Bedrohlicher Anruf eingegangen 

Kind in Gefahr – Grundschule bei Großeinsatz geräumt

+
Weil ein Kind an einer Grundschule in Detmold möglicherweise bedroht wird, kam es zu einem großen Polizeieinsatz (Symbolbild). 

Südöstlich von Bielefeld, in Detmold (NRW), löste ein Telefonanruf an einer Grundschule einen Großeinsatz aus. Offenbar wurde ein Kind bedroht. 

  • Ein Drohanruf ging bei der Grundschule Heiligenkirchen in Detmold südöstlich von Bielefeld ein 
  • Möglicherweise wurde in Kind von einem Familienangehörigen bedroht 
  • Die Schulleitung informierte daraufhin die Polizei 

Update: Dienstag (17. Dezember), 17.16 Uhr. Die Polizei Lippe hat vor wenigen Minuten neue Details zu dem Vorfall an der Grundschule Heiligenkirchen in Detmold genannt. Wie die Beamten in einer schriftlichen Mitteilung erklärten, hat der Tatverdächtige aus dem Umfeld des Schülers gestanden, in der Einrichtung angerufen zu haben. "Da der Mann psychische Auffälligkeiten aufwies, wurde er zunächst in einer psychiatrischen Klinik untergebracht", teilten die Ermittler mit. Dort sollte er untersucht werden. 

Die Polizei Lippe bestätigte jedoch heute am späten Nachmittag, dass der festgenommene Mann, wie bereits berichtet aus der Unterkunft fliehen konnte. Umgehend wurde in Detmold eine Fahndung nach dem Flüchtigen eingeleitet. Auch ein Hubschrauber kam dabei zum Einsatz. "Nach etwa einer Stunde konnte der Tatverdächtige gegen 10.30 Uhr in einem Park an der Lemgoer Straße wieder verhaftet werden", versicherten die Beamten. Das Kind sei außer Gefahr. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an. Seit Montag (20. Januar) muss sich ein 31-jähriger Familienvater aus Minden in einem Prozess vor dem Landgericht in Bielefeld verantworten, weil er seine damals fünf Monate alte Tochter geschüttelt und auf den Boden geworfen haben soll. Am ersten Verhandlungstag hat sich der Mann zu dem Vorwürfen geäußert.

Nach Vorfall an Schule in Detmold südöstlich von Bielefeld (NRW): Verdächtigem Mann gelingt die Flucht 

Update: Dienstag (17. Dezember), 14.37 Uhr. Das Familienmitglied, das gestern von der Polizei Lippe festgenommen wurde, konnte offenbar fliehen. Wie eine Mutter gegenüber owl24.de berichtete, wurde die Grundschule Heiligenkirchen in Detmold am heutigen Tag von Beamten bewacht. Der mutmaßliche Täter soll in der Innenstadt inzwischen aber wieder gefasst worden sein. Die Ermittler konnten diese Angaben bislang noch nicht bestätigen. In Kürze sollen jedoch weitere Einzelheiten folgen.

Großaufgebot in NRW: Schüler aus Detmold nahe Bielefeld offenbar in Gefahr 

Erstmeldung: Montag (16. Dezember), 15.34 Uhr. Zu einem Großeinsatz der Polizei NRW kam es an der Grundschule Heiligenkirchen in Detmold nahe Bielefeld, weil ein Kind möglicherweise in Gefahr schweben könnte. Wie die Ermittler am Montagvormittag (16. Dezember) in einer Pressemitteilung erklärten, bekam die Schulleitung einen Anruf. Aus dem Gespräch soll hervorgegangen sein, dass ein Schüler möglicherweise von einem Familienangehörigen bedroht wird.  

Großeinsatz in NRW: Grundschule in Detmold südöstlich von Bielefeld abgesperrt 

Der Drohanruf soll gegen 9 Uhr eingegangen sein. Die Leitung der Grundschule Heiligenkirchen entschied sich daraufhin, umgehend die Polizei zu alarmieren. Die Einsatzkräfte waren schnell zur Stelle und sperrten das Gelände der Grundschule in Detmold (NRW) weiträumig ab. 

Die Maßnahmen sei nach Anhaben der Polizei Lippe nötig gewesen, um das betroffene Kind, Mitschüler und Lehrer vor dem potentiellen Angreifer bestmöglich zu schützen. Mit einem Großaufgebot waren die Beamten aus NRW in Detmold südöstlich von Bielefeld im Einsatz. Erst am vergangenen Mittwoch (11. Dezember) löste ein Feuer am Ratsgymnasium in Bielefeld (NRW) einen Großeinsatz aus und rund 770 Schüler mussten geräumt werden. 

Festnahme in Detmold bei Bielefeld: Großeinsatz in NRW beendet 

"Ein möglicher Tatverdächtiger konnte gegen 11.30 Uhr von Polizeikräften festgenommen werden", teilten die Ermittler in der Pressemitteilung am Montagmittag, gegen 13.15 Uhr mit. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es sich bei der Bedrohung in Detmold nahe Bielefeld um familiäre Angelegenheiten handeln. Aus ermittlungstaktischen Gründen nannten die Beamten zunächst keine weiteren Details. 

Im Laufes des Tages könnten aber noch weitere Einzelheiten zu den Geschehnissen an der Grundschule folgen. In einem Prozess am Landgericht in Detmold musst sich seit dem 25. November ein Vater verantworten, weil er seinen Sohn in mehreren Fällen eingesperrt, misshandelt und mit einem Kissen fast erstickt haben soll. 

Ausnahmesituation an Grundschule in Detmold südöstlich von Bielefeld (NRW) 

"Es waren schon sehr stressige Stunden für uns alle", sagte der Schulleiter Michael Schnittger gegenüber der LZ. Allerdings sei es auf dem Gelände seiner Grundschule in Detmold bei Bielefeld zu keiner Auseinandersetzung gekommen. Die Polizei Lippe konnte nach etwa vier Stunden den Großeinsatz beenden und Entwarnung geben. Der Vorfall in NRW verlief friedlich, da sich alle Lehrer und Schüler an die Anweisungen der Polizeikräfte hielten. Verletzte Personen gab es nicht zu beklagen.  

Am frühen Montagmorgen (16. Dezember) löste ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus am Konrad-Martin-Platz in Paderborn einen Großalarm der Einsatzkräfte in der NRW-Stadt aus und eine Person musste wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden.  

Wie die Bundespolizei NRW bekannt gab, konnten die Beamten bei einem Einsatz am Flughafen in Düsseldorf die Zwangsheirat einer 21-Jährigen verhindern, von der auch eine Beratungsstelle in Bielefeld bereits Kenntnis gehabt haben soll, wie am Montag (16. Dezember) der Radiosender WDR2 berichtete.  

In der Ausländerbehörde des Kreises Lippe in Detmold soll es vor Kurzem zu einer Freiheitsberaubung gekommen sein. Eine Mitarbeiterin der Flüchtlingshilfe Lippe erhebt schwere Vorwürfe.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare