Brandursache noch unklar

Nach Großbrand: Was wird aus Schüco-Mitarbeitern?

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In Borgholzhausen kam es zu einem verheerenden Großbrand.

In Borgholzhausen brannte am Sonntagabend eine Halle der Firma Schüco lichterloh. Die Feuerwehr war bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Doch was wird nun aus den Mitarbeitern, die ihren Arbeitsplatz verloren haben?

Update: 19. März. Borgholzhausen – Bei dem verheerenden Brand, der am Sonntag in einer Halle des Schüco-Konzerns wütete, wurde ein etwa 200 Quadratmeter großer Teil des Gebäudes völlig zerstört. Fachkräfte der Kriminalpolizei konnten den Brandort am Montag (18. März) noch nicht betreten. Die Decke der Halle ist teilweise eingestürzt.

Durch die Zerstörung stehen 55 Mitarbeiter nun ohne Arbeit da. In Borgholzhausen waren sie für die Veredelung und den Schutz der Aluminiumteile verantwortlich. Das Unternehmen sucht nach Alternativen, wo die Arbeiter eingesetzt werden könnten. Der Betriebsrat von Schüco schlägt vor, die Mitarbeiter nach Bielefeld zu versetzen, da dort genug zu tun wäre.

Großbrand bei Schüco: 200 Quadratmeter Lagerhalle in Flammen

Erstmeldung. Borgholzhausen – Am Sonntagabend (17. März) ging bei der Feuerwehr Gütersloh ein Alarm ein, der die Rettungskräfte für viele Stunden beschäftigen sollte. Gegen 18.36 Uhr wurde in einer Lager- und Fertigungshalle des Türen- und Fensterherstellers Schüco an der Straße "In der Lage" der Feueralarm ausgelöst. Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, stand die Halle bereits in Flammen.

Brand in Borgholzhausen: Gefahr durch Flüssigkeiten

In der Halle in Borgholzhausen lagerten unter anderem auch Behälter mit Laugen und Säuren. Deshalb wurde über die Warnapps MOWAS, NINA und BIWAPP der Bevölkerung geraten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. 

Medienberichten zufolge sorgten die gelagerten Flüssigkeiten auch zwischendurch für Explosionen. Ab 21.30 Uhr wurde in Borgholzhausen im Kreis Gütersloh ein Bürgertelefon eingerichtet, um die Anwohner zu beruhigen und Fragen zu beantworten.

Erst gegen 3.30 Uhr konnte der Brand in Borgholzhausen gelöscht werden.

Nachdem auch in Bad Oeynhausen eine Halle gebrannt hatte, konnte die Polizei nun einen Feuerteufel schnappen. Der 24-Jährige wurde an seinem Arbeitsplatz verhaftet.

Großbrand in Borgholzhausen: Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden

Etwa ab 22.10 Uhr brachten die Einsatzkräfte das Feuer in Borgholzhausen unter Kontrolle. Insgesamt waren acht Löschzüge vor Ort. Endgültig gelöscht wurde das Feuer jedoch erst gegen 3.30 Uhr morgens. Eine Luftmessung ergab, dass keine Gefahr mehr für die Bevölkerung bestand. Deshalb wurde gegen 2.12 Uhr aufgehoben. Die Halle war der Arbeitsplatz von etwa 55 Mitarbeitern der Firma.

Ein Feuerwehrmann erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Alle umliegenden Straßen in Borgholzhausen wurden für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Die Brandursache ist noch unbekannt. Am heutigen Montag (18. März) sollte die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufnehmen, jedoch stellte sich heraus, dass der Brandort noch nicht betreten werden kann. Es entstand ein Sachschaden in zweistelliger Millionenhöhe.

Die Halle in Borgholzhausen gehört dem Konzern Schüco.

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