Tragödie in Gütersloh

Tödlicher Arbeitsunfall: Mann erliegt Verletzungen

Bei einem Arbeitsunfall in Gütersloh wurden zwei Männer schwer verletzt. Durch Schweißarbeiten war es zu einer Verpuffung gekommen. Für einen der beiden Arbeiter endete der Unfall jedoch tödlich.

  • Auf einer Baustelle in Gütersloh kam es zu einer Verpuffung.
  • Zwei Arbeiter (21 und 35) wurden dabei schwer verletzt.
  • Nun erlag einer der beiden seinen Verletzungen.

Gütersloh – Der Arbeitsunfall ereignete sich bereits am Dienstag (11. August) gegen 11.15 Uhr auf einer Baustelle in der Heinrich-Brune-Straße. Dort führten zwei Mitarbeiter eines Handwerksbetriebes Schweißarbeiten im Keller eines Rohbaus durch. Dabei kam es offenbar zu einer großen Verpuffung.

Die beiden Männer wurden schwer verletzt. Sofort wurde der Notarzt alarmiert, der die Männer noch vor Ort versorgte. Anschließend wurden die Arbeiter mittels eines Rettungshubschraubers von Gütersloh in eine Spezialklinik nach Bochum gebracht. Nun teilte die Polizei mit, dass der Unfall für einen der Männer ein tragisches Ende nahm.

StadtGütersloh
HöheMeter
Fläche112 Quadratkilometer
Bevölkerung96.404 (Stand: 31. Dezember)
BürgermeisterHenning Schulz

Am 27. August kam es in der Region zu einem ganz anderen Zwischenfall, der Aufsehen erregte: Am Bahnhof in Rheda im Kreis Gütersloh hatte ein medizinischer Notfall einen großen Rettungseinsatz mit Helikopter ausgelöst und die Persönlichkeitsrechte des Patienten mussten vor den Gaffern geschützt werden. 

Arbeitsunfall in Gütersloh: Arbeitsschutz eingeschaltet

Die Polizei Gütersloh ermittelt nun hinsichtlich der Unfallursache. Auch das Amt für Arbeitsschutz der Bezirksregierung Detmold hat sich eingeschaltet. Dort wird geprüft, ob zum Zeitpunkt des Unfalls alle Bestimmungen zum Arbeitsschutz auf der Baustelle eingehalten wurden. Zu einem ähnlichen Unfall kam es in der Region: Als eine Frau aus dem Kreis Gütersloh von einem Transporter gerammt wurde, kam sie ums Leben.

Gütersloh: Bei Schweißarbeiten wurden zwei Männer schwer verletzt (Symbolbild).

Erst kürzlich mussten Retter nach einem schweren Unfall im Kreis Gütersloh ebenfalls einen Rettungshubschrauber anfordern: In Verl gab eine Seniorin in ihrem Auto plötzlich Gas, durchbrach einen Zaun und verletzte einen Fußgänger schwer. Auch in einem anderen Fall aus der Stadt fahndet die Polizei: In Gütersloh überfielen unbekannte Täter einen Geldboten vor einer Volksbank.

Handwerker stirbt nach Arbeitsunfall in Gütersloh

In einem aktuellen Nachtrag teilte die Polizei Gütersloh nun eine traurige Nachricht mit: Der 35-jährige Arbeiter aus Harsewinkel, der bei der Verpuffung schwer verbrannt wurde, erlag nun am Sonntagabend (16. August) seinen Verletzungen. Über den Gesundheitszustand des 21-jährigen Arbeiters ist nichts bekannt.

Kürzlich kam es an anderer Stelle im Kreisgebiet zu einem brutalen Vorfall. In einem Park in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) überfielen Unbekannte einen schlafenden Mann und prügelten auf ihn ein. Nun sucht die Polizei nach Zeugen, die Hinweise auf die noch unbekannten Täter geben können. Auch in einem weiteren Fall werden dringend Zeugen gesucht: In Rietberg (Kreis Gütersloh) wurde ein Motorradfahrer angefahren und anschliessend ausgeraubt.

Unweit von Rheda-Wiedenbrück kam es auf der A2 im Kreis Gütersloh zu einem schweren Unfall. Ein Pkw brannte komplett aus. In Rheda-Wiedenbrück kam es ebenfalls zu einem schweren Unglück. Eine Schülerin aus dem Kreis Gütersloh wurde von einer Eurobahn erfasst und getötet.

Am Montag (7. September) ereignete sich in der Region ein tödliches Unglück: In Gütersloh (NRW) starb ein 28-jähriger Fahrradfahrer, nachdem er von einem Lkw überrollt wurde und dabei zu Boden geschleudert wurde. Die Polizei hat den Fahrtenschreiber des Lasters ausgelesen.  

Rubriklistenbild: © Uwe Zucchi/dpa

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