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Coronavirus: Lockerungen in NRW verkündet – Gastronomie öffnet wieder

In NRW und ganz Deutschland flachen die Coronavirus-Infektionen ab. Weitere Lockerungen wurden beschlossen. Jetzt hat die Gastronomie wieder geöffnet.

  • Das Coronavirus in NRW breitet sich nur noch langsam aus. 
  • Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) plant weitere Lockerungen. 
  • In Deutschland wird es zudem eine Obergrenze geben. 

+++ Newsticker zum Coronavirus in NRW aktualisieren +++

Update: 7. Mai, 10.37 Uhr. Kanzlerin Merkel und die Länderchefs berieten am Mittwoch (6. Mai) das weitere Vorgehen. Unter anderem wurden weitere Öffnungen im Einzelhandel beschlossen, sowie eine Obergrenze für Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Außerdem soll auch die Gastronomie bald wieder öffnen dürfen. Bei msl24.de* erfahren Sie mehr über die Lockerungen in NRW während der anhaltenden Coronavirus-Pandemie.

Update: 6. Mai, 9.45 Uhr. Die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen in NRW sinkt. Ministerpräsident Armin Laschet möchte daher weitere Lockerungen durchsetzen. Der CDU-Politiker möchte unter anderem, dass Spielplätze für Kinder wieder öffnen können. 

Gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel beraten die Regierungschefs am heutigen Mittwoch (6. Mai) über ihr weiteres Vorgehen. Doch einige Details sind bereits durchgesickert. Mehrere Medien berichten über eine mögliche Obergrenze. Sollten die Coronavirus-Infektionen im Falle einer zweiten Welle wieder steigen, könnten einige Lockerungen wieder rückgängig gemacht werden. 

Coronavirus in NRW: Friseure öffnen unter strengen Auflagen 

Update: 4. Mai, 11.05 Uhr. Neben der Öffnung der Friseursalons gibt es in NRW noch weitere Lockerungen während der Coronakrise. In entsprechenden Mitteilungen gab das Land NRW bekannt, welche Einrichtungen ab sofort wieder öffnen dürfen: 

  • Zoos und Tierparks
  • Botanische Gärten und Landschaftsparks
  • Landesgartenschauen
  • Museen
  • Musikschulen (Zunächst nur Einzelunterricht)
  • Weiterbildungseinrichtungen (zum Beispiel Volkshochschulen)
  • Gedenkstätten

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) macht indes Hoffnungen auf einem anderen Sektor: Er fordert ein schnelles Ende der Besuchsverbote in Altenheimen. Die Einrichtungen seien in Zeiten des Coronavirus die "Sorgenkinder" der Landesregierung. Man müsse um jeden Preis eine Ausbreitung des Coronavirus in den Einrichtungen verhindern. 

Auf der anderen Seite könne man "den 170.000 Menschen in unseren Pflegeheimen nicht zumuten, dass für sie über ein halbes oder ganzes Jahr hinweg ein Besuchsverbot gilt, sie weder Ehepartner, Kinder oder Enkel sehen können", sagte Laumann gegenüber der "Rheinischen Post". Aktuell werden deshalb Möglichkeiten geprüft, wie unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen dennoch Besuche möglich sein könnten. Konkrete Vorschläge werden in Kürze vorliegen, so der NRW-Gesundheitsminister.

Coronavirus-Krise in NRW: Friseure dürfen öffnen

Erstmeldung. NRW – Bundesweit bessern sich die Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Personen. Die strikten Maßnahmen, die den Menschen in den letzten Monaten auferlegt wurden, lockern sich nach und nach. NRW Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gilt als besonders energischer Verfechter der schnellen Rückkehr zur Normalität. Dafür bekommt er viel Gegenwind. Doch auf eine Lockerung scheinen viele Menschen sehnlich gewartet zu haben, wie owl24.de* berichtet.

Coronavirus in NRW: Friseure öffnen wieder

Ab dem 4. Mai dürfen Friseure in NRW wieder ihren Dienst aufnehmen. Für viele Menschen kehrt dadurch ein lang vermisstes Stück Normalität zurück in den Alltag. Doch der Friseur-Besuch läuft in Corona-Zeiten anders ab, als sonst: 

  • Keine Dienstleistungen im Gesicht (Wimpernfärben, Rasur etc.).
  • Maskenpflicht für Friseur und Kunde.
  • Vermeidung von Warteschlangen.
  • Keine Wartebereiche im Salon.
  • Freie Stühle um den Sicherheitsabstand zwischen den Kunden zu wahren.
  • Vor jedem Schnitt müssen die Haare vom Friseur selbst gewaschen werden.
  • Es dürfen keine Getränke angeboten werden.
  • Kunden müssen sich auf höhere Preise einstellen.

Auch, wenn die zusätzlichen Leistungen einen Aufpreis zur Folge haben könnten, nehmen die meisten Kunden das wiedergewonnene Angebot gerne wahr. Die Friseure freuen sich über volle Terminbücher, wie der WDR berichtet. Durch die längere Arbeitsdauer pro Kunde haben viele Salons in NRW während der Coronavirus-Krise nun an sechs Tagen in der Woche geöffnet und zusätzlich verlängerte Öffnungszeiten. 

In anderen Bereichen sind sich Bund und Länder noch lange nicht so einig, welche Lockerungen sinnvoll sind: Die Frage nach der Öffnung der Kitas in NRW wird zum politischen Streitthema. Armin Laschet droht Angela Merkel nun sogar mit einem Alleingang, sollte nicht bald eine Entscheidung fallen, wie msl24.de* berichtet. Zuvor äußerte sich NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) noch zuversichtlich, dass es bis zum Sommer eine schrittweise Rückkehr zur Öffnung der Kitas in NRW kommen werde*.

Auch bei Restaurants, Hotels und Co. soll es neue Pläne zu Öffnungen geben. Diese Pläne legten die verantwortlichen Minister von NRW, Baden-Württemberg und Niedersachsen der Regierung vor. So soll in der Coronavirus-Krise der Tourismus langsam wieder angekurbelt werden. 

*Owl24.de und msl24.de sind Teile des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa

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