Erster bestätigter Fall

Coronavirus – Mann aus OWL infiziert

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In der Region Gütersloh wurde wegen des Coronavirus eine Hotline eingerichtet (Symbolbild). 

Im Kreis Gütersloh wächst die Angst vor dem Coronavirus. Eine Hotline wurde eingerichtet und ein Mann ist wohl infiziert.

  • Der Kreis Gütersloh informiert über das Coronavirus. 
  • Eine Messe in der OWL-Arena wurde abgesagt. 
  • Ein Mann ist offenbar infiziert. 

Update: 5. März 2020, 12 Uhr. In NRW ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf 170 gestiegen. Das teilte das Robert Koch-Institut mit. In Ostwestfalen-Lippe gibt es aktuell zwei bestätigte Fälle, nämlich im Kreis Gütersloh und im Kreis Lippe. 

Nicht nur im Kreis Lippe, sondern in der gesamten Region Oswestfalen-Lippe ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle gestiegen und alle Kitas und Schulen werden am Montag (13. März) vorsorglich geschlossen, um eine Ausbreitung der Krankheit Covid-19 zu verlangsamen.

Update: 17.30 Uhr. Im Kreis Gütersloh gab es nun die erste Infektion mit dem Coronavirus. Ein älterer Mann musste deswegen in häusliche Quarantäne. Seine Symptome hielten sich in Grenzen, so der Kreis. Weitere Informationen zu dem Fall gibt es noch nicht.

Update: 4. März, 14.20 Uhr. Nachdem im Raum Gütersloh wegen des Coronavirus eine Hotline für Bedürftige eingerichtet wurde, musste nun eine größere Veranstaltung im Kreisgebiet abgesagt werden. Das Event "Live! Expo Messe" in der OWL-Arena in Halle-Westfalen kann wegen des Virus COVID-19 nicht stattfinden. Die Absage des Veranstalters ist eine Vorsichtsmaßnahme. 

Kreis Gütersloh: Hamsterkäufe wegen Coronavirus nehmen zu

Update: 3. März, 14.48 Uhr. Wegen des Coronavirus ist es in den Supermärkten in der Region Gütersloh vermehrt zu Hamsterkäufen gekommen. Da offenbar viele Bewohner Angst vor dem Virus COVID-19 haben, deckten sie sich in den Läden mit haltbaren Lebensmitteln ein. Die Regale waren stellenweise leer. Vor allem Produkte wie Nudeln, Mehl und auch Toilettenpapier waren sehr beliebt. 

Doch der Handelsverband OWL sieht trotz des Coronavirus in NRW keinen Anlass für Hamsterkäufe. Leere Supermärkte wie in den Corona-Regionen werde es im Raum Gütersloh nicht geben. Wie die Verantwortlichen erklärten, seien die Zentrallager der Handelsketten voll und leere Regale in den Supermärkten würden innerhalb kurzer Zeit wieder aufgefüllt werden. Die Bundesregierung geht davon aus, dass Nahrungsvorräte für maximal zehn Tage völlig ausreichend sind. 

Coronavirus in Gütersloh: Kreis informiert und richtet Hotline ein 

Erstmeldung: 3. März, 7.36 Uhr. In NRW gibt es aktuell 86 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Auch im Raum Gütersloh wächst die Angst vor dem Virus COVID-19. Damit sich die Bevölkerung über die Lungenkrankheit informieren kann, hat die Kreisverwaltung eine Hotline eingerichtet. 

Coronavirus in Gütersloh: Kein bestätigter Fall bekannt 

Im Kreis Gütersloh gibt es derzeit keine Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell als gering bis mäßig ein. Das Thema beschäftigt die Menschen jedoch weiterhin.

Die Kreisverwaltung erklärte gegenüber dem Hörfunksender Radio Gütersloh, dass sie keine Corona-Verdachtsfälle veröffentlichen werde – auch nicht auf Nachfrage. Sobald es jedoch einen bestätigten Fall gibt, bei dem sich ein Bürger mit dem Virus COVID-19 infiziert hat, werde man die Bevölkerung darüber informieren. Im Raum Paderborn gibt es aktuell drei Corona-Verdachtsfälle und zwei Schulen in Büren wurden vorsorglich geschlossen

Gütersloh: Hotline wegen Coronavirus eingerichtet

Eine eingerichtete Hotline soll beim Thema Coronavirus im Kreis Gütersloh für möglichst viel Transparenz sorgen. Unter der Rufnummer 05241 85-4500 können sich alle besorgten Personen melden, um sich über die Krankheit zu informieren. Von 8 Uhr bis 17 Uhr kümmern sich die Mitarbeiter um Fragen aus der Bevölkerung. 

Die Corona-Hotline im Raum Gütersloh wurde am Montag (2. März 2020) für die Menschen in der Region freigeschaltet, erklärte die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung. Sie bildet die erste Anlaufstelle. Nach 17 Uhr kann das Bürgertelefon der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116117 erreicht werden.  

Gütersloh: Das Desinfizieren der Hände kann vor einer Infizierung mit dem Coronavirus helfen (Symbolbild).  

Warum informiert der Kreis Gütersloh nicht über Coronavirus-Verdachtsfälle? 

In der Region Gütersloh bereitet man sich auf einen möglichen ersten Coronavirus-Fall vor. Die Kreisverwaltung gab jedoch bekannt, dass sie nicht über Verdachtsfälle sprechen werde. "Das ist weder aus medizinischer Sicht noch aus dem Gedanken des Bevölkerungsschutzes und dem Schutz Betroffener angemessen", erklärten die Verantwortlichen. 

In einer Besprechung habe man sich im Kreis Gütersloh darauf verständigt, so mit dem  Thema "Coronavirus" zu verfahren. In den vergangenen Tagen gab es vermehrt Anfragen von Medien, die diese Debatte schließlich auslösten. Das Gesundheitsamt in Bielefeld informierte ebenfalls über das Virus COVID-19 und gibt Tipps, wie man sich vor der ansteckenden Lungenkrankheit schützen kann

Die Angst vor dem Coronavirus führt auch in OWL vermehrt zu Hamsterkäufen. Doch wie sinnvoll sind diese zum jetzigen Zeitpunkt?

Auch der Tourismus muss sich im Augenblick mit der Lungenkrankheit beschäftigen. Auf Teneriffa sitzen wegen des Coronavirus zahlreiche Urlaube fest und auch ein Ehepaar aus Bielefeld befindet sich dort in Quarantäne.

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