinen, einen Beobachtungsraum sowie eine Abmeldung.

Wie läuft die Impfung im Impfzentrum Gütersloh ab?

Der Impf-Ablauf im Impfzentrum Gütersloh ist klar vorgeschrieben. Wer erfolgreich einen Termin vereinbart hat, sollte zu eben jenem Zeitpunkt im Zentrum eintreffen. Vor dem Betreten werden die Patienten zunächst auf Krankheitssymptome wie Fieber überprüft. Nur, wer nicht akut krank ist, darf das Gelände betreten.

Dann müssen sich die Patienten anmelden und im Anschluss im Wartebereich Platz nehmen. Vor der Impfung wird dann ein Arzt zunächst in einem Aufklärungsgespräch über mögliche Nebenwirkungen der Coronavirus-Impfung mit dem mRNA-Wirkstoff von Biontech mit den Patienten führen.

Wer sich für eine Impfung entscheidet, wird über die Impfstraßen in den zweiten Wartebereich geführt. Dann wird die Corona-Impfung verabreicht. Die Injektion erfolgt in den Oberarmmuskel. Im Anschluss nehmen die Patienten für etwa 30 Minuten in einer dritten Wartezone Platz. Dort kontrollieren die Ärzte, ob Impfreaktionen auftreten. „Wer sich nach Ablauf der Zeitspanne gut fühlt, darf auschecken. Der gesamte Impfprozess soll knapp eine Stunde dauern.“ Etwa drei Wochen später erfolgt eine zweite Impfung.

Die Impfung gegen das Coronavirus erfolgt über eine Spritzung in den Oberarm. (Symbolbild)

Welcher Nachweis muss für eine Impfung vorgelegt werden?

Über die nötigen Nachweise, die für eine Corona-Impfung vorgelegt werden müssen, informiert das Land NRW:

Als Nachweis für die Anspruchsberechtigung gelten: der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis. Für Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor. Menschen mit chronischen Erkrankungen erhalten ein ärztliches Zeugnis. Kontaktpersonen benötigen eine entsprechende Bestätigung der betreuten Person.

Staatskanzlei NRW

Welche Hygiene-Regeln gelten im Impfzentrum Gütersloh?

Im Impfzentrum des Kreises Gütersloh gelten dieselben Hygienevorschriften, die sonst auch gelten: Wer das Impfzentrum betritt, muss einen Mund-Nasenschutz tragen. Zudem ist ein Abstand von mindestens anderthalb Metern zu anderen Menschen einzuhalten. Außerdem sollten Personen, die Krankheitssymptome verspüren, das Zentrum nicht betreten und gegebenenfalls einen neuen Termin vereinbaren.

Wer betreibt das Impfzentrum Gütersloh?

Das Impfzentrum wird gemeinsam vom Kreis Gütersloh und der Kassenärztlichen Vereinigungen betrieben.

Jobs und Helfer: Können Interessierte freiwillig im Impfzentrum Gütersloh aushelfen?

Wie das Land NRW mitteilt, können Freiwillige und Helfer die Arbeit in den Impfzentren unterstützen. Die Anmeldung dafür erfolgt online über das Freiwilligen-Register NRW.

Muss ich die Corona-Impfung bezahlen?

Nein, die Corona-Impfung ist für die BürgerInnen kostenlos – und zwar unabhängig von ihrem Versicherungsstatus. Der Bund zahlt den Impfstoff, die Länder die Spritzen, Kanülen und das weitere medizinische Material. Die restlichen Kosten werden zwischen Bund und Ländern aufgeteilt.

Gibt es eine Impfpflicht?

Nein, in Deutschland wurde bisher keine Impfpflicht beschlossen und es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass noch eine Pflicht kommen wird.

Rubriklistenbild: © Daniel Karmann

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