Betroffener Bereich gesperrt

Säure-Alarm an Forschungs-Institut – Großeinsatz der Feuerwehr

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Die ABC-Einheiten der Feuerwehr bei dem Einsatz in Detmold.

An einem Institut in Detmold kam es am Mittwochmittag zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Nachdem eine gefährliche Säure ausgetreten war, ging der Alarm los.

  • Schwefelsäure in Detmold ausgetreten
  • ABC-Einheiten im Einsatz
  • Etwa 50 Kräfte vor Ort

Detmold – Zunächst rückten Kräfte der Feuerwehr Detmold zum Max Rubner-Institut aus. Grund war, dass die Brandmeldeanlage auslöste und die Retter automatisch alarmiert wurden. Vor Ort stellte sich heraus, dass bei einer Untersuchung Schwefelsäure ausgetreten war und es dadurch zu einer Rauchentwicklung kam. Daraufhin wurde Verstärkung angefordert. Das Stichwort "ABC 3" (ABC = Atomare, biologische oder chemische Kampfstoffe) rief die extra geschulten ABC-Einheiten aus Detmold, Leopoldshöhe, Barntrup, Dörentrup, Oerlinghausen und Blomberg auf den Plan. Zu einem ABC-Einsatz kam es auch in einem Haus in Detmold, als ein Mann eine "Radioaktive Uran-Seife" entdeckte.

Knapp vier Stunden Einsatz für Feuerwehr in Detmold

Auch zwei weitere Löschzüge unterstützten die Kollegen vor Ort in Detmold. Insgesamt waren somit etwa 50 Kräfte am Institut im Einsatz. Darunter auch ein Notarzt und der Organisationsleiter des Rettungsdienstes. Zwei Personen, die sich direkt an der Austrittsstelle aufhielten, wurden vorsorglich untersucht, konnten jedoch wieder entlassen werden. 

Die ABC-Einheiten bei der Arbeit in Detmold.

Nachdem die Situation unter Kontrolle gebracht worden war und die Schwefelsäure entfernt werden konnte, wurden im Gebäude noch umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Anschließend konnte das Objekt gegen 16 Uhr wieder freigegeben werden. Der betroffene Bereich im Untergeschoss des Max Rubner-Instituts in Detmold bleibt jedoch gesperrt, bis die zuständige Behörde ihn freigibt.

Auch bei einem heftigen Unfall war die Feuerwehr Detmold im Einsatz: Ein Auto raste in eine Böschung und der Fahrer wurde dabei eingeklemmt. Vor Kurzem sorgte ein Fall aus Detmold für Empörung: Unbekannte hatten Rasierklingen an einer Rutsche auf einem Spielplatz befestigt.

Bei einem Alarm in der Detmolder Innenstadt wurden Nachbarn durch einen Rauchmelder hellhörig und riefen die Feuerwehr. Vor Ort fanden die Retter die bewusstlose Bewohnerin vor.

Eine 22-Jährige verlor bei Detmold die Kontrolle über ihren Wagen und überschlug sich in Lage, nach dem der PKW gegen ein Abflussrohr geprallt war. Mit im Auto saß unter anderem ein einjähriges Kind.

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