Bad Wünnenberg (NRW)

A44: Nach tödlichem Unfall – Experte hilft bei Ermittlungen

Auf der A44 nahe Paderborn in NRW wurde ein BMW zwischen mehreren Lkw eingeklemmt
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Bei dem Unfall auf der A44 im Kreis Paderborn starben drei Menschen.

Die A44 südlich von Paderborn (NRW) glich nach dem tödlichen Unfall einem Trümmerfeld. Drei Menschen starben. Doch was war die Ursache?

Bad Wünnenberg/Lichtenau – Am Dienstagmittag (9. März) war es gegen 12.20 Uhr zu dem folgenschweren Unfall auf der Autobahn 44 in Nordrhein-Westfalen gekommen. Ein BMW X5 geriet zwischen mehrere Lkw und wurde von den tonnenschweren Fahrzeugen regelrecht zermalmt. Bei dem Horror-Unfall auf der A44 zwischen Lichtenau und dem Kreuz Wünnenberg-Haaren bei Paderborn gab es mehrere Tote. Drei Beteiligte kamen mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.

AutobahnBundesautobahn 44 (A44)
Gebaut\t1963
Länge266 Kilometer
BundeslandNordrhein-Westfalen; Hessen

Unfall mit drei Toten: Vollsperrung der A44 dauert bis zum Abend

Die Identitäten der Todesopfer konnte geklärt werden. Laut den Beamten der Polizei Bielefeld handelt es sich um drei Männer. Sie waren zwischen 41 und 44 Jahre alt und stammten aus Algerien. Die Insassen des BMWs starben noch an der Unfallstelle. Die Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Bad Wünnenberg konnten nur noch ihre Leichen aus dem Autowrack bergen.

Der BMW X5 war zwischen zwei LKW eingeklemmt und komplett zerstört worden. Die A44 blieb nach dem Horror-Unfall im Kreis Paderborn (NRW) bis zum Abend gesperrt und zwischen Lichtenau und dem Kreuz Wünnenberg-Haaren staute sich der Verkehr auf rund 20 Kilometern Länge. Die Ermittler der Polizei Bielefeld schätzen den entstandenen Sachschaden auf rund 170.000 Euro. Leitplanken wurden bei dem Unglück zerstört, die nun ausgetauscht werden müssen.

A44: Ermittlungen nach tödlichem Unfall – Polizei schaltet Sachverständigen ein

Doch wie kam es zu dem tödlichen Unfall auf der A44? Die Suche nach der Ursache läuft bereits. Die Polizei hat einen Sachverständigen eingeschaltet, der bei den Ermittlungen helfen soll. Im Zuge der Untersuchungen hatte sich der Experte bereits am Dienstag ein Bild von der Unfallstelle zwischen Lichtenau und dem Kreuz Wünnenberg Haaren gemacht.

Wurden die Sicherheitsabstände eingehalten? Diese Frage ist nur eine von vielen, die die Polizei noch beantworten muss. Die Ermittlungen dauern diesbezüglich noch an. Autofahrer, die aufgrund der stundenlangen Vollsperrung auf der A44 weder vor noch zurückkonnten, wurden am Abend von den Helferinnen und Helfern des Deutschen Roten Kreuzes versorgt. Erst nach rund 11 Stunden konnte die Fahrbahn in Richtung Kassel (Hessen) wieder für den Verkehr freigegeben werden. Am Mittwoch (10. März) kam es in Ostwestfalen* erneut zu einem tödlichen Unglück: In Minden-Lübbecke starb ein Mann bei einem Unfall, nachdem er von einem Autofahrer erfasst wurde. (*Msl24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.)

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