Protest in Gütersloh 

Hund vom Grill – Tierschützer protestieren mit umstrittener Aktion 

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"Ein Hund auf dem Grill": Mit dieser Protest-Aktion sorgen Tierschützer in Gütersloh für Aufsehen. 

In Gütersloh wollen Mitglieder der Tierschutzorganisation PETA eine Hunde-Attrappe auf den Grill legen. Die Protest-Aktion sorgt für Kritik.

  • 10.000 Hunde für alljährliches Hundefleisch-Festival in China getötet
  • Hunde-Attrappe wird in Gütersloh gegrillt
  • Protest-Aktion am Dienstag (26. Juni) geplant 

Gütersloh – Der beste Freund des Menschen auf dem Grill! Alleine bei dem Gedanken läuft den meisten Deutschen wohl ein kalter Schauer über den Rücken. Aber in asiatischen Ländern kommen gebratener Hunde genauso auf den Teller, wie bei uns Schweine oder Rinder. Beim alljährliche Hundefleisch-Festival wird das ganze auch noch gefeiert. Etwa 10.000 Vierbeiner werden gequält und getötet. In Gütersloh wollen Tierschützer jetzt auf diese und andere Missstände bei der Tierhaltung aufmerksam machen. Auch in anderen deutschen Großstädten wie in Hamburg wurden bereits Hunde-Attrappen auf den Grill gelegt.     

Umstrittene Aktion in Gütersloh geplant 

PETA-Mitglieder haben für den kommenden Dienstagmittag (25. Juni), gegen 12.15 Uhr in Gütersloh eine umstrittene Protest-Aktion auf die Beine gesellt. Die Anhänger wollen an der Berliner Straße vor dem Modegeschäft Vero Moda eine Hunde-Attrappe grillen. Darüber hinaus wollen die Aktivisten mit Flyern, Schildern und einem Banner ihre Einstellung verteidigen. 

Nach Meinung der Tierschützer werden auch in Deutschland Millionen Nutztiere gequält, die später auf unseren Tellern landen. Die Aktivisten sind der Auffassung, dass Schweine, Hühner und Kühe genauso wenig auf den Grill gehören, wie Katzen oder Hunde. Das verstörende Bild, mit dem geworben wird, sorgte in den sozialen Netzwerken für Kritik. Mit dem Motto: "Wenn Sie keinen Hund essen würden – warum essen Sie dann ein Schwein?" können sich offenbar viele Menschen in Gütersloh und Umgebung nicht identifizieren. 

Tierquäler haben erst kürzlich in Detmold eine Katze aufgespießt und tödlich verletzt. Dem armen Tier wurde ein Stab durch den Schädel gestochen. Der Tierarzt konnte nichts mehr für den Vierbeiner tun. Ein Streit zwischen zwei jungen Männer am ZOB in Gütersloh endete ebenfalls blutig. Der Angreifer stach offenbar mit einem Messer zu. Der Tatverdächtige flüchtete anschließend. 

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