3. Mai

Verkehrschaos droht: Mehrere Demos in Gütersloh stehen an

In Gütersloh muss am Montagabend mit Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden. Der Grund sind zwei Demos, die in der Innenstadt stattfinden sollen.

Gütersloh – Zwei angemeldete Demonstrationen beschäftigen die Beamten der Polizei am Montag (3. Mai). Kurden, Assyrern, Aleviten und Jesiden wollen sich am Abend in Gütersloh versammeln, um zu protestieren. Darüber hinaus findet in der Innenstadt auch eine Demo gegen die Corona-Politik in Deutschland statt. Die Kreispolizeibehörde warnt vorab vor mögliche Verkehrsbeeinträchtigungen.

StadtGütersloh
Einwohner100.861
BundeslandNRW

Gütersloh: Assyrer-Demo beginnt um 18 Uhr

75 bis 100 Personen haben sich zu der Assyrer-Demo angemeldet. Die Teilnehmer wollen sich um 18 Uhr in der Innenstadt treffen. Mit einer Kundgebung am Hauptbahnhof soll die Protestaktion beginnen. In Form eines Aufzugs ziehen die Demonstranten dann durch Gütersloh. Folgende Straßen sind neben dem Bahnhof von der Demo betroffen:

  • Kaiserstraße
  • Friedrich-Ebert Straße
  • Bismarckstraße
  • Hohenzollernstraße
  • Berliner Straße
  • Konrad-Adenauer Platz

Am Konrad-Adenauer Platz in Gütersloh soll die Demonstration von Kurden, Assyrern, Aleviten und Jesiden mit einer Abschlussveranstaltung gegen 20.30 Uhr enden. Während der Protestaktion muss die Polizei die bereits erwähnten Straßen möglicherweise kurzfristig sperren. Verkehrsteilnehmer, die am Abend in der Innenstadt unterwegs sind, sollten daher mehr Zeit einplanen, „rücksichtsvoll fahren“ oder den genannten Bereich möglichst komplett meiden, so die Beamten.

Gütersloh: Demo gegen die aktuell geltenden Corona-Regeln

Neben der Assyrer-Demo wird in Gütersloh am Montagabend auch gegen die aktuellen Corona-Regeln* demonstriert. Für diese Veranstaltung haben sich rund 160 Teilnehmer angemeldet. Die Protestaktion soll ebenfalls um 18 Uhr in der Innenstadt beginnen. Beide Versammlungen sollen unter Einhaltung der strengen Schutzmaßnahmen, die bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie* helfen sollen, über die Bühne gehen. Polizeibeamte werden die Kundgebungen begleiten und einschreiten, wenn sich die Teilnehmer nicht an die geltenden Bestimmungen halten sollten. Im Zuge der Demo am 1. Mai war es in mehreren deutschen Städten zu Ausschreitungen gekommen.

Vor Beendigung der Kundgebung hält die Polizei „Querdenker“ in Wiesbaden vor dem Landeshaus fest.

Am Dienstag (4. Mai) werden in Gütersloh und mehreren anderen Städten aufgrund des Wetters ebenfalls Verkehrsbeeinträchtigungen erwartet: Tief „Eugen“ steuert auf NRW zu, weshalb schwere Sturmböen in weiten Teilen Deutschlands drohen. (*msl24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.)

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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