15-Jährige sitzt im Jugendgefängnis  

28 Messerstiche töten 3-Jährigen – Wie geht es Oliwia K.?

Eine 15-Jährige aus Detmold sitzt in Untersuchungshaft, weil sie ihren Halbbruder (3) umgebracht haben soll. Die Staatsanwaltschaft will Anklage erheben.

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  • Ein 15-jähriges Mädchen soll ihren Halbbruder in Detmold mit 28 Messerstichen getötet haben 
  • Die Tatverdächtige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft 
  • Ein Gutachter muss Die Schuldfähigkeit der Jugendlichen feststellen 

Update: 13. November, 14.15 Uhr. Oliwia K. aus Detmold ist seit ihrer Verhaftung in einer JVA in Iserlohn untergebracht. Das Gefängnis ist speziell für jugendliche Straftäter geeignet. Zu ihrem Gesundheitszustand liegen aktuell keine Details vor. In der kommenden Woche wird ihr Anwalt sie in der Anstalt besuchen, berichtet Der Westen. 

Bei ihrer polizeilichen Vernehmung soll sich die mutmaßliche Täterin schüchtern und zurückhaltend verhalten haben. Außerdem stände die 15-Jährige noch sehr unter den Eindrücken der schlimmen Tat. Ihr wird vorgeworfen ihren dreijährigen Halbbruder mit 28 Messerstichen in Detmold getötet zu haben. Der Junge soll offenbar in Polen beerdigt werden, berichten mehrere Medien. 

Detmold (NRW): Polizeiliche Ermittlungen dauern weiterhin an 

Update: 11. November, 14.44 Uhr. Nachdem in Detmold ein dreijähriger Junge mit 28 Messerstichen getötet wurde, dauern die polizeilichen Ermittlungen weiter an. Doch der Fall schein klar zu sein. Alle Indizien sprechen dafür, dass die 15-jährige Tatverdächtige ihren Halbbruder getötet hat. 

Die Staatsanwaltschaft wird voraussichtlich in Kürze Anklage gegen die Jugendliche aus Detmold erheben. Im Frühjahr 2020 könnte es dann zu dem Prozess kommen. Zuvor muss jedoch ein psychiatrisches Gutachten erstellt werden. Dies soll klären, inwiefern die Verdächtige schuldfähig ist. 

15-Jährige in Untersuchungshaft – Experten warnen nach Bluttat in Detmold 

Update: 11. November, 14.38 Uhr. Schwere Vorwürfe werden gegen ein 15-jähriges Mädchen aus Detmold erhoben. Sie soll ihren schlafenden Halbbruder mit insgesamt 28 Messerstichen umgebracht haben. Doch Experten warnen jetzt vor Vorurteilen. Die Jugendliche soll aus Eifersucht gehandelt haben. 

Wenn eine Person, wie die 15-Jährige in Detmold, ihrer Wut nicht unter Kontrolle habe, kämen häufig mehreren Faktoren zusammen, meinen Experten. Therapeuten sprechen von einem "komplexen Zusammenspiel", berichtet das WB. Bislang lägen jedoch zu wenig Informationen vor, um den Fall aus psychologischer Sicht einordnen zu können. 

Wegen Mordes sitzt die Jugendliche aus Detmold nach wie vor in Untersuchungshaft. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die Tatverdächtige eine tiefe Abneigung gegen ihren Halbbruder entwickelt haben. 

28 Messerstiche töten dreijährigen Jungen aus Detmold 

Update: 8. November: Die 15-Jährige aus Detmold wurde heute dem Haftrichter vorgeführt. Ihr wird Totschlag vorgeworfen. Gemeinsam mit ihrem Anwalt äußerte sich das Mädchen bereits zu dem Fall. Sie leugnet die Tat nicht, gibt jedoch an, sich nicht an alles erinnern zu können. Bei der durchgeführten Obduktion wurden insgesamt 28 Messerstiche im Körper des Jungen festgestellt. Offenbar wurde er im Schlaf erstochen.

Haftbefehl gegen Mädchen aus Detmold erlassen

Der Haftrichter erließ gegen K. einen Haftbefehl wegen Mordes. Als Gründe werden Heimtücke und niedere Beweggründe genannt. Zudem besteht akute Fluchtgefahr. Auch zu dem vermuteten Motiv äußert sich die Staatsanwaltschaft: Vermutlich hat sich aus den schweren familiären Verhältnissen ein tiefer Hass gegen ihren Halbbruder entwickelt. Einen konkreten Anlass scheint es nicht gegeben zu haben.

Die 15-Jährige wird nun in die JVA Iserlohn gebracht. Dort wird sie psychisch betreut und es muss die Frage geklärt werden, ob das Mädchen nur eingeschränkt schuldfähig ist.

Leichnam des Jungen aus Detmold obduziert

Update: 7. November, 16.51 Uhr. Die Obduktion der Leiche ergab, dass der dreijährige Junge aus Detmold höchstwahrscheinlich durch die Messerstiche zu Tode kam. Ein endgültiges Untersuchungsergebnis steht noch aus. Außerdem hat sich die 15-jährige Tatverdächtige zu den Vorwürfen geäußert. Der Junge war bereits tot, als er aufgefunden wurde. Zu diesem Zeitpunkt war das Mädchen schon auf der Flucht.

Aus ermittlungstaktischen Gründen machten die Behörden bislang dazu keine näheren Angaben. Fest steht jedoch, dass dem Mädchen (15) vom Amtsgericht Detmold ein Verteidiger zur Seite gestellt wurde. Die Verdächtige soll am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden. Weitere Informationen folgen. 

Fahndung in Detmold beendet: 15-Jährige in Lemgo verhaftet 

Update: 10.00 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, wurde die 15-Jährige in Lemgo-Brake festgenommen. Ein aufmerksamer Zeuge hatte den Ermittlern den entscheidenden Hinweis gegeben. Nun wird das Mädchen von den Beamten vernommen. Die Ermittlungen dauern an.

Update: 09.50 Uhr: Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass der 3-Jährige mit einem Messer erstochen wurde. Sprecher Christopher Imig dazu: "Es spricht alles für ein Messer". Am Donnerstagvormittag (7. November) soll die Obduktion des toten Kindes stattfinden. 

Erstmeldung: Detmold – Am Mittwochabend (6. November) muss sich in einem Mehrfamilienhaus in der Neulandstraße gegen 21 Uhr ein Familiendrama abgespielt haben. Die 15-jährige Oliwia-Marta K. steht in dringendem Verdacht, ihren erst 3 Jahre alten Halbbruder getötet zu haben. Offenbar verletzte das Mädchen ihn tödlich mit einem Messer. Nach der Tat floh die Täterin. Seit dem fehlt jede Spur von ihr.

Detmold: Mordkommission ermittelt nach Tötungsdelikt

Das Mädchen ist nach der Tat in Detmold in unbekannte Richtung geflohen. Schon seit der Nacht suchen die Polizeibeamten mit Spürhunden und Hubschrauber im Raum Detmold und Bielefeld. Nun wenden sich die Ermittler an die Öffentlichkeit und hoffen auf sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. 

Für die Ermittlungen wurde die Mordkommission "Neuland" mit 15 Mitgliedern eingerichtet. Die Leitung hat Kriminalhauptkommissar Markus Mertens. Zurzeit werden Angehörige und Bekannte des Mädchens in Detmold verhört, um einen Anhaltspunkt zum Aufenthaltsort der Jugendlichen zu ermitteln.

Die 15-jährige Oliwia-Marta Kargol aus Detmold soll ihren Halbbruder getötet haben.

Großfahndung nach Mädchen aus Detmold

Da die bisherige Suche nach der Tatverdächtigen erfolglos blieb, wird nun per Fahndungsbild nach Oliwia-Marta K. aus Detmold gesucht. Die Hintergründe der Tat sind bis jetzt ungeklärt und werden noch ermittelt. Zum Tatzeitpunkt kann die 15-Jährige wie folgt beschrieben werden: 

  • 1,75 Meter groß
  • Schulterlange, schwarze Haare
  • Kräftige Figur
  • Schwarze Jacke
  • Roter Pullover
  • Schwarze Leggings

Falls Sie Oliwia-Marta antreffen, wählen Sie sofort die 110! Sollten Sie Hinweise zu dem Mädchen oder dem Aufenthaltsort haben, wenden Sie sich unter der Nummer 0521/54 50 an das Kriminalkommissariat 11.

Auch eine weitere Fahndung sorgt im Raum Detmold für Empörung: Zwei Männer haben eine Frau in Lage in ihrer Wohnung überwältigt. Anschließend bedrohten sie ihr Opfer mit einem Messer und vergewaltigten sie. Die Polizei fahndet nun mit einem Phantombild nach einem der Täter. Außerdem kam es vor Kurzem zu einem fatalen Unfall: Auf der B239 in Detmold verunglückte ein 21-jähriger Autofahrer und starb an seinen Verletzungen.

Bei einem Brand in Detmold rückte die Feuerwehr zu einem Wohnhaus in der Straße "Am Fischteich" aus. Zunächst lautete das Stichwort des Einsatzes "Menschenleben in Gefahr", vor Ort war die Lage für die Retter jedoch unklar.

Rubriklistenbild: © dpa / Guido Kirchner

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