Unglück im Kreis Gütersloh

Tödlicher Unfall: Transporter rammt Fußgängerin

Für sie kam jede Hilfe zu spät: Eine Fußgängerin wurde im Kreis Gütersloh von einem abbiegenden Transporter gerammt. Die Sanitäter konnten die Frau nicht mehr retten.

  • Im Kreis Gütersloh ist es zu einem folgenreichen Unfall gekommen.
  • Der Fahrer eines Transporters hat eine Fußgängerin übersehen.
  • Die Frau erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen.

Rheda-Wiedenbrück – Zu einem Unfall mit tragischen Folgen ist es im Kreis Gütersloh gekommen. Am Donnerstagmorgen (27. August) um 7.53 Uhr war einen 65 Jahre alte Frau zu Fuß auf dem Gehweg der Hauptstraße unterwegs. Sie lief in Richtung Wiedenbrück. Zur selben Zeit fuhr ein Mann mit einem Ford Transit in entgegengesetzter Richtung.

StadtGütersloh
Bevölkerung96.404
BundeslandNRW

Am 27. August kam es in der Region zu einem ganz anderen Zwischenfall, der Aufsehen erregte: Am Bahnhof in Rheda im Kreis Gütersloh hatte ein medizinischer Notfall einen großen Rettungseinsatz mit Helikopter ausgelöst und die Persönlichkeitsrechte des Patienten mussten vor den Gaffern geschützt werden. Ein tödlcihes Unglück überschattete den Wochenstart am Montag (7. September): In Gütersloh (NRW) starb ein 28-jähriger Fahrradfahrer, nachdem er von einem Lkw überrollt wurde und dabei zu Boden geschleudert wurde. Die Polizei hat den Fahrtenschreiber des Lasters ausgelesen.  

Kreis Gütersloh: Frau von abbiegendem Transporter erfasst und tödlich verletzt

Auf der Hauptstraße, auf der es in Rheda-Wiedenbrück erst vor einigen Monaten zu einem schweren Unfall kam, wollte der Fahrer mit dem Transporter nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Dabei hat er den Erkenntnissen der Polizei nach die Frau nicht gesehen, die dort zu Fuß unterwegs war. Der Wagen erfasste die 65-Jährige aus dem Kreis Gütersloh. Sie wurde heftig zu Boden geschleudert.

Bei dem Unfall in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) zog sich die Frau lebensgefährliche Verletzungen zu. Der 77-jährige Fahrer des Transporters verständigte umgehend die Polizei und den Rettungsdienst. Doch bereits als die Sanitäter an der Hauptstraße eintrafen, konnten sie nichts mehr für die Verletzte tun: Sie verstarb noch am Unfallort an der Schwere ihrer Verletzungen.

Nach tödlichem Unfall im Kreis Gütersloh: Fahrer des Transporters könnte harte Strafe drohen

Der 77-Jährige wurde bei dem Unfall im Kreis Gütersloh nicht verletzt. Auch an seinem Transporter ist kein Schaden entstanden. Nun läuft jedoch ein Ermittlungsverfahren gegen ihn. Es muss geklärt werden, wieso er die Fußgängerin übersehen hat. In einem anderen Fall in der Region war ein Mann in Münster verantwortlich für den Tod einer Autofahrerin: Er war nachts mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit mit ihr zusammengestoßen. Der Fahrer musste später wegen fahrlässiger Tötung für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis.

Eine Fußgängerin kam bei einem Unfall im Kreis Gütersloh ums Leben. (Symbolbild)

Vor rund zwei Jahren starb ein 88-Jähriger in Verl (Kreis Gütersloh) als er von einem Müllwagen überrollt wurde. Der Fahrer des Gefährts wurde ebenfalls wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. In diesem Fall ließ der Richter jedoch Milde walten. Unweit von Rheda-Wiedenbrück kam es auf der A2 im Kreis Gütersloh zu einem schweren Unfall. Ein Pkw brannte komplett aus.

Zwischen Herzebrock und Wiedenbrück kam ein Corvette-Fahrer aus dem Kreis Gütersloh von der A2 ab. Der Wagen krachte gegen einen Baum und der Mann starb noch vor Ort. In Rheda-Wiedenbrück kam es ebenfalls zu einem schweren Unglück. Eine Schülerin aus dem Kreis Gütersloh wurde von einer Eurobahn erfasst und getötet.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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