Covid-19

Coronavirus: Ordnungsamt-Mitarbeiterin bei Kontrolle angespuckt

In NRW gilt wegen des Coronavirus ein strenges Kontaktverbot. Bei der Umsetzung der Auflage wurde eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes in Bad Oeynhausen angespuckt.

  • Das Coronavirus Sars-CoV-2 greift in OWL um sich.
  • Ein Kontaktverbot soll die Ausbreitung von Covid-19 eindämmen.
  • Polizei und Ordnungsamt führen in den Städten Kontrollen durch.

NRW/Bad Oeynhausen – Aufgrund der schnellen Verbreitung des Coronavirus in OWL und ganz NRW haben Bund und Länder am Sonntag (22. März) ein allgemeines Kontaktverbot erlassen, welches sich massiv auf den Alltag der Menschen auswirkt. Um diese wichtige Maßnahme durchsetzen zu können, müssen Polizei und Ordnungsamt rund um die Uhr Kontrollen in den Städten durchführen. Unter anderem ist es Verboten, sich mit mehr als zwei Personen zu versammeln, die nicht zu einer Familie oder einem Haushalt gehören.

Kontaktverbot wegen Coronavirus in Bad Oeynhausen: Kontrolleurin angespuckt

Nun kam es bei einer solchen Kontrolle zu einem erschreckenden Zwischenfall: In Bad Oeynhausen kontrollierten Beamte des Ordnungsamtes, ob die Bewohner sich an das Kontaktverbot aufgrund des Coronavirus halten. Bei einer solchen Kontrolle wurde eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes angespuckt.

Achim Wilsmeier, Bürgermeister von Bad Oeynhausen, sagte, dass ein solches Verhalten absolut inakzeptabel sei. Die Stadt werde nun gegen die Person, die die Ordnungsamt-Mitarbeiterin angespuckt hatte, Strafanzeige erstatten.

Coronavirus in NRW: Kontaktverbot wichtig gegen die Verbreitung

Mit dem Kontaktverbot hatte die Regierung den nächst krasseren Schritt noch einmal verschoben: Eine absolute Ausgangssperre. Dies wolle man so lange wie möglich vermeiden. Das Kontaktverbot war nötig geworden, da die zuvor auferlegten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nicht genug Wirkung zeigten. 

Trotz eindringlicher Mahnungen seitens der Regierung und Virologen, nahmen und nehmen viele Menschen die Corona-Krise nicht ernst genug. Nach wie vor kommt es zu Treffen im Park oder anderen Ansammlungen. Das Kontaktverbot bringt einen Bußgeldkatalog mit sich, der den Einsatzkräften bei Kontrollen eine gesetzliche Grundlage gibt. Einen eindringlichen Appell an alle Mitbürger, einfach zu Hause zu bleiben, richtet unser Redakteur in seinem Kommentar zum Verhalten der Deutschen in der Corona-Krise.  

Coronavirus: Mit diesen Tipps vermeiden Sie die Ansteckung

Die Haende sollte jeder regelmaesßig mit Seife waschen und pflegen. (Symbolbild)
Die Hände sollte jeder regelmäßig mit Seife waschen und pflegen. (Symbolbild) © dpa/Peter Steffen
Um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu verhindern, sollte auf Haendeschuetteln verzichtet werden. Haende sollten zudem vom Gesicht ferngehalten werden. (Symbolbild)
Um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu verhindern, sollte auf Händeschütteln verzichtet werden. Hände sollten zudem vom Gesicht ferngehalten werden. (Symbolbild) © picture-alliance/ dpa
Richtiges Husten trägt zur Vemeidung der uebertragung bei: Dazu ein Einmaltaschentuch oder die Armbeuge nutzen. (Symbolbild)
Richtiges Husten trägt zur Vemeidung der Übertragung bei: Dazu ein Einmaltaschentuch oder die Armbeuge nutzen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
Wenn Sie Symptome des Coronavirus bei sich bemerken, sollten Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt melden. (Symbolbild)
Wenn Sie Symptome des Coronavirus bei sich bemerken, sollten Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt melden. (Symbolbild) © dpa
Wenn sie Symptome haben, sollten Sie einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen wahren. (Symbolbild)
Wenn sie Symptome haben, sollten Sie einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen wahren. (Symbolbild) © picture alliance / Andreas Geber
Auch im Homeoffice gilt: Geschlossene Raeume sollten regelmaeßig gelueftet werden. (Symbolbild)
Auch im Homeoffice gilt: Geschlossene Räume sollten regelmäßig gelüftet werden. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

 

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