Covid-19

Coronavirus in NRW: Laschet fordert weitere Lockerungen – Kitas bald wieder offen?

Armin Laschet, Ministerpräsident von NRW, fordert weitere Lockerungen trotz Coronavirus-Pandemie.
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Armin Laschet, Ministerpräsident von NRW, fordert weitere Lockerungen trotz Coronavirus-Pandemie.

Könnten trotz Coronavirus die Kitas in Deutschland bald wieder öffnen? Zumindest, wenn es nach Armin Laschet geht: Der Landeschef von NRW setzt sich für weitere Lockerungen ein.

  • Das Coronavirus beherrscht noch immer den Alltag.
  • Nach Ostern traten erste Lockerungen in Kraft.
  • Ministerpräsident Laschet plant weitere Öffnungen in NRW.

NRW – Erst vergangene Woche verabredeten Bund und Länder erste Lockerungen der strengen Maßnahmen gegen das Coronavirus. So konnten am Montag (20. April) erste Geschäfte im Einzelhandel wieder öffnen. Schnell wurde auch Kritik an der Entscheidung laut – und dennoch geht NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gedanklich bereits weitere Schritte, wie msl24.de* berichtet.

Coronavirus in NRW: Laschet will weitere Lockerungen im Mai

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) kündigte NRW-Ministerpräsident Laschet (59) an, bei dem Treffen zwischen Bund und Ländern Ende April für weitere Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen einzutreten. Darauf sollten sich die Bundes- und Länderregierungen einigen, so Laschet. 

Zwar sei noch unklar, wie sich die aktuellen Beschlüsse auf die Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2* auswirken würden, so Laschet in dem Interview. Dennoch müssten weitere Lockerungen in Angriff genommen werden: "Ich glaube trotzdem, dass man noch einmal über ein paar weitere Maßnahmen nachdenken muss", sagt der Ministerpräsident von NRW.

Coronavirus: Diese Lockerungen sieht Laschet für NRW

Zu diesen Maßnahmen gehören für Laschet zum Beispiel die Wiederbenutzung von Sportstätten und Spielplätzen in NRW und dem Rest des Landes. Zudem müssten Kitas und Schulen bald wieder öffnen. Denn trotz Coronavirus-Pandemie dürfe die Lebenswirklichkeit der Kinder nicht länger unbeachtet bleiben, so Laschet weiter. Die Lockerungen könnten dann ab Mai in Kraft treten, so die Überlegung.

Ministerpräsident Armin Laschet ging nach den letzten Beschlüssen von Bund und Ländern bereits über die beschlossenen Maßnahmen hinaus und erlaubte in NRW die Öffnung von Möbelhäusern und Babyfachmärkten. Und obwohl in Deutschland das Tragen eines Mundschutzes noch nicht flächendeckend beschlossen wurde, trafen einzelne Städte in NRW bereits eigene Entscheidungen: So wurde mittlerweile auch in Münster zum Schutz vor dem Coronavirus eine Maskenpflicht eingeführt*. Diese weitet sich nun aufs ganze Bundesland aus: Ab dem 27. April herrscht in ganz NRW wegen des Coronavirus Maskenpflicht

Bei einem nachfolgenden Treffen von Bund und Ländern wurden auch in NRW zusätzliche und weitreichende Lockerungen trotz Coronavirus beschlossen*. So sollen unter anderem Spielplätze und Museen wieder öffnen.

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Am Mittwoch (6. Mai) will sich Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten über weitere Lockerungen abstimmen. In Sachen Kitas droht das Land NRW jedoch in der Coronavirus-Krise mit einem Alleingang.

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