Neun Männer waren angeklagt 

Mutmaßliche Massenvergewaltigung einer 14-Jährigen: Urteil gefallen

Der Prozess in Bielefeld wegen einer mutmasslichen Gruppenvergewaltigung in Harsewinkel bei Guetersloh endete nun. 
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Der Prozess in Bielefeld wegen einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in Harsewinkel bei Gütersloh endete nun. 

In Harsewinkel bei Gütersloh in NRW sollte ein Mädchen (14) von neun Männern vergewaltigt worden sein. In Bielefeld kam es zum Prozess. Dieser endete nun.

  • Neun Männer wurden verdächtigt, eine 14-Jährige in Harsewinkel bei Gütersloh gemeinsam vergewaltigt zu haben 
  • Am Landgericht in Bielefeld mussten sich die Angeklagten verantworten 
  • Der Prozess endete jetzt mit einem unerwarteten Urteil 

Harsewinkel/Bielefeld – Schwere Vorwürfe erhob die Staatsanwaltschaft Bielefeld gegen eine neunköpfige Gruppe. Die Männer wurden verdächtigt in einem Partykeller in Harsewinkel nahe Gütersloh ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt zu haben. Am Bielefelder Landgericht kam es schließlich am 25. September 2019 zum Prozess. Etwa zweieinhalb Monate später fiel jetzt das Urteil. 

Mutmaßliche Vergewaltigung einer 14-Jährigen in Harsewinkel bei Gütersloh: Prozess in Bielefeld endet

Am 3. November 2017 sollte es zu der Massenvergewaltigung einer 14-Jährigen in Harsewinkel im Kreis Gütersloh in NRW gekommen sein. Doch der schwere Vorwurf bestätigte sich am Ende nicht. Am Prozessende in Bielefeld konnten die Richter den Angeklagten lediglich nachweisen einen Knutschfleck verursacht zu haben. Außerdem hat einer der neun Männer dem Mädchen an die Brust gefasst. In einem ähnlichen Fall wird ebenfalls gefahndet: Ein Autofahrer wollte eine junge Frau aus dem Kreis Gütersloh vergewaltigen. Er zerrte sie dazu in einen Graben. 

Die Männer filmten ihre Taten in Harsewinkel im Kreis Gütersloh. Doch eine Vergewaltigung war auf den Aufnahmen offenbar nicht zu erkennen. Für sieben Beschuldigte endete der Prozess am Landgericht in Bielefeld nach 14 Verhandlungstagen am Mittwoch (11. Dezember) mit einem Freispruch. "Nur die beiden mutmaßlichen Haupttäter wurden zur Gesprächstherapie verurteilt", berichtete das WB. Während einer der beiden Verurteilten dem unbekleideten Mädchen an die Brust fasste, filmte die zweite Person das Geschehen und verschickte die Aufnahme an Freunde.  

Vergewaltigung in Harsewinkel bestätigt sich nicht: Angeklagter mit schockierender Aussage im Prozess in Bielefeld 

Der Freispruch für sieben Angeklagte war zu Beginn des Prozesses in weite Ferne gerückt. "Wir hatten das geplant", hatte einer der Verdächtigen geäußert. Mit dieser Aussage belastete die Person seine mutmaßlichen Mittäter aus Harsewinkel im Raum Gütersloh schwer. Doch im Verlaufe der Verhandlung wendete sich das Blatt. Ab Donnerstag (19. Dezember) müssen sich zwei Brüder wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor dem Landgericht in Bielefeld verantworten, weil sie in Hiddenhausen bei Herford in NRW mit einem Messer auf einen 32-jährigen Mann eingestochen haben und der Deutsch-Libanese starb an den Folgen seiner Verletzungen.  

In einem anderen Fall sucht die Polizei mit einem Phantombild nach einem Mann, der in in Barntrup in der Nähe von Bielefeld eine Frau vergewaltigt haben soll und sie zuvor mit einem Messer bedrohte. 

Am Mittwoch (18. Dezember) lieferte sich ein Jugendlicher in NRW eine wilde Verfolgungsjagd mit einem Streifenwagen: Der 15-jährige Suzuki-Fahrer flüchtete von Versmold bis nach Harsewinkel vor der Polizei Gütersloh und kam plötzlich auf einem Bahngleis zum Stillstand.  

Nach einem brutalen Verbrechen am Freitagmorgen (10. Juli) wird nach einem Mann gesucht: In Paderborn (NRW) soll eine Frau am Lippesee verschleppt und vergewaltigt worden sein und die Polizei jagt den mutmaßlichen Täter mit einem Phantombild.

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