Konflikt zwischen dem Iran und den USA 

Raketenangriff im Irak: Soldaten aus NRW beschossen 

Die Fronten zwischen den USA und dem Iran sind verhärtet. Bei einem Angriff im Irak waren nun auch 34 Soldaten aus Augustdorf (Lippe) in NRW in Gefahr. 

  • Bei einem Bombenangriff im Irak, den US-Präsident Donald Trump angeordnet haben soll, starb ein hochrangiger General des Irans 
  • Die iranische Regierung antwortete mit einer Vergeltungs-Attacke
  • Bei der Bombardierung eines Militärstützpunktes der USA in Erbil waren auch deutsche Soldaten aus Augustdorf im Kreis Lippe in NRW betroffen 

Augustdorf/Lippe/NRW – Große Sorgen machen sich derzeit die Angehörigen der Soldaten aus Deutschland, die im Irak stationiert sind. Unter den Einsatzkräften befinden sich auch 34 Personen, die in Augustdorf im Raum Lippe in NRW stammen. Sie überstanden den Raketenangriff des Irans unbeschadet, weil sie gewarnt wurden. 

Konflikt zwischen den USA und dem Iran: Soldaten aus Augustdorf (Lippe) in NRW im Irak 

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hatte sich vor ein paar Tagen zugespitzt, nachdem der hochrangige General Soleimani aus der arabischen Welt bei einem Angriff der Amerikaner im Irak ums Leben kam. Mit einer Vergeltungs-Attacke, bei der niemand der Kräfte aus Augustdorf im Raum Lippe in NRW verletzt wurde, antwortete die iranische Regierung. "Unsere Soldaten vor Ort haben sich in einem Luftschutzraum mit mehreren Stahlbetonträgern in Sicherheit gebracht. Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut. Sie haben uns noch in der Nacht über ihre Lage informiert", erklärte Hauptmann Martin Waltemathe (43), wie das WB am Mittwoch berichtete

Donald Trump sorgte nun aber offenbar für eine Deeskalation der Lage im Irak. Er verkündete, dass vorerst keine weiteren Militärschläge gegen den Iran geplant sind. Stattdessen wolle der US-Präsident weitere Sanktionen gegen das Land verhängen. Bei den rund 120 Bundeswehrsoldaten aus Deutschland, unter denen sich auch 34 Kräfte aus Augustdorf (Lippe) in NRW befinden, kehrt somit vorübergehend Ruhe ein, wie owl24.de* berichtet

Bundesregierung prüft Rückzug aus dem Irak: Auch Soldaten aus Augustdorf im Kreis Lippe in NRW betroffen 

Die Bundeswehrsoldaten, die im Irak im Einsatz sind, bilden unter anderem Einsatzkräfte aus, um die Sicherheit in dem Land zu gewährleisten. Doch von diesem Ziel ist man noch weit entfernt, wie die jüngsten Ereignisse zeigen. In der Nacht zu Mittwoch (7./8. Januar) wurden die 34 Soldaten aus der Rommel-Kaserne in Augustdorf (Kreis Lippe) in NRW beschossen. Außerdem wirft ein Flugzeugabsturz in der Region noch viele Fragen auf. Der Nahe Osten ist nach wie vor ein gefährliches Gebiet. 

Angehörige der im Irak stationierten Einsatzkräfte können sich bei der Bundeswehr über eine 24-Stunden-Hotline (0800/1004686) auf dem Laufen halten. Das Familienbetreuungszentrum der Rommel-Kaserne in Augustdorf ist ebenfalls unter der Rufnummer 05237/911082 zu erreichen. Nachdem Raketenangriff prüft die Bundeswehr, ob sie nun einen Teil ihrer Truppen aus dem Irak abzieht. Auch die Soldaten aus dem Raum Lippe in NRW könnten von dieser Maßnahme betroffen sein. Doch die Entscheidung liegt nicht in der Hand der Einsatzkräfte, sondern muss von der Bundesregierung in Berlin getroffen werden. Erst vor wenigen Tagen besuchten vier Sternsinger aus Paderborn Angela Merkel, um sie und das Kanzleramt zu segnen.  

*Owl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Fotomontage: dpa

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