Zeugen in Lügde gesucht 

Großbrand zerstört Wohnhaus - Kripo äußert bösen Verdacht

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Das Fachwerkhaus in Lügde wurde bei dem Brand vollständig zerstört. 

Nachdem Großbrand in Lügde, bei dem ein Wohnhaus zerstört wurde, laufen die polizeilichen Ermittlungen auf Hochtouren. Die Kripo hat nun eine Vermutung.  

>>Newsticker: Großbrand in Lügde: Fachwerkhaus komplett zerstört aktualisieren<< 

  • Ein Großbrand löste in Lügde am späten Montagabend (11. November) einen Vollalarm aus
  • Das historische Fachwerkhaus fiel den Flammen zum Opfer 
  • Die Kripo ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung 

Update: 15. November, 7.13 Uhr. Nach dem Großbrand in Lügde, bei dem ein historisches Fachwerkhaus völlig zerstört wurde, geht die Polizei von Brandstiftung aus. Das gaben die Ermittler in einer Pressemitteilung am Donnerstag (14. November) bekannt. Die Beamten suchen nun Zeugen, die möglicherweise etwas Verdächtiges beobachtet haben. 

Sachdienliche Hinweise zu dem Großbrand in Lügde nimmt die Kripo in Detmold unter der Telefonnummer 05231/6090 entgegen. Wie bereits berichtet, war in einem Wohnhaus an der "Vordere Straße" am Montagabend (11. November), gegen 23.30 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Am Monatag (25. November) löste ein Brand in einer Wäscherei in Detmold ebenfalls einen Großeinsatz der Feuerwehr aus.

Update: 12. November, 14.12 Uhr. Die Polizei Lippe hat nach dem Brand eines Fachwerkhauses in Lügde nun eine Pressemitteilung zu den Vorkommnissen veröffentlicht. Aus der Meldung geht hervor, dass der entstandene Sachschaden im sechsstelligen Eurobereich liegt. Warum das Feuer ausbrach, wissen die Beamten nach wie vor nicht. Die polizeilichen Ermittlungen laufen jedoch weiter auf Hochtouren. Zu einem Großeinsatz der Feuerwehr in NRW kam es ebenfalls am frühen Donnerstagmorgen (5. Dezember), als ein Brand in einem Wohnhaus in Paderborn ausbrach und zwei Bewohner in großer Gefahr schwebten.

Ein Fremdverschulden kann nach dem Brand in Lügde nicht ausgeschlossen werden. Deshalb werden Zeugen gesucht, die möglicherweise Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05231/6090 entgegen. Bei einem Feuer in einer Arztpraxis in Detmold bei Bielefeld waren Patienten in Gefahr und Rettungskräfte konnten nur unter Atemschutz das brennende Objekt betreten. Der Brand brach am Montag (25. November) aus.

Brandursache in Lügde noch unklar 

Update: 12. November, 9.12 Uhr. Nach dem Großalarm in Lügde konnten die Anwohner nun in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Verletzte Personen gab es nicht. Außerdem wurde bekannt, dass das historische Fachwerkhaus aktuell renoviert wird. Das Gebäude dient derzeit als Lagerstätte. 

Update: 12. November, 8.53 Uhr. Die Brandursache ist nach dem Großeinsatz in Lügde noch unklar. Allerdings hat die Polizei einen ersten Verdacht geäußert. Wie mehrere Medien berichten, könnte ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst haben. Genaueres müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Eine Bildergalerie zeigt das ganze Ausmaß der Katastrophe. 

Großbrand zerstört historisches Fachwerkhaus – Bildergalerie 

Als die Feuerwehr Luegde den Einsatzort erreichte, stand der Dachstuhl des Fachwerkhauses bereits in Vollbrand. 
Als die Feuerwehr Lügde den Einsatzort erreichte, stand der Dachstuhl des Fachwerkhauses bereits in Vollbrand.  © Feuerwehr Lügde
Die baulichen Gegebenheiten an der Brandstelle in Luegde erschwerten die Loescharbeiten. 
Die baulichen Gegebenheiten an der Brandstelle in Lügde erschwerten die Löscharbeiten.  © Feuerwehr Lügde
Die Flammen schlugen meterhoch aus dem historischen Gebaeude in Luegde.
Die Flammen schlugen meterhoch aus dem historischen Gebäude in Lügde. © Feuerwehr Lügde
Das historische Fachwerkhaus in Luegde wurde durch das Feuer komplett zerstoert. 
Das historische Fachwerkhaus in Lügde wurde durch das Feuer komplett zerstört.  © Feuerw ehr Lügde

Historisches Gebäude in Lügde ausgebrannt: Wohnhaus stand leer 

Update: 12. November, 8.49 Uhr. Der Großalarm in der Innenstadt von Lügde ist beendet. Die Feuerwehr konnte den Dachstuhlbrand an einem Fachwerkhaus löschen. Jedoch fiel das historische Gebäude den Flammen zum Opfer. Das Wohnhaus stand jedoch leer, sodass niemand verletzt wurde. 

Dachstuhlbrand in Lügde: Fachwerkhaus in Flammen 

Erstmeldung: 12. November, 7.06 Uhr. In der Vorderen Straße in Lügde brach am späten Montagabend (11. November) ein gewaltiges Feuer aus. Gegen 23.33 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Der Dachstuhl eines historischen Fachwerkhauses stand in Vollbrand

Brand des Fachwerkhauses in Lügde löst Großalarm aus 

Wie die Feuerwehr Lügde in einer Mitteilung bekannt gab, rückten die Retter mit dem Stichwort "Feuer 3 - Dachstuhlbrand" zur Einsatzstelle aus. Als die Kräfte vor Ort eintrafen, stand das Fachwerkhaus bereits lichterloh in Flammen. Die Situation vor Ort gestaltete aufgrund der engen Bebauung schwierig. 

Großbrand in Lügde: Anwohner müssen ihre Häuer verlassen 

Der Einsatzleiter löste Großalarm für die gesamte Feuerwehr Lügde aus. Außerdem wurde die Drehleiter aus Bad Pyrmont (Niedersachsen) alarmiert, um die Kollegen im Kreis Lippe zu unterstützen. Für Personen aus der Nachbarschaft wurde die Situation vor Ort langsam ernst. Anwohner mussten ihre Häuser und Wohnungen vorübergehend verlassen

Die Bewohner wurden zunächst im Rathaus der Stadt Lügde untergebracht. Dort wurden sie betreut. Es gab unter anderem Essen und Trinken. Erst kürzlich wurden bei einem Brand in einer Wohnung in Gütersloh vier Personen verletzt. Durch den Brand jetzt kam niemand zu Schaden. Wegen des Wetters wurde für die Einsatzkräfte ein Zelt aufgebaut. 

Feuerwehr löscht Dachstuhlbrand in Lügde - Fachwerkhaus vollständig ausgebrannt  

Mit vereinten Kräften gelang es der Feuerwehr Lügde den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Doch das historische Fachwerkhaus wurde durch das Feuer komplett zerstört. Den Rettern gelang es jedoch, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Erst kürzlich bemerkte ein Anwohner einen anderen Wohnhausbrand in Detmold und wählte umgehend den Notruf. So konnte Schlimmeres verhindert werden. 

Über zwei Drehleitern und mehreren Strahlrohren konnte die Feuerwehr den Brand in Lügde erfolgreich bekämpfen. Die Wasserversorgung wurde durch das Hydrantennetz sowie der nahegelegenen Emmer sichergestellt. Etwa 125 Kräfte waren an der Brandbekämpfung beteiligt. Der Löscheinsatz dauerte etwa drei Stunden. Außerdem waren Polizei, Rettungsdienst, DRK Rufbereitschaft und Ordnungsamt und der Bürgermeister der Stadt vor Ort. 

Wie es zu dem Brand in Lügde kam, ist noch unklar. Bei einem tragischen Unfall in Höxter verbrannte kürzlich ein 16-jähriger Schüler in einem Auto. Der Tote wurde nun am Montag (11. November) beerdigt. 

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