Radfahrer übersehen

Unfall-Tod: Mann in Gütersloh von Lkw überrollt

In Gütersloh (NRW) wurde ein Fahrradfahrer (28) von einem Lkw überrollt. Bei einem Abbiegemanöver war es zu dem schrecklichen Unfall gekommen.

  • In Gütersloh (NRW) ist es zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen.
  • Ein LKW-Fahrer erfasste einen 28-jährigen Fahrradfahrer.
  • Die Polizei las den Fahrtenschreiber des Lasters aus.

Gütersloh (NRW) – Der Unfall zwischen einem 28-jährigen Radfahrer und einem 59-jährigen Lkw-Fahrer hat den gestrigen Start in die neue Woche überschattet. An der Kreuzung Verler Straße/Thaddäusstraße wurde der junge Mann von dem Laster erfasst. Das Unglück überlebte der Gütersloher nicht.

StadtGütersloh
Bevölkerung96.404
BundeslandNRW

Unfall in Gütersloh (NRW): Mann (28) stirbt nach Kollision mit Lkw

Der Unfall in Gütersloh hatte sich am Montagmorgen (7. September) ereignet. Gegen 10.24 Uhr befanden sich der 28-jährige Mann mit seinem Fahrrad sowie der Lkw-Fahrer mit seiner Zugmascheine auf der Verler Straße. Sie kamen aus Richtung Verl und näherten sich der Thaddäusstraße. Der 59-Jährige wollte an der Kreuzung nach rechts abbiegen, während der Radfahrer seine Fahrt geradeaus Richtung Spexard fortsetzen wollte.

Die Polizeibeamten haben die Ermittlungen zu dem tödlichen Verkehrsunfall in Gütersloh aufgenommen (Symbolbild).

Beim Abbiegen übersah der Fahrer des Lkw den Mann auf dem Fahrrad. Der Laster erfasste den Gütersloher und überrollte ihn schließlich. Nach dem Zusammenstoß wurden umgehend die Einsatzkräfte alarmiert. Die Notärztin konnte jedoch nur noch den Tod des 28-jährigen Radfahrers feststellen. Der Mann erlag noch an der Unfallstellen seinen schweren Verletzungen, wie die Beamten der Polizei Gütersloh in einer Pressemittelung erklärten. Am Montagabend (31. August) war es nahe der Stadt bereits zu einem Unglück gekommen: Auf der A2 bei Gütersloh starb der Fahrer einer Corvette bei einem Unfall, nachdem er gegen einen Baum gekracht war.

Nach Unfall in Gütersloh (NRW): Fahrrad sichergestellt – Polizei liest Lkw-Fahrtenschreiber aus

Zunächst war der Feuerwehr gemeldet worden, der Mann sei unter dem Lkw eingeklemmt, dies bestätigte sich aber nach Angaben von Einsatzleiter Michael Pepping nicht“, wie wa.de* berichtete. Der Lkw-Fahrer blieb bei dem tödlichen Verkehrsunfall in Gütersloh unverletzt. Der 59-Jährige musste jedoch nach dem Tod des Radfahrers von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Notfallseelsorge betreut werden. Die Polizei sperrte die Kreuzung ab.

Die Berufsfeuerwehr sowie der Löschzug Spexard waren an der Einsatzstelle in Gütersloh vor Ort. Sie bauten einen Sichtschutz auf, um die Persönlichkeitsrechte des Unfallopfers zu schützen. Die Beamten der Polizei leiteten den Verkehr zunächst einspurig, später zweispurig an der Unfallstelle vorbei. Die Ermittler stellten zudem das Fahrrad sicher. Außerdem wurde der Fahrtenschreiber des Lkw ausgelesen. Die Ermittlungen dauern an. Ein weiterer Unfall in der Region endete kürzlich tödlich: In Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) kam ein 15-jähriges Mädchen bei einem Zugunglück ums Leben, als sie an einem Bahnübergang von einer Eurobahn erfasst wurde.

Rubriklistenbild: © dpa / Arno Burgi

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