Tierquälerei

Vorsicht Hundebesitzer! Erneut Giftköder in OWL gefunden

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Im Kreis Gütersloh sind Giftköder aufgetaucht. Hundebesitzer sollen besonders vorsichtig sein (Symbolbild).

In Verl (Kreis Gütersloh) sind giftige Köder gefunden worden. Ein Spaziergänger hatte die gefährlichen Snacks entdeckt. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

  • In Verl hat jemand giftige Tierköder ausgelegt
  • Die Wurststücke enthalten Rattengift
  • Die Polizei Gütersloh sucht nach Zeugen

Verl/Gütersloh – Immer wieder werden Fälle bekannt, in denen skrupellose Menschen tödliche Köder für Tiere auslegen. Mal handelt es sich um versteckte Rasierklingen, manchmal um Gift. So wie in dem neuesten Fall aus Verl-Kaunitz im Kreis Gütersloh. Ein Mann (52), der mit seinem Hund unterwegs war, hatte die Wurststücke am Dienstagmorgen (21. Januar) gegen 10 Uhr entdeckt.

Kreis Gütersloh: Polizei sucht Zeugen nach Giftköder-Fund

Der Mann ging mit seinem Hund auf der Paderborner Straße spazieren, als ihm plötzlich im Bereich der dortigen Freiwilligen Feuerwehr mehrere Stücke Fleischwurst auffielen, die mit Rattengift gefüllt wurden. Er meldete seinen Fund der Polizei Gütersloh, die sofort Beamte schickte, die das Areal nach weiteren Ködern absuchten. Es wurden jedoch keine weiteren gefunden. 

Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurden eingeleitet. Da es noch keine Hinweise auf einen Täter gibt, sucht die Polizei Gütersloh dringend nach Zeugen: Wer hat im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr oder in der weiteren Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht? Sollte jemand Hinweise zu dem Vorfall in Verl-Kaunitz haben, soll er sich unter der Nummer 05241/86 90 melden. 

Giftköder: Fall aus dem Kreis Gütersloh nicht der erste in OWL

Der Fall aus dem Raum Gütersloh ist der jüngste in einer langen Reihe von Fällen in denen Tierhasser tödliche Köder auslegen, um Tieren und ihren Besitzern damit mutwillig zu schaden. In Espelkamp (Kreis Minden-Lübbecke), fraß Hündin "Ivy" eine Scheibe Wurst und musste kurz darauf schnell zur Tierärztin. Diese vermutete sofort, dass die Wurst vergiftet war. In Paderborn könnte es zu einem gezielten Angriff auf Hunde und deren Besitzer gekommen sein. Dieser fand nämlich Wurststücke, die mit Nägeln und Tabletten gespickt waren, in seinem Garten, direkt vor dem Hundezwinger.

Besonders tragisch ging ein Fall in Blomberg nahe Detmold aus. Zwei Hunde fraßen in einem Park offenbar vergiftete Köder. Eines der Tiere überlebte den Zwischenfall leider nicht und starb. Das andere erkrankte aufgrund der Vergiftung schwer. 

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