Kreis Gütersloh

Schwerer Unfall: Rettung gestaltet sich kompliziert – Feuerwehr öffnet Dach

Bei dem Rettungseinsatz im Kreis Gütersloh musste die Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück das Dach des Autos abmontieren.
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In Rheda-Wiedenbrück musste eine Person nach einem Unfall von der Feuerwehr patientenorientiert aus ihrem BMW gerettet werden.

Zu einem folgenschweren Unfall kam es an der Kreuzung Stromberger Straße/Rentruper Straße in Rheda-Wiedenbrück bei Gütersloh. Zwei Autos prallten zusammen.

Rheda-Wiedenbrück – Die Feuerwehr wurde am Montag (31. Mai) zu einem Autounfall in Rheda-Wiedenbrück alarmiert. Am Nachmittag, gegen 14.54 Uhr, rückten die hauptamtliche Wache sowie Löschzüge aus dem Kreis Gütersloh zur Unglücksstelle aus. Auch ein Rettungshubschrauber wurde angefordert.

Gütersloh: Kollision in Rheda-Wiedenbrück – Frau schwer verletzt

Laut Polizei Gütersloh ereignete sich an der Kreuzung Stromberger Straße/Rentruper Straße in Rheda-Wiedenbrück ein Autounfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Nach bisherigen Kenntnisstand gehen die Ermittler davon aus, dass ein missglücktes Abbiegemanöver zu der Kollision zwischen einem VW und einem BMW geführt hat.

„Zum Unfallzeitpunkt beabsichtigte ein 47-jähriger VW-Fahrer von der Rentruper Straße nach links auf die Stromberger Straße abzubiegen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß zwischen seinem VW und der von links auf der Stromberger Straße heranfahrenden BMW-Fahrerin“, erklärte die Polizei Gütersloh am Dienstag in einer Pressemitteilung. Die 35-jährige Frau aus Vöhl (Hessen) wurde bei der Kollision schwer verletzt.

Gütersloh: Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück leitet patientenorientierte Rettung ein

Wie die Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück mitteilte, wurden bei dem Autounfall keinen Beteiligten in den Fahrzeugen eingeklemmt. Jedoch wurde, aufgrund des schweren Verletzungsgrades der BMW-Fahrerin, in Abstimmung mit dem Rettungsdienst und der leitenden Notärztin eine patientenorientierte Rettung eingeleitet. An der Unfallstelle im Kreis Gütersloh landete der Rettungshubschrauber Christoph 13.

„Die Fahrerin wurde mittels technischen Gerät schonend aus dem Fahrzeug befreit und mit dem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen“, erklärte die Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück. Zunächst sollte die Patientin in ein Krankenhaus nach Bielefeld transportiert werden. Doch hier erteilte man den Rettern eine Absage, weshalb die Frau schließlich in eine Klinik nach Münster geflogen wurde. Der VW-Fahrer aus Wadersloh blieb bei dem Unfall unverletzt. Die Polizei Gütersloh schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 41.000 Euro.

Am Sonntagnachmittag (31. Mai) war es im Kreisgebiet bereits zu einem schweren Motorradunfall gekommen. Ein Harley-Davidson-Fahrer fuhr auf der B61 in Rheda-Wiedenbrück auf einen Opel auf, woraufhin sich seine Begleitperson Verletzungen zuzog.

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