Tierhasser in Blomberg unterwegs

Vorsicht Hundebesitzer! Vierbeiner stirbt an Giftköder

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In Blomberg nahe Detmold starb ein Hund an einem Giftköder (Symbolbild).

Nach einem Vorfall in Blomberg bei Detmold warnt die Polizei alle Hundebesitzer. Offenbar wurden zwei Tiere in einem Park vergiftet. Eines überlebte nicht.

  • Zwei Hunde wurden in dem kleinen Ort Blomberg östlich von Detmold vergiftet
  • Ein Tier kam nach der Vergiftung ums Leben
  • Die Polizei warnt nun alle Hundebesitzer

Blomberg / Detmold – Ist erneut ein Hundehasser in OWL unterwegs? Davon ist auszugehen, wie die Polizei jüngst mitteilte. Es wird vermutet, das ein bislang unbekannter Täter in einem Park an der Schöneberger Straße Giftköder ausgelegt hat. Diese Meldung ging bei der Polizei Lippe erst am Dienstag (17. Dezember) ein. Der Vorfall ereignete sich jedoch vermutlich bereits am 12. oder 13. Dezember. 

Zwei Hunde in Blomberg bei Detmold vergiftet

Zwei Tiere fraßen die ausgelegten Köder und erlitten daraufhin schwere Vergiftungserscheinungen. Ein Hund war nicht mehr zu retten und verstarb, der andere ist in der Folge schwer erkrankt. Bislang tappen die Beamten der Polizei in dem Fall aus Blomberg noch weitestgehend im Dunkeln. Deshalb werden Hundebesitzer im Raum Detmold eingehend gewarnt: Bitte achten Sie beim Gassi gehen verstärkt auf ihren Hund. 

Darüber hinaus bittet die Polizei Lippe um Hinweise. Wer solche Köder entdeckt oder sogar beobachtet, wie eine Person diese auslegt, möge sich umgehend unter der Nummer 05231/60 90 melden. Die Vorfälle in Blomberg bei Detmold sind die jüngsten in einer ganzen Reihe von Hunde-Vergiftungen, die sich in OWL ereigneten. 

Gift-Vorfall in Blomberg bei Detmold ein Fall von vielen in OWL

Der aktuelle Vorfall in Blomberg nahe Detmold ist nicht der erste dieser Art: Immer wieder kommt es in OWL zu Vergiftungen durch ausgelegte Köder. Im September machte ein Anwohner in Paderborn eine schlimme Entdeckung in seinem eigenen Garten: Dort lagen direkt vor dem Hundezwinger Leberwurststücke mit Tabletten und Nägeln

Eine Frau aus Bielefeld fand beim Spazierengehen mit ihren zwei Hunden eine ganz andere Dimension von tödlichen Ködern: Als ihre Hündin "Ivy" beim Gassi gehen in Espelkamp etwas Unbekanntes fraß, sah die Frau, dass auf dem Weg mindestens 20 Giftköder verteilt wurden. Auch in Rheda-Wiedenbrück wäre ein Hund beinahe an einem Giftköder gestorben. Die Besitzerin fand beim Spazierengehen ein rohes Stück Hähnchenfleisch, welches offensichtlich als Köder ausgelegt wurde. Doch ihr Hund hatte bereits ein weiteres Stück gefressen und musste umgehend zum Tierarzt gebracht werden. Auch in Verl im Kreis Gütersloh kam es zu einem ähnlichen Fall. Ein Hundebesitzer fand mehrere Giftköder und alarmierte umgehend die Polizei.

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