Corona-Pandemie im Live-Ticker

Coronavirus in NRW: So viele Menschen im Ruhrgebiet in Quarantäne 

Coronavirus-Quarantäne (Symbolbild)
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Coronavirus-Quarantäne (Symbolbild)

Coronavirus-News aus NRW aktuell im Live-Ticker. In Essen, Bochum und Dortmund gab es viele Neuinfektionen und zwei Todesfälle. Die Infos zur Corona-Pandemie.

  • Das Coronavirus* grassiert in Nordrhein-Westfalen (NRW)
  • Wenngleich immer mehr Lockerungen umgesetzt werden, ist ein Ende der Covid-19-Pandemie längst nicht in Sicht. 
  • RUHR24.de* berichtet über alle Entwicklungen zu Corona im Live-Ticker.
  • Update, Sonntag (26. Juli), 14.16 Uhr: Liebe Leser, wie am Sonntag üblich, haben wir diesen Ticker beendet und einen neuen Corona-NRW-Ticker* gestartet. Vielen Dank für Euer Interesse!

    Update, Sonntag (26. Juli), 10.30 Uhr: Wie die WAZ berichtet, sollen die Gesundheitsämter im Ruhrgebiet insgesamt 31.000 Menschen während der Coronavirus-Pandemie in Quarantäne geschickt haben. 

    Coronavirus in NRW: Gesundheitsämter schicken 31.000 Menschen in Quarantäne 

    Den Städten seien nur wenige Fälle bekannt, an denen die Betroffenen gegen die Vorgaben verstoßen hätten. Das geht aus einer Anfrage der AfD an die Landesregierung hervor. 

    Die gute Nachricht. Der akute Personalmangel in den Gesundheitsämtern scheint abgefedert. Laut WAZ hätten die Gesundheitsämter Personal hinzugekommen. Im Mai hatte der WDR eine Umfrage veröffentlicht, bei der 21 Gesundheitsämter angegeben haben, zu wenig Personal gehabt zu haben. 

    Update , Samstag (25. Juli), 15.53 Uhr: In der Debatte um eine Wiederzulassung von Zuschauern in Fußball-Stadien will Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) dem Gesundheitsschutz absoluten Vorrang einräumen. 

    NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU)

    "Es muss sichergestellt sein, dass es beispielsweise zu keinem Gedrängel an den Ein- und Ausgängen kommt", sagte Laumann der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag-Ausgabe). Nur wenn es aus Gesundheitssicht verantwortbar sei, könnten Fans wieder ins Stadion gelassen werden, betonte er.

    Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hatte zuletzt erklärt, mit Abstand und Hygienekonzept könnten wieder Sportveranstaltungen mit Zuschauern durchgeführt werden. Zu großes Gedränge müsse aber vermieden werden, daher könnten die Stadien nicht ausverkauft sein. 

    Die Bundesliga und 2. Liga wollen am 18. September in ihre neue Saison starten. Am Wochenende zuvor ist die erste DFB-Pokal-Runde geplant. Schalke 04 bereitet sich im Training unter strengen Coronavirus-Schutzmaßnahmen* vor.

    Update, Samstag (25. Juli), 11.47 Uhr: Wie lange müssen wir mit dem Coronavirus leben? Diese Frage stellen sich viele Menschen in NRW. Ein Experte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) macht dazu eine düstere Aussage - und fordert klare Maßnahmen*. "Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben", sagte Nothilfekoordinator Mike Ryan nun in Genf.

    Coronavirus in NRW: Erste Flughäfen im Westen bieten Corona-Tests an

    Update, Samstag (25. Juli), 9 Uhr: NRW - Ab heute (25. Juli) können sich erste Reiserückkehrer aus Risikogebieten an NRW-Flughäfen kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. An folgenden Airports werden die freiwilligen Tests angeboten:

    • Düsseldorf (DUS),
    • Köln/Bonn (CGN),
    • Dortmund (DTM),

    Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) startet die Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten am Dienstag (28. Juli). Das Testergebnis ist laut Landesregierung NRW innerhalb von 3 Tagen online einsehbar.

    Update, Freitag (24. Juli), 20.12 Uhr: Die NRW-Landesregierung hat Teststrategie für Kitas und Schulen vereinbart. Das Konzept sieht vor, dass sich alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie in der Kitas im Zeitraum vom 3. August bis zum 9. Oktober 2020 alle 14 Tage freiwillig auf das Coronavirus testen lassen können. Das betrifft rund 153.00 Beschäftigte in den Kitas und über 210.000 Beschäftigte an den Schulen. Die Kosten für die Corona-Tests übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen.

    Um die in NRW vorhandenen Laborkapazitäten, die derzeit rund 240.000 mögliche Tests pro Woche umfassen, nicht zu überfordern, sollen sie für die Beschäftigten der Kitas und der Schulen wöchentlich abwechselnd stattfinden. Die Organisation der Tests erfolgt über die Kassenärztlichen Vereinigungen sowie die noch bestehenden Testzentren und die Hausärzte. Weitere Details zum Verfahren werden noch bekannt gegeben.

    Sollten bei den Tests Infektionsfälle mit dem Coronavirus festgestellt werden, entscheiden die unteren Gesundheitsbehörden über weitere Maßnahmen.

    Coronavirus in NRW: Skandal-Video von Farid Bang sorgt für Wirbel in Düsseldorf

    Update, Freitag (24. Juli), 20.05 Uhr: Im Falle des von der Stadt Düsseldorf in Auftrag gegebene Corona-Video von Skandal-Rappers Farid Bang gibt es eine Kehrtwende. Der Oberbürgermeister der Stadt, Thomas Geisel (CDU), will jetzt die Politik darüber entscheiden lassen, ob das Video weiterhin über den Youtube-Kanal der Stadt verbreitet werden soll. 

    Update, Freitag (24. Juli), 20 Uhr: Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat das vierte Maßnahmenpaket der Landesregierung zur Verbesserung der Personalsituation an den Schulen in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Fünf Maßnahmen sind darin vorgesehen:

    • Teile der Lehrkräfte, die zur Rückkehr zu G9 in 2026/2027 gebraucht werden - zum kommenden Schuljahr sind es insgesamt 800 -  sollen vorrzeitig unbefristet eingestellt werden und an Schulformen lehren, wo das Personal knapp ist .
    • Die Schulen erhalten weitergehende Möglichkeiten Personal befristet einzustellen.
    • Für das Schuljahr 2020/21 dürfen Schulen bis zu 400 freie Lehrerstellen dauerhaft mit sozialpädagogischen Fachkräften besetzen. Sie sollen Lehrer im Unterricht vor Ort unterstützen.
    • Um den Präsenzunterricht sicherzustellen, sollen Lehrer etwa ein Halbjahr lang mehr Unterricht erteilen, als wöchentlich festgelegt. Diese werden außerplanmäßig dann erst im Schuljahr darauf ausgeglichen. Damit soll auf Personalengpässe reagiert werden, heißt es vom Schulministerium.
    • Bislang erteilen angehende Lehrer im Vorbereitungsdienst wöchentlich neun Stunden Unterricht. Sofern ihr Ausbildungsziel dadurch nicht gefährdet wird, können sie auch jetzt schon drei zusätzliche Wochenstunden Unterricht erteilen. Für das Schuljahr 2020/21 wird dieses Kontingent verdoppelt, sodass Nachwuchslehrkräfte bis zu sechs Stunden in der Woche zusätzlich unterrichten können.

    Kostenlose Corona-Tests an Flughäfen in NRW sollen kommen

    Update, Freitag (24. Juli), 18.42 Uhr: An den nordrhein-westfälischen Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Münster/Osnabrück können Rückkehrer aus Risikogebieten sich künftig kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. 

    Die Landesregierung richte dort Testzentren ein, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Freitag in Düsseldorf mit. An den Flughäfen Düsseldorf und Dortmund startet das Angebot schon an diesem Samstag (25. Juli 2020). Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten die kostenlosen Tests am Freitag bei einer Schaltkonferenz vereinbart.

    Coronavirus in NRW: Zahl der Infizierten steigt

    Update, Freitag (24. Juli), 18.36 Uhr: Die Fallzahlen in Deutschland und NRW steigen rasant. Das Robert-Koch-Institut (RKI) zeigt sich ob der Coronavirus-Neuinfektionen besorgt* und schlägt Alarm. 

    Update, Freitag (24. Juli), 15.15 Uhr: Rückkehrer aus Risikogebieten können sich künftig bei ihrer Ankunft an deutschen Flughäfen auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. Das haben die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am heutigen Freitag (24. Juli) beschlossen, wie der WDR berichtet. Die Kosten für den Test würden übernommen und seien freiwillig

    Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist und sich nicht testen lassen wolle, müsse sich dann jedoch in eine 14-tägige Quarantäne begeben, so die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Dilek Kalayci (SPD).  Auch Reisende aus Nicht-Risikoländern können sich innerhalb von 72 Stunden testen lassen - "allerdings nicht in den Flughäfen", so Dilek Kalayci. 

    Coronavirus in NRW: Neu-Infektionen in Dortmund wieder zweistellig

    Update, Freitag (24. Juli), 15.10 Uhr: Die Corona-Infektionen in Dortmund steigen weiter an: Wie die Stadt mitgeteilt hat, sind am heutigen Freitag (24. Juli)  elf Neu-Infektionen registriert worden. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1172 positive Tests vor. 1051 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

    In Dortmund gibt es außerdem bislang elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Update, Freitag (24. Juli), 14.55 Uhr: Die Klimaschutzbewegung "Fridays for Future" plant für den 25. September seinen ersten Klimastreik seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie. An diesem Freitag sollten bundes- und weltweit erstmals seit März wieder reale Protestaktionen stattfinden, teilte die Klimaschutzbewegung am Freitag mit. Außerdem versicherte die Bewegung, dass alle Hygieneauflagen eingehalten würden.

    Coronavirus in NRW: So erklärt Tönnies die 30 positiven Corona-Testergebnisse bei Mitarbeitern

    Update, Freitag (24. Juli), 13.10 Uhr: Der Tönnies-Schlachtbetrieb hat inzwischen Stellung zu den neu bekannt gewordenen Coronafällen bezogen, berichtet der WDR. Demnach waren 7.300 Mitarbeiter erneut auf das Virus getestet worden. Davon seien 30 positive Testergebnisse herausgekommen.

    22 Fälle davon seien jedoch bereits bekannt gewesen, da bei ihnen das Virus schon früher festgestellt worden sei, so ein Sprecher. Bei den verbliebenen acht Infektionen werde noch geprüft, ob es sich um neue oder bekannte Fälle handelt. Ebenso unklar ist, ob die Mitarbeiter mit bereits bekannten Infektionen schon wieder im Betrieb gearbeitet haben. 

    Erneuter Corona-Ausbruch beim Schlachtbetrieb Tönnies in NRW.

    Update, Freitag (24. Juli), 12.00 Uhr: NRW - Gute Nachrichten aus Herne: In der Stadt im Ruhrgebiet konnte heute nur noch bei vier Personen das Coronavirus nachgewiesen werden. Am gestrigen Donnerstag (23. Juli) waren es noch fünf Personen, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Das teilte die Stadt Herne am Freitag (24. Juli) mit. 

    Bei 276 Hernerinnen und Hernern wurde bisher Covid-19 nachgewiesen. 269 Personen sind inzwischen wieder genesen. Drei Personen aus Herne sind nach einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben.

    Coronavirus in NRW: FDP fordert - Reiserückkehrer aus Riksokgebieten sollen verpflichtende Corona-Tests selbst zahlen

    Update, Freitag (24. Juli), 11.50 Uhr: NRW - Die Gesundheitsminister der Länder wollen heute (24. Juli) die Details dazu klären, wie Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten in Zukunft auf eine mögliche Corona-Infektion getestet werden sollen. Am Mittwoch (22. Juli) hatten sich die Minister bereits darauf geeinigt, dass es verpflichtende Tests an Flughäfen geben soll.

    Die FDP fordert nun, dass Rückreisende aus Risikogebieten ihre Test selbst bezahlen sollen: "Wenn Urlauber in Länder fahren, von denen vorher bekannt ist, dass es sich um Risikogebiete handelt, dann liegt das Risiko bei den Urlaubern", so der FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann.

    Bisher mussten Menschen, die aus Coronavirus-Risikogebieten nach Deutschland eingereist sind, zunächst zwei Wochen in Quarantäne bleiben. Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft derzeit den größten Teil der Staaten auf der Welt als Corona-Risikogebiet ein. Lediglich fast alle EU-Staaten und einige anderen europäische Ländern gelten derzeit als Nicht-Risikogebiete.

    Coronavirus in NRW: Vodafone steigert Umsatz im ersten Quartal trotz Coronavirus-Pandemie

    Update, Freitag (24. Juli), 11.30 Uhr: NRW - Viele Firmen kämpfen seit der Coronavirus-Pandemie um ihre Existenz - nicht so der Telekommunikationskonzern Vodafone. Dieser habe trotz Coronavirus-Krise seine Service-Umsätze in Deutschland im vergangenen Quartal im Vergleich zum Vorjahr steigern können, wie die Deutsche Presse Agentur berichtet. 

    Diese Erlöse - ohne den Verkauf von Endgeräten wie Handys und Tablets - hätten im größten Einzelmarkt bei 2,8 Milliarden Euro gelegen und würden damit gut ein Viertel über dem Vorjahreswert von 2,3 Milliarden Euro liegen, wie aus den Zahlen für das erste Quartal des Vodafone-Geschäftsjahres hervorgeht, das Anfang April begonnen hat. 

    Doch die Zahlen sollen tatsächlich recht wenig mit der Coronavirus-Krise zu tun haben, sondern vor allem mit dem Zukauf des Kabelnetzbetreibers Unitymedia in Verbindung stehen: Rechne man diesen aus den Umsatz-Zahlen heraus, blieben die Umsätze auf dem Niveau des Vorjahres.

    Weltweit ginge der Service-Umsatz auf vergleichbarer Basis jedoch um 1,3 Prozent zurück, wie das Unternehmen am Freitag (24. Juli) in London mitteilte. Das sei aber im Rahmen der eigenen Erwartungen gewesen, hieß es. In den vergangenen Quartalen hätte Vodafone allerdings einen starken Trend nach oben mit Wachstumsraten von zuletzt 1,6 Prozent aufweisen können.

    Update, Freitag (24. Juli), 10 Uhr: Erneuter Corona-Ausbruch bei Tönnies! Erst wenige Tage nachdem der Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück seine Produktion wieder aufgenommen hat, sollen sich nun schon wieder mehrere Angestellte des Unternehmens mit dem Coronavirus infiziert haben. Das habe der Kreis Gütersloh laut einem Bericht des I bestätigt.

    Erneut Corona-Ausbruch bei Tönnies: 20 Mitarbeiter infiziert

    "Es gibt 20 Personen aus dem Arbeitsumfeld der Firma Tönnies, die ein positives Testergebnis haben", so eine Tönnies-Sprecherin gegenüber dem Spiegel. Die betroffenen Arbeiter seien in den vergangenen Tagen im Werk tätig gewesen. Heute um 11 Uhr soll der Krisenstab des Kreises deswegen zusammenkommen.

    Update, Freitag (24. Juli), 9 Uhr: Viele Konzerne in Deutschland wollen auch nach der Corona-Pandemie die Zahl ihrer Dienstreisen reduzieren. Die positiven Erfahrungen mit virtuellen Gesprächen während der Krise sollten genutzt werden, um bestimmte Treffen auch in Zukunft virtuell abzuhalten, wie aus einer branchenübergreifenden dpa-Umfrage unter deutschen Konzernen hervorgeht.

    Auch nach der Corona Pandemie: Deutsche Unternehmen wollen Dienstreisen reduzieren

    Ob Deutsche Post, Deutsche Telekom, Deutsche Bank, Rheinmetall, Zalando, Evonik, RWE, Bayer oder Thyssenkrupp: Von allen heißt es, man wolle die Möglichkeiten von Videokonferenzen auch weiterhin nutzen.

    Auch nach der Corona-Krise will die Deutsche Post Dienstreisen reduzieren.

    "Die Pandemie hat hier als Katalysator fungiert und der virtuellen Zusammenarbeit einen weiteren Schub gegeben", so eine Sprecherin der Deutschen Post. Viele Unternehmen wollen künftig von Fall zu Fall entscheiden und streben eine Mischung aus persönlichen Treffen und virtuellem Austausch an.

    Fraunhofer Institut mit aktueller Studie: Dienstreisen in Zukunft kritisch hinterfragen

    Eine aktuelle Studie des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation zeichnet das gleiche Bild: Knapp 90 Prozent von 500 befragten deutschen Unternehmen tendieren demnach dazu, Dienstreisen zukünftig zumindest kritischer zu hinterfragen.

    Update, Donnerstag (23. Juli), 21.49 Uhr: NRW - Aus Herne gab es heute positive Nachrichten. Dort meldete das Gesundheitsamt keine Neuinfektionen, es sind momentan nur noch fünf Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Weniger positive Nachrichten hatten andere NRW-Städte zu vermelden:

    • 30 Neuinfektionen und ein Todesfall in Essen (siehe Ticker-Eintrag von 18.23 Uhr).
    • Acht Neuinfektionen und ein Todesfall in Dortmund (siehe Ticker-Eintrag von 17.52 Uhr).
    • 23 Neuinfektionen in Bochum (siehe Ticker-Eintrag von 20.29 Uhr).
    • 19 Neuinfektionen in Duisburg.

    Coronavirus in NRW: 19 Neuinfektionen in Duisburg

    Update, Donnerstag (23. Juli), 21.25 Uhr: NRW - Auch in Duisburg haben sich nachweislich einige Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Nach Angaben der Stadt waren es 19 Fälle mehr als noch am Vortag.

    Zwölf Patienten wurden heute wieder als gesund gemeldet Dadurch gibt es im Moment 112 bekannte Infizierte in der Stadt.

    Coronavirus in NRW: Nur wenige Neuinfektionen im Kreis Unna

    Update, Donnerstag (23. Juli), 20.58 Uhr: Im Kreis Unna haben sich nach Angaben des dortigen Gesundheitsamtes vier Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Zwei Infizierte stammen aus Fröndenberg, je eine Person aus Lünen und Schwerte. Da keine neu genesenen Patienten gemeldet wurden, steigt die Anzahl der akut Erkrankten leicht auf 35 an.

    22.07.2020 | 16 Uhr

    23.07.2020 | 16 Uhr

    Differenz (+/-)

    Bergkamen

    6

    6

    +0

    Bönen

    2

    2

    +0

    Fröndenberg

    1

    3

    +2

    Holzwickede

    0

    0

    +0

    Kamen

    7

    7

    +0

    Lünen

    3

    4

    +1

    Schwerte

    6

    7

    +1

    Selm

    0

    0

    +0

    Unna

    1

    1

    +0

    Werne

    5

    5

    +0

    Gesamt

    31

    35

    +4

    Coronavirus in NRW: Zahlreiche Neuinfektionen auch in Bochum

    Update, Donnerstag (23. Juli), 20.29 Uhr: Nachdem die Stadt Essen heute bereits 30 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet hatte (siehe Ticker-Update von 18.23 Uhr), sind die Neuinfektionen auch in Bochum sprunghaft angestiegen. Die NRW-Stadt berichtet heute von 23 neu Erkrankten.

    Sechs Personen gelten als neu gesundet, damit sind momentan 83 Menschen in der Stadt nachweislich an Corona erkrankt. Die Ansteckungen pro 100.000 Einwohner im Schnitt von sieben Tagen steigen damit von 13,2 auf 17,7.

    Coronavirus in NRW: Acht Neuinfektionen und zwei neu Gesundete im Kreis Recklinghausen

    Update, Donnerstag (23. Juli), 19.58 Uhr: Der Kreis Recklinghausen registrierte heute acht Neuinfektionen mit dem Coronavirus und zwei neu Gesundete. Damit sind derzeit im NRW-Kreis 34 Menschen am Erreger erkrankt. Die Zahlen seit Pandemie-Beginn im Detail:

    Stadt

    Fälle

    Genesene

    Todesfälle

    Castrop-Rauxel

    142

    137

    2

    Datteln

    57

    56

    1

    Dorsten

    160

    155

    5

    Gladbeck

    298

    270

    22

    Haltern am See

    84

    84

    0

    Herten

    103

    99

    1

    Marl

    145

    131

    1

    Oer-Erkenschwick

    209

    205

    3

    Recklinghausen

    193

    181

    4

    Waltrop

    61

    60

    1

    Coronavirus in NRW: Nur noch fünf Erkrankte in Herne

    Update, Donnerstag (23. Juli), 19.29 Uhr: Gute Nachrichten gibt es aus der NRW-Stadt Herne zu berichten. Dort sind nämlich aktuell nur noch fünf Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 

    Die Stadt meldete heute keine Neuinfektionen, dafür aber sieben Personen, die wieder als gesund gemeldet wurden. Von den fünf Infizierten werden zwei Patienten im Krankenhaus behandelt 

    Coronavirus in NRW: Trotz Quarantäne - 124 Erntehelfer flüchten nach Rumänien

    Update, Donnerstag (23. Juli), 19.08 Uhr: Auf dem von 20 Coronavirus-Infektionen betroffenen Obsthof in Swisttal in der Nähe von Bonn (siehe Ticker-Eintrag vom Mittwoch (22. Juli), 17.40 Uhr) sind 124 Erntehelfer trotz bestehender Quarantäne über Nacht und eigenmächtig nach Rumänien zurückgekehrt. Das teilten der Rhein-Sieg-Kreis und die Gemeinde mit. 

    Die Behörden hatten eigentlich in Absprache mit dem rumänischen Generalkonsul eine Rückreise per Flugzeug zum Wochenende vorbereitet. Voraussetzung wäre allerdings ein erneuter - negativ verlaufender - Corona-Test gewesen. Die Flugkosten hätte der Hofbetreiber übernommen. Außerdem war geplant, ihnen für den eigenen Schutz FFP-2-Masken mitzugeben. Eine kontrollierte und sichere Rückkehr ist damit gescheitert.

    In einem Obsthof in NRW mussten 20 Personen wegen des Coronavirus in Quarantäne.

    Coronavirus in NRW: Reiserückkehrer bringen Corona aus dem Urlaub mit

    Update, Donnerstag (23. Juli), 18.45 Uhr: Bei dem aktuell deutlichen Anstieg der Coronavirus-Infektionszahlen in der NRW-Metropole Essen handelt es sich nach Angaben der Stadt jeweils um individuelle Fälle, die in keinem größeren Zusammenhang stehen. Das Lagezentrum Untere Gesundheitsbehörde (LZUGB) appelliert an die Bürger, auch weiterhin die wichtigen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

    Darüber hinaus gab es heute insgesamt fünf Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Das LZUGB bittet auch hier die 14-tägige Quarantänezeit ernst zu nehmen.

    Coronavirus in NRW: 53-Jähriger Corona-Patient stirbt in Essen

    Update, Donnerstag (23. Juli), 18.23 Uhr: Auch in Essen gibt es einen weiteren Todesfall wegen des Coronavirus. Ein 53-jähriger Mann starb nach Angaben der Stadt an Lungenversagen, welches durch die Corona-Infektion ausgelöst wurde. 

    Außerdem meldete die Stadt heute 30 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Zahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie steigt damit binnen eines Tages rasant von 1.097 auf 1.127, vier Menschen wurden als wieder genesen gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger beläuft sich nun auf 42.

    Coronavirus in NRW: Weiterer Corona-Todesfall in Dortmund

    Update, Donnerstag (23. Juli), 17.52 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute einen weiteren Todesfall wegen des Coronavirus. Dabei handelt es sich um eine 81-jährige Frau, die unter relevanten Vorerkrankungen litt. Damit sind insgesamt elf Menschen in der Stadt im ursächlichen Zusammenhang mit Corona gestorben, vier weitere Corona-Patienten starben wegen anderer Ursachen. 

    Außerdem gab es auch heute wieder acht Neuinfektionen mit dem Erreger, zwei Personen wurden als genesen gemeldet. In den Kliniken werden aktuell 15 Patienten behandelt, vier unter ihnen intensivmedizinisch und drei werden beatmet.

    Coronavirus in NRW: Rotes Kreuz ruft zu Blutspenden auf

    Update, Donnerstag (23. Juli), 17.40 Uhr: Das Deutsche Rote Kreuz hat an die Bevölkerung appelliert, Blut zu spenden. "Aktuell fehlt es deutlich an ausreichend Blutspenden über alle Blutgruppen hinweg, insbesondere aber bei den Blutgruppen 0 Rhesus positiv und 0 Rhesus negativ", so der DRK-Blutspendedienst West.

    Spendenwillige sind gebeten, eigene Kugelschreiber und Mundschutz mitzubringen. Auf Corona würden die Spenden nicht getestet. "Für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise", hieß es.

    Coronavirus in NRW: Belgien-Urlaub mit verschärften Corona-Regeln

    Update, Donnerstag (23. Juli), 17.14 Uhr: Wer aus NRW nach Belgien reist, hat mit verschärften Coronavirus-Schutzmaßnahmen zu rechnen. Wegen steigender Ansteckungszahlen gilt an allen stark besuchten Orten wie etwa Märkten, Einkaufsstraßen, Hotels, Restaurants oder Cafes ab Samstag (25. Juli) Maskenpflicht.

    Welche Orte genau darunter fallen, sollen die jeweiligen lokalen Behörden entscheiden. Kunden von Restaurants, Hotels oder Cafés können am Tisch ihre Maske ausziehen, müssen jedoch ihre E-Mail-Adresse oder Telefonnummer angeben, um bei möglichen Corona-Fällen kontaktiert werden zu können.

    Update, Donnerstag (23. Juli), 17.14 Uhr: Ein Mitarbeiter in der Rinderzerlegung hat laut einer Studie das Coronavirus bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück verteilt. Dabei wurde das Virus laut Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), der Uniklinik Hamburg-Eppendorf und des Leibnitz-Instituts für Experimentelle Virologie (HPI) auf mehrere Personen im Umkreis von mehr als acht Metern übertragen.

    Coronaviorus in NRW: "Super-Spreader" verteilte Corona bei Tönnies

    Adam Grundhoff, Mitautor der Studie, sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa): "Damit ist ein Superspreader für den Ausbruch bei Tönnies gefunden." Auch sei nachgewiesen worden, dass die bei Tönnies gefundenen Virussequenzen zuvor in einem Werk einer Westfleisch-Tochter in Dissen in Niedersachsen auch eine Rolle gespielt habe. Folgende Bedingungen im Schlachthof hätten die Verbreitung des Virus über große Entfernungen außerdem gefördert:

    • Niedrige Temperatur.
    • Geringe Frischluftzufuhr.
    • Konstante Luftumwälzung durch die Klimaanlage in der Halle.
    • Anstrengender körperlicher Arbeit.

    Coronavirus in NRW: Kinder müssen nach Reisen in Risikogebiete trotz Schule in Quarantäne

    Update, Donnerstag (23. Juli), 16.45 Uhr: Türkei, Ägypten und Luxemburg: Nach der Reise in ein Coronavirus-Risikogebiet müssen Kinder in NRW zunächst in Quarantäne. Und zwar auch dann, wenn das mit dem Schulstart kollidieren sollte.

    Die Regelung gilt zumindest, bis ein negatives Corona-Testergebnis vorgelegt wird, das nicht älter als 48 Stunden ist. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Den Aufenthalt im Risikogebiet müsse man der Schule aber nur dann melden, wenn das Kind Schultage versäume.

    NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU)

    Update, Donnerstag (23. Juli), 16.19 Uhr: Die Sportfreunde Siegen haben als einer der ersten Clubs wieder ein Fußballspiel vor zahlenden Zuschauern ausgetragen. Der Verein aus der Oberliga Westfalen absolvierte am Mittwochabend sein erstes Testspiel für die neue Saison (0:2 gegen TuS Dietkirchen) im 18.500 Besucher fassenden Siegener Leimbachstadion vor 200 Fans.

    Coronavirus in NRW: Sportfreunde Siegen absolvieren Fußballspiel vor 200 Fans

    Für die Durchführung der Partie stand der Club in engem Kontakt mit der Stadt Siegen. Die freigegeben Sitzplätze auf der Haupttribüne wurden markiert. Im Stadion galt zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus die Maskenpflicht, Desinfektionsmittel standen bereit und und viele Ordner wurden eingesetzt. 

    Clubchef Roland Schöler beteiligte sich selbst an der Personenerfassung und sagte später zur Deutschen Presse-Agentur (dpa): "Das war sehr aufregend und spannend, aber es hat alles super geklappt. Die Leute waren sehr zufrieden und haben sich gefreut, mal wieder ein Fußballspiel im Stadion zu sehen".

    Update, Donnerstag (23. Juli), 15.07 Uhr: Die Ergebnisse der großen Corona-Studie unter mehr als 5200 Kinder und Beschäftigen in Düsseldorfer Kitas liegen vor. In fast 35.000 Proben ist nur eine Infektion bei einem Kind gefunden worden.

    Coronavirus in NRW: Ergebnisse der Corona-Studie in Kitas in Düsseldorf überraschen

    Allerdings habe es nach Angaben des Gesundheitsamtes der Stadt während des vierwöchigen Studienzeitraums in den 115 beteiligten Einrichtungen weitere Corona-Infektionen bei Kindern und Beschäftigten gegeben, die jedoch nicht an der Studie teilgenommen hätten. Insgesamt wurden demnach zehn Neuinfektionen verzeichnet - zwei beim Personal und acht bei Kita-Kindern.

    Die Studie sollte verlässliche Erkenntnisse liefern, ob es in den Kita-Gruppen zu neu auftretenden Corona-Fällen kommt und dadurch Infektionsketten im Umfeld ausgelöst werden. Die Auswertung zeige, dass im Studienzeitraum die Häufigkeit von Neuinfektionen in den Kitas auf dem gleichen Niveau wie für die Stadt Düsseldorf insgesamt gelegen habe, erklärte Professor Jörg Timm, Direktor des federführenden Instituts für Virologie an der Uniklinik.

    Hinweise habe es in einem Fall darauf gegeben, dass es innerhalb der Kita zu einer Übertragung von Sars-CoV-2 auf ein weiteres Kind und von dort auf Haushaltsangehörige gekommen sei. "Auf dieser Grundlage von erfreulich wenigen Infektionen ist eine klare Aussage dazu, welche Bedeutung Kinder als Infektionsquelle haben, leider nicht möglich", sagte Jörg Timm.

    "Erfreulich wenige Infektionen" wurden bei einer großen Corona-Studie in Kitas in Düsseldorf festgestellt.

    An der Modellstudie partizipierten im Zeitraum vom 10. Juni bis 7. Juli 3955 Kinder und 1255 Beschäftigte. Über einen Zeitraum von vier Wochen wurden sie zweimal wöchentlich auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus untersucht. Das Labor der Uniklinik analysierte fast 35.000 Spuckproben. Insgesamt sind in den 115 beteiligten Kitas mehr als 8100 Kinder angemeldet.

    Update, Donnerstag (23. Juli), 12.06 Uhr: In einer Klinik in Herdecke sind Besuche nur noch in Ausnahmefällen erlaubt.* Das Krankenhaus reagierte mit Besuchsverbot auf rücksichtslose Besucher.

    Nach Angaben der Klinikleitung entschied man sich dafür, das Besuchsverbot zu verhängen, nachdem vermehrt Besucher massiv gegen die Regeln des Krankenhauses zum Schutz vor dem Coronavirus verstoßen hätten.

    Update, Donnerstag (23. Juli), 10.20 Uhr: Das Thema Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten wird aktuell viel diskutiert. Ein Küchenhersteller aus dem Kreis Gütersloh in NRW hat nun seine eigenen Konsequenzen gezogen. Die Firma Nobilia mit Sitz in Verl testet seine Mitarbeiter, die aus dem Urlaub zurückkommen auf das Virus, wie der WDR berichtet.

    Küchenhersteller Nobilia in NRW lässt Corona-Rückkehrer testen

    Von mehreren hundert Tests sind neun positiv ausgefallen. Den betroffenen Mitarbeitern gehe es gut, so Nobilia-Geschäftsführer DR. Lars M. Bopf im Interview mit dem WDR. Nach Rücksprache mit den Behörden befänden sich die Urlaubsrückkehrer nun in häuslicher Quarantäne.

    Es sei Teil des Hygiene-Konzepts, dass Mitarbeiter nach Reisen in Risikogebiete auf das Corona-Virus getestet werden. Die Kosten für die Tests trägt Nobilia nach eigenen Angaben selbst.

    Update, Donnerstag (23. Juli), 9.05 Uhr: Die Uniklinik Düsseldorf will heute die Ergebnisse einer großen Corona-Studie präsentieren. Die Studie, an der 5.000 Kita-Kinder und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen teilgenommen haben, war am 8. Juni mit der Aufnahme des Kita-Regelbetriebs in Düsseldorft gestartet worden.

    Uniklinik Düsseldorf veröffentlicht Corona-Studie: 5.000 Kita-Kinder haben teilgenommen

    Insgesamt sollten laut einem Bericht der WAZ 40.000 Speichelproben in einem vierwöchtigen Zeitraum bis in die erste Ferienwoche hinein analysiert werden. Die Studie soll unter anderem verlässliche Erkenntnisse darüber bringen, wie groß die Rolle von Kindern bei der Verbreitung des Coronavirus ist.

    NRW-Gesundheitsminister spricht von über 2.000 Corona-Infektionen im Zusammenhang mit Tönnies

    Laumann wiederholte zudem seine Ansicht, dass die zeitweise Schließung des Tönnies-Betriebs in Rheda-Wiedenbrück rechtens war und das Unternehmen keinen Anspruch auf Lohnkostenerstattung hat. "Ich gehe davon aus, dass das auch vor Gericht Bestand hat."

    Das Tönnies-Werk stand nach dem massenhaften Corona-Ausbruch unter den Mitarbeitern rund vier Wochen lang still. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, gab es zeitweise für die Bewohner der Kreise Gütersloh und Warendorf wieder verschärfte Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen. Der Vorfall hat auch eine Debatte über ein Verbot von Werkverträgen in der Fleischindustrie ausgelöst.

    Update, Mittwoch (22. Juli), 21.48 Uhr: NRW - Chefarzt Prof. Santiago Ewig hat Details zum Coronavirus-Ausbruch im Bochumer Augusta-Krankenhaus mit bislang 21 Infizierten (siehe dazu den Ticker-Eintrag von 20.39 Uhr) mitgeteilt. Der WAZ sagte er, der Ausbruch gehe auf einen infizierten Notfall-Patienten zurück. 

    Es habe sich hierbei um einen so genannten "Super-Spreader" mit besonders hoher Virenlast gehandelt. Man vermute, dass bei Mitarbeitern des Klinikums Teile der Schutzausrüstung verrutscht sein könnten und es so zur Ansteckung kam. Lebensgefährliche Verläufe gebe es derzeit nicht. Aktuell herrscht im Klinikum ein dennoch ein Aufnahme- und Besucherstopp.

    Coronavirus in NRW: Keine bestätigten Neuinfektionen im Kreis Unna

    Update, Mittwoch (22. Juli), 21.20 Uhr: Gute Nachrichten aus dem Kreis Unna. Das Gesundheitsamt meldete hier heute keine Neuinfektionen, sondern lediglich eine neu genesene Person aus Bergkamen. Insgesamt sind in dem NRW-Kreis aktuell noch 31 Menschen erkrankt.

    21.07.2020 | 16 Uhr

    22.07.2020 | 16 Uhr

    Differenz (+/-)

    Bergkamen

    7

    6

    -1

    Bönen

    2

    2

    +0

    Fröndenberg

    1

    1

    +0

    Holzwickede

    0

    0

    +0

    Kamen

    7

    7

    +0

    Lünen

    3

    3

    +0

    Schwerte

    6

    6

    +0

    Selm

    0

    0

    +0

    Unna

    1

    1

    +0

    Werne

    5

    5

    +0

    Gesamt

    32

    31

    -1

    Coronavirus in NRW: Neuinfektionen in Essen nehmen zu

    Update, Mittwoch (22. Juli), 20.59 Uhr: In Essen wurden heute 14 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Sechs Menschen konnten wieder als gesund gemeldet werden. 

    Damit steigt die Zahl der momentan Erkrankten in der Stadt auf 67 an. Knapp ein Drittel der Infizierten ist zwischen 30 und 50 Jahren alt (21 Personen).

    Coronavirus in NRW: Insgesamt 21 Corona-Fälle in Augusta Klinikum in Bochum

    Update, Mittwoch (22. Juli), 20.39 Uhr: In Bochum gab es heute 13 weitere bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon sind laut Angaben der Stadt zwei Personen am Augusta-Klinikum angestellt. 

    Insgesamt beläuft sich die Zahl derErkrankten im Klinikum damit schon auf 21. Zehn Personen sind Mitarbeiter, elf sind Patienten.

    Coronavirus in NRW: Medizinische Einrichtungen in Bochum beklagen weitere Corona-Fälle

    Im St. Elisabeth Hospital hat sich außerdem eine Mitarbeiterin mit Corona angesteckt. Daraufhin wurden alle 50 Beschäftigten und Patienten der Station getestet, die bisherigen vorliegenden Ergebnisse sind alle negativ.

    Desweiteren sind im Seniorenheim an der Graf-Adolf-Straße eine Mitarbeiterin sowie eine Bewohnerin positiv getestet worden. Insgesamt sind aktuell 66 Menschen in Bochum am Virus erkrankt.

    In Bochum kamen heute 13 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzu.

    Coronavirus in NRW: Lage im Kreis Recklinghausen bleibt stabil

    Update, Mittwoch (22. Juli), 20.25 Uhr: Der Kreis Recklinghausen berichtet heute von drei Neuinfektionen mit dem Coronavirus und drei neu genesenen Patienten. Damit sind dort aktuell weiterhin 28 Menschen mit dem Virus infiziert.

    Stadt

    Fälle

    Genesene

    Todesfälle

    Castrop-Rauxel

    141

    137

    2

    Datteln

    57

    56

    1

    Dorsten

    160

    154

    5

    Gladbeck

    296

    270

    22

    Haltern am See

    84

    84

    0

    Herten

    103

    99

    1

    Marl

    143

    130

    1

    Oer-Erkenschwick

    208

    205

    3

    Recklinghausen

    191

    181

    4

    Waltrop

    61

    60

    1

    Coronavirus in NRW: "Corona-Biergarten" in Köln schließt nach dem Wochenende

    Update, Mittwoch (22. Juli), 19.45 Uhr: Den "Corona-Biergarten" in Köln wird es an diesem Wochenende nur noch ein letztes Mal geben. Ein Netzwerk von Gastronomen aus der NRW-Metropole will das Projekt auf rund 270 Metern einer Straße im Kölner Grüngürtel trotz guter Besucherzahlen und erfolgreicher Hygienemaßnahmen nicht fortsetzen.

    Bei den Lokalen in der Nachbarschaft habe das der Biergarten teilweise zu einem Umsatzrückgang geführt. Außerdem seien allein für Security-Kräfte mehr als 2.500 Euro am Tag angefallen, so die Gastronomen. Das Ziel, andere Feier-Hotspots im Sinne der Coronavirus-Abstandsregelungen zu entlasten, sei zudem nur teilweise oder gar nicht erreicht worden.

    Coronavirus in NRW: Tests für Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten bereits am Flughafen

    Update, Mittwoch (22. Juli), 19.17 Uhr:Wer aus sogenannten Risikogebieten im Ausland einreist, soll künftig unmittelbar nach der Rückkehr nach auf das Coronavirus getestet werden. Dazu sollen an Flughäfen in NRW und ganz Deutschland Teststellen eingerichtet werden.

    Eine entsprechende Empfehlung beschlossen die Gesundheitsminister der Bundesländer nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch bei einer Schaltkonferenz. Weitere Besprechungen sind am Freitag (24. Juli) geplant. Bis auf wenige Ausnahmen (siehe dazu den Ticker-Eintrag von Dienstag (21. Juli, 16.16 Uhr) gelten alle nicht EU-Länder als Risikogebiet.

    Coronavirus in NRW: Sieben Neuinfektionen in Dortmund, vier Patienten aus Kliniken entlassen

    Update, Mittwoch (22. Juli), 19.02 Uhr: Das Gesundheitsamt der Stadt Dortmund meldet heute sieben Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Insgesamt fielen seit Ausbruch der Pandemie 1.153 Tests positiv aus, 1.046 Patienten gelten als genesen.

    Aktuell werden in den Kliniken 14 Corona-Erkrankte stationär behandelt, das sind vier weniger als am Vortag. Drei Patienten müssen intensivmedizinisch behandelt werden, darunter zwei beatmete Personen. Die Zahl der Todesfälle wegen Covid-19 liegt weiterhin bei zehn, vier weitere Infizierte starben aus anderen Ursachen.

    Coronavirus in NRW: Mundschutz-Pflicht in Unis gilt auch bei Prüfungen

    Update, Mittwoch (22. Juli), 18.28 Uhr: Auch bei mehrstündigen Klausuren in der Uni müssen Prüflinge in NRW einen Mundschutz zum wegen des Coronavirus tragen. Das hat das Kölner Verwaltungsgericht entschieden.

    Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem ein Jurastudent der Uni Köln in einem Eilantrag argumentiert hatte, dass Abstandsregelungen im Klausurraum ausreichend seien und Plexiglasscheiben aufgebaut werden könnten. Das Gericht entschied aber, dass der Schutz von Leben und Gesundheit der anderen Prüflinge vorrangig sei und das Prüfungsrecht dahinter "zurücktreten" müsse.

    Coronavirus in NRW: Obsthof arbeitet trotz Corona-Ausbruch weiter

    Update, Mittwoch (22. Juli), 17.40 Uhr: Auf einem von 20 Coronavirus-Infektionen betroffenen Obsthof in Swisttal in der Nähe von Bonn darf unter strengen Hygieneauflagen weiter geerntet werden. Alle negativ getesteten Kontaktpersonen dürften - soweit sie keine Symptome aufweisen - weiter arbeiten, teilte die Kreisverwaltung am Mittwoch mit.

    Um weitere Infektionen zu verhindern, müssten die Arbeiter, die vorrangig aus Rumänien stammen, allerdings zwei Meter Abstand voneinander halten und sich regelmäßig die Hände desinfizieren. "Natürlich gelten weiterhin die Quarantäne und das strikte Abstandsgebot zu Personen außerhalb des Hofes", so der Leiter des Kreisgesundheitsamts Rainer Meilicke. Am Donnerstag werde ein zweiter Abstrich genommen. In dem Hof werden ausschließlich Erdbeeren geerntet.

    Aktuell steht bei den Obsthöfen in NRW die Erdbeer-Ernte an.

    Coronavirus in NRW: Krankenhaus in Herdecke macht für Besucher dicht

    Update, Mittwoch (22. Juli), 16.40 Uhr: Nach zunehmenden Verstößen gegen die Coronavirus-Schutzmaßnahmen verhängt das Krankenhaus Herdecke ab morgen ein Besuchsverbot. Laut einer Kliniksprecherin sei man wegen mangelnder Kooperation einiger Besucher zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern zu diesem Schritt gezwungen.

    Einige Besucher hätten keinen Mundschutz getragen oder sich "reingeschummelt", ohne ihre Daten in die Listen einzutragen. Auch falsche Angaben seien notiert worden. Das Gemeinschaftskrankenhaus im Ennepe-Ruhr-Kreis werde bis auf Weiteres nur in Ausnahmefällen Besucher erlauben: 

    • Eltern, deren Kinder stationär aufgenommen werden.
    • Während oder nach einer Geburt ist eine Begleitperson erlaubt.
    • Auch Sterbenskranke dürfen weiter Angehörige empfangen.

    Update, Mittwoch (22. Juli), 16.03 Uhr: Die USA haben beim deutschen Biotechunternehmen Biontech und dem US-Konzern Pfizer Corona-Impfstoff im Wert von 1,95 Milliarden Dollar (1,68 Milliarden Euro) bestellt. Für dieses Geld sollen die zwei Unternehmen 100 Millionen Dosen des derzeit gemeinsam von ihnen entwickelten Impfstoffkandidaten liefern, wie Biontech am Mittwoch in Mainz mitteilte. Zudem sicherten sich die USA demnach das Zugriffsrecht auf weitere 500 Millionen Dosen des Medikaments.

    Coronavirus: USA sichern sich Corona-Impfstoff bei deutschem Unternehmen Biontech

    Der Vertrag greift laut Unternehmen bei einer "Genehmigung oder Zulassung" des Impfstoffkandidaten BNT162 durch die US-Arzneimittelbehörde FDA. Derzeit laufen noch klinische Testreihen, erste Ergebnisse bezeichneten Biontech und Pfizer vor etwa drei Wochen als vielversprechend. Auch die britische Regierung sicherte sich vor kurzem bereits das Zugriffsrecht auf mögliche Impfdosen.

    Weltweit wird unter Hochdruck an der Entwicklung von Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus gearbeitet, dabei werden viele verschiedene Ansätze verfolgt. Das Tempo ist dabei deutlich höher als bei anderen Impfstoffprojekten in der Vergangenheit. In Deutschland erlaubte das Paul-Ehrlich-Institut neben Biontech auch dem in Tübingen ansässigen Biotechunternehmen CureVac klinische Tests.

    Von der Genehmigung ist der fragliche Impfstoffkandidat dabei aber noch ein gutes Stück entfernt. Wie Biontech und Pfizer am Mittwoch mitteilten, sollen noch im Juli die größer angelegten Sicherheits- und Wirksamkeitsstudien der sogenannten zweiten und dritten Phase beginnen. Im Oktober soll dann nach jetzigem Stand eine Zulassung in den USA beantragt werden. Beide Unternehmen wollen demnach bis Ende des Jahres bis zu 100 Millionen Impfstoffdosen produzieren.

    Update, Mittwoch (22. Juli), 15.02 Uhr: Um Zielgruppen zu erreichen, die für andere Vertreter der Stadt nicht zugänglich seien, hat sich Düsseldorf prominente Unterstützung gesucht. Rapper Farid Bang (34) appelliert in einem Video, sich an die geltenden Corona-Regeln zu halten.

    Rapper Farid Bang (r.) appelliert in einem Video der Stadt Düsseldorf an die Einhaltung der Corona-Regeln.

    Coronavirus in NRW: Stadt Düsseldorf veröffentlicht Video mit Corona-Appell von Farid Bang

    "Benehmt euch. Hört auf hier Unfug zu machen, sonst ziehe ich euch die Ohren lang", so der Düsseldorfer Rapper. Die Stadt Düsseldorf will konkret die jungen Menschen erreichen, die nachts in der Altstadt am beliebten Rheinufer die Corona-Regeln nicht einhielten, Anweisungen der Ordnungsdienste nicht befolgten, in Poser-Szenen die Automotoren aufheulen ließen und sogar ihre Notdurft auf der Straße verrichteten.

    "Da herrschen Zustände, die wir in Düsseldorf nicht haben wollen", so Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD). Überwiegend prägten dieses Bild junge Männer und unter ihnen vor allem Männer mit Migrationshintergrund, sagte Geisel. Es bestehe die Gefahr, dass sich eine Parallelgesellschaft entwickele.

    Im Vorfeld hatte es massive Kritik an dem Video gegeben. Farid Bang stand in der Vergangenheit wegen frauenfeindlicher und antisemitischer Texte in der Kritik. "Ich halte manches, was er gemacht hat, für widerwärtig", sagte Geisel dazu. Seine früheren Texte habe der Musiker aber bereut. Unter anderem besuchte der 24-Jährige mit seinem Rap-Kollegen Kollegah (35) die KZ-Gedenkstätte Auschwitz.

    Update, Mittwoch (22. Juli), 13.54 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen hat am Mittwoch in Münster in einem Eilverfahren entschieden, dass die aktuellen Corona-Regeln für die Gastronomie in NRW rechtens sind. Gegen die Vorgaben hatte sich ein Kölner Brauhaus gewandt, weil es seinen Gästen nicht wie üblich zahlreiche Plätze an vielen Stehtischen in einem nicht zu lüftenden Kellergeschoss anbieten darf.

    Coronavirus in NRW: Brauhaus aus Köln verliert im Eilverfahren am Oberverwaltungsgericht

    Die in der Corona-Schutzverordnung geregelten Mindestabstände zwischen Tischen und Theke, die Sitzplatzpflicht und die Beschränkung auf Gruppen mit maximal zehn Personen sei nicht zu beanstanden, um einer erhöhten Infektionsgefahr vorzubeugen, entschieden die obersten NRW-Verwaltungsrichter. Diese Vorgabe sei Teil eines Gesamtkonzeptes der Politik, um soziale und persönliche Kontakte zu beschränken, hieß es in der Begründung der Eilentscheidung, die nicht angefochten werden kann.

    Das Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen hat die geltenden Corona-Regeln in der Gastronomie für rechtens erklärt.

    Update, Mittwoch (22. Juli), 11.05 Uhr: Die Coronavirus-Zahlen in Herne bleiben weiterhin auf einem halbwegs niedrigen Niveau. So konnte die Stadt heute mitteilen, dass es im Verlgeich zum Vortag (Dienstag) lediglich eine neue Corona-Infektion in der Ruhrgebietsstadt gibt.

    Neue Corona-Zahlen aus Herne: Infektionen bleiben aus niedrigem Stand

    Damit beläuft sich die Zahl der Menschen, die in Herne aktuell am Coronavirus erkrankt sind auf zwölf. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie im März 276 Hernerinnen infiziert, 261 seien demnach wieder genesen. Zwei Erkrankte befinden sich aktuell zur Behandlung im Krankenhaus. Außerdem sind im Zusammenhand mit Covid-19 mittlerweile drei Personen in Herne verstorben.

    Update, Mittwoch (22. Juli), 9.30 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium führt nach eigenen Angaben derzeit Gespräche über die Einrichtung von Corona-Testzentren an den Flughäfen in Nordrhein-Westfalen. Reiserückkehrer aus Risikogebieten hätten dort die Möglichkeit, sich testen zu lassen. Erhalten sie ein negatives Testergebnis, entgehen sie der angeordneten Quarantäne und möglichen Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber*.

    NRW-Gesundheitsministerium: Corona-Testzentren an den Flughäfen in Nordrhein-Westfalen geplant

    Gesundheitsämter haben derzeit "keine Möglichkeit, von sich aus auf Reiserückkehrer zuzugehen, die sich nicht an die durch die Coronaeinreiseverordnung vorgegebenen Pflichten halten", so das NRW-Gesundheitsministerium.

    Ein Sprecher des Flughafens Münster-Osnabrück sagte gegenüber dem WDR, dass man die Idee von Corona-Teststationen für Rückkehrer "unterstützen" würde. Viele Rückkehrer aus Risikogebieten könnte es am Dortmunder Flughafen geben. Laut aktuellem Flugplan landen dort täglich Flugzege aus Risikogebieten. Eigene Testangebote gibt es dort bislang nicht.

    Update, Mittwoch (22. Juli), 7.14 Uhr: Erfreuliche Nachrichten aus Kamp-Lintfort in NRW! Trotz der Corona-Krise liegt die dort stattfindende Landesgartenschau zur Halbzeit nach eigener Einschätzung mit fast 200.000 Besuchern gut im Rennen. Die angestrebte Zielmarke von 560.000 kann demnach zum Abschluss im Oktober noch erreicht werden.

    Kamp-Lintfort in NRW: Landesgartenschau startet mit zwei Wochen Verspätung

    "Das wäre ein starker Erfolg", sagte Heinrich Sperling von der Geschäftsführung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zur Halbzeit. Die Schau auf dem Gelände der früheren Zeche Bergwerk West war wegen der Pandemie gut zwei Wochen später als geplant mit Hygiene-Auflagen und Einschränkungen gestartet.

    Die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort konnte trotz Corona-Krise starten.

    Kein Sportprogramm, nicht einmal Führungen gab es - alle Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Mit den Lockerungen dürfen mittlerweile zumindest kleinere Veranstaltungen stattfinden, wie die Geschäftsführung mitteilte.

    Wegen Corona-Krise: Kaum Busreisen, dafür mehr Individualreisende in Kamp-Lintfort

    Kalkuliert hatte die Landesgartenschau ursprünglich mit vielen Busreisen. Aber die 30 Busparkplätze sind zumindest bisher überwiegend leer geblieben. Stattdessen kommen aber deutlich mehr Individualreisende - vor allem, wenn das Wetter mitspielt.* Aber selbst an Spitzentagen gebe es auf dem weitläufigen Gelände kein Gedränge, so Prokurist Andreas Iland.

    Update, Dienstag (21. Juli), 21.04 Uhr: NRW - Im Kreis Recklinghausen ist ein 49-jähriger Mann verstorben, der am Coronavirus erkrankt war. Ob der Mann aus Castrop-Rauxel unter Vorerkrankungen litt, teilte die Pressestelle der Kreisverwaltung nicht mit. Insgesamt sind im Kreis 40 Menschen im Zusammenhang mit Corona verstorben.

    Bestätigte Neuinfektionen gab es heute hingegen nicht, während drei Patienten als neu geheilt gelten. 1441 Menschen haben sich im NRW-Kreis seit Pandemie-Beginn mit dem Erreger angesteckt, 28 unter ihnen sind aktuell noch erkrankt. Die Zahlen im Detail:

    Stadt

    Fälle

    Genesene

    Todesfälle

    Castrop-Rauxel

    141

    136

    2

    Datteln

    57

    56

    1

    Dorsten

    160

    154

    5

    Gladbeck

    294

    269

    22

    Haltern am See

    84

    84

    0

    Herten

    103

    99

    1

    Marl

    142

    129

    1

    Oer-Erkenschwick

    208

    205

    3

    Recklinghausen

    191

    181

    4

    Waltrop

    61

    60

    1

    Coronavirus in NRW: Gute Nachrichten aus Corona-Hotspot Kreis Mettmann

    Update, Dienstag (21. Juli), 21.04 Uhr: Der Kreis Mettmann ist aktuell das Gebiet in NRW mit dem höchsten Wert für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. 24,1 Fälle im Schnitt bedeuten deutschlandweit den wenig erstrebenswerten Rang drei in der Statistik des Robert-Koch-Instituts (RKI)

    Heute meldete der Kreis aber erstmals seit Tagen wieder gute Nachrichten. Die Zahl der aktuell Infizierten sank von 153 auf 136, weil insgesamt 21 Menschen als neu genesen gelten. Die deutlich meisten Infizierten sind aktuell in Velbert (49) und Monheim (30) erkrankt. Weitere Todesfälle sind nicht zu beklagen, insgesamt beläuft sich die Zahl der Todesfälle unter Corona-Patienten im Kreis auf 82.

    Coronavirus in NRW: Menschen zwischen 30 und 50 Jahren sind in Essen am häufigsten erkrankt

    Update, Dienstag (21. Juli), 21.04 Uhr: Die Stadt Essen berichtet heute von acht neuen Coronavirus-Fällen, dem acht neu Gesundete gegenüberstehen. Damit sind momentan weiterhin 59 Patienten erkrankt. Die deutlich meisten Fälle treten aktuell bei Menschen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren auf: 

    • 30- bis 50-Jährige: 26 Infizierte
    • 20- bis 30-Jährige: 8 Infizierte
    • 50- bis 70-Jährige: 8 Infizierte
    • Über 70-Jährige: 8 Infizierte

    Coronavirus in NRW: Wenige neue Fälle nach Infektionsgeschehen in Bochums Augusta-Krankenhaus

    Update, Dienstag (21. Juli), 20.39 Uhr: Aus Bochum wurden heute drei Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet, sechs Menschen gelten als neu genesen. Damit sinkt die Zahl der aktuell erwiesenermaßen Infizierten in der Stadt auf 54.

    Aktuell sind 54 Personen infiziert, 15 davon werden stationär versorgt, zwei von ihnen intensiv-medizinisch. Die Zahl der Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner für die letzten sieben Tage ist mit 11,8 derzeit im NRW-Vergleich relativ hoch. Grund dafür ist unter anderem ein Geschehen mit mehreren Infizierten im Augusta-Krankenhaus (siehe dazu den Ticker-Eintrag von Montag (20. Juli), 18.14 Uhr).

    Das Bermudadreieck in Bochum.

    Coronavirus in NRW: Nur zwei Corona-Neuinfektionen im Kreis Unna

    Update, Dienstag (21. Juli), 19.48 Uhr: Im Kreis Unna haben sich zwei Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert, wie das Gesundheitsamt mitteilt. Sie wohnen in Schwerte und Werne. Aus Lünen wurden hingegen drei Menschen als genesen gemeldet, daher sind im Kreis aktuell noch 32 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

    20.07.2020 | 16 Uhr

    21.07.2020 | 16 Uhr

    Differenz (+/-)

    Bergkamen

    7

    7

    +0

    Bönen

    2

    2

    +0

    Fröndenberg

    1

    1

    +0

    Holzwickede

    0

    0

    +0

    Kamen

    7

    7

    +0

    Lünen

    6

    3

    -3

    Schwerte

    5

    6

    +1

    Selm

    0

    0

    +0

    Unna

    1

    1

    +0

    Werne

    4

    5

    +1

    Gesamt

    33

    32

    -1

    Coronavirus in NRW: Nacht der Museen in Düsseldorf abgesagt

    Update, Dienstag (21. Juli), 18.53 Uhr: Die Nacht der Museen in NRW-Hauptstadt Düsseldorf fällt wegen der Coronavirus-Einschränkungen aus. Die Veranstaltung eigentlich April stattfinden sollen, wurde dann verschoben und jetzt komplett abgesagt.

    Etwa 35 Museen und Galerien öffnen in der Nacht der Museen ihre Türen bis weit nach Mitternacht für Kulturinteressierte und Nachtschwärmer. Vor zwei Jahren waren rund 23.000 Besucher gekommen.

    Coronavirus in NRW: Neun Neuinfektionen in Dortmund

    Update, Dienstag (21. Juli), 17.58 Uhr: Die NRW-Stadt Dortmund meldet heute neun Coronavirus-Neuinfektionen. Damit bleibt die Zahl der neuen Erkrankungen weiter schwankend. Wurden gestern und vorgestern nur jeweils eine Neuinfektion gemeldet, so waren es am Samstag (18. Juli) ganze 16. Seit Pandemie-Beginn haben sich 1146 Menschen nachweislich infiziert, 1035 Patienten gelten als genesen.

    Derzeit werden in den Kliniken 18 Corona-Patienten stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter drei beatmete Personen. Zehn Menschen sind in Dortmund an Covid-19 gestorben, vier Erkrankte starben wegen anderer Ursachen.

    Coronavirus in NRW: Laumann rechnet mit baldigem Verbot der Werksarbeit

    Update, Dienstag (21. Juli), 17.07 Uhr: NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat nach dem massenhaften Coronavirus-Ausbruch beim Schlachtbetrieb Tönnies mehrfach darauf gedrungen, Werkverträge in der Fleischindustrie zu verbieten. "Ich bin zuversichtlich, dass das jetzt auch passiert", sagte er nun der Deutschen Presse-Agentur. Grund für den Optimismus ist ein jetzt veröffentlichtes neues Gutachten, das der Rechtswissenschaftler Olaf Deinert von der Universität Göttingen vorstellte.

    "Die festgestellten Missstände beim Einsatz von Werkverträgen in der Fleischindustrie rechtfertigen ein sektorales Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit." Dies sei nach dem Gutachten sowohl verfassungs- als auch europarechtskonform. "Damit stehen einem Direkteinstellungsgebot keine rechtlichen Hinderungsgründe mehr im Weg, so Laumann.

    Coronavirus in NRW: Zwei Corona-Fälle bei Schalke-U23, auch Profis werden getestet

    Update, Dienstag (21. Juli), 16.31 Uhr: Vor dem Trainingsauftakt zur neuen Regionalliga-Saison sind zwei Personen aus dem Kreis der U23-Mannschaft des FC Schalke 04 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der NRW-Club am Dienstag auf seiner Homepage mit.

    "Die Betroffenen sowie ein weit gesteckter Kreis an ermittelten sowie potenziellen Kontaktpersonen haben sich unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Ergebnisse in häusliche Quarantäne begeben", hieß es in der Mitteilung. Der Verein verriet nicht, ob es sich bei den Infizierten um Spieler oder Betreuer handelt.

    Beim der U23 des FC Schalke 04 sind zwei Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

    "Um das Risiko für Spieler, Trainer und Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten, testen wir nicht nur die Mitglieder der Lizenzspieler-Abteilung, sondern auch unserer U23. Dies dient dem Schutz unser Spieler, Mitarbeiter und auch potenzieller Testspielgegner", sagte Sportvorstand Jochen Schneider.

    Coronavirus in NRW: Stadt Gelsenkirchen sendet Appell an Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten

    Update, Dienstag (21. Juli), 16.16 Uhr: Der Krisenstab der Stadt Gelsenkirchen erinnert erneut dringend an die Pflichten von Urlaubern, die nach einem Aufenthalt in Coronavirus-Risikogebieten zurückkehren. "Denken Sie daran: Nach 14 Tagen Karibik können 14 Tage Quarantäne kommen", so Krisenstabsleiterin Karin Welge.

    Wer in entsprechende Länder reise, solle an die Konsequenzen denken: Ohne ein negatives ärztliches Corona-Zeugnis, das den vorgenommenen Test höchstens 48 Stunden vor der Einreise bescheinigt und sofort dem Gesundheitsamt vorgelegt wird, sind 14 Tage Quarantäne nötig. Eine Reisewarnung besteht derzeit für fast alle Nicht-EU-Länder, mit Ausnahme von:

    • Island
    • Liechtenstein
    • Norwegen
    • Schweiz
    • Großbritannien
    • Vereinigtes Königkreich von Großbritannien und Nordirland
    • Andorra
    • Monaco
    • San Marino
    • Vatikan

    Update, Dienstag (21. Juli), 14.18 Uhr: Traurige Nachrichten aus dem Kreis Recklinghausen. Wie der Kreis mitteilt, ist ein 49-jähriger Mann aus Castrop-Rauxel, der zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurde, nun verstorben. Damit sind es mittlerweile 40 Todesfälle aufgrund von Covid-19 im Kreis.

    Kreis Recklinghausen mit 17 Corona-Neuinfektionen in sieben Tagen

    In den letzten sieben Tagen hat es 17 Neuinfektionen im gesamten Kreis Recklinghausen gegeben. Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen beläuft sich aktuell auf 1.441. Als genesen gelten inzwischen 1.373 der positiv getesteten Personen.

    Update, Dienstag (21. Juli), 11.02 Uhr: Die Landesregierung NRW hat in den vergangenen Wochen im Zuge der Coronavirus-Pandemie sicher vieles richtig gemacht - aber auch einiges falsch. Das Christophoruswerk, Duisburgs größter Träger der Altenhilfe, hat das Land nun teilweise kiritisiert. Das berichtet die WAZ (Bezahlartikel).

    Corona-Krise: Christophoruswerk in Duisburg kritisiert das Land NRW 

    So habe zwar die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und der Kommune meistens gut geklappt. Allergings hätte man sich eine frühere Einbindung in kommunale Krisenstäbe gewünscht’’, so Ulrich Christofczik, Vorstand des Christophoruswerks.

    Der Fokus der Krisenstäbe habe eindeutig mehr auf Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten gelegen als auf Seniorenwohnheimen. Zu Beginn der Pandemie hätten vor allem Schutzmasken in den Einrichtungen gefehlt, das habe für Ärger gesorgt.

    In einigen Pflegeeinrichtungen in NRW fehlten zu Beginn der Coronavirus-Pandemie Desinfektionsmittel und Schutzmasken.

    Corona-Lockerungen durch das Land NRW: Einrichtungen kamen nicht schnell genug hinterher

    "Unsere Bestände an Desinfektionsmitteln und Schutzkitteln wurden knapp. Masken wurden nicht zur Verfügung gestellt – wir mussten viel höhere Preise als üblich zahlen, sind mit einer sechsstelligen Summe in Vorleistung gegangen", sagt Tim Liedmann, ebenfalls aus dem Vorstand des Christophoruswerks.

    "Die Verordnungen haben sich zum Teil viel zu schnell geändert", so Liedmann weiter. Oft habe man in den Seniorenheimen kaum Zeit gehabt, sich auf die neuen Richtlinien einzustellen. Lockerungen - etwa wie die zu Muttertag - seien groß angekündigt worden, allerdings nicht konkret genug und ohne zu Hinterfragen, ob die Einrichtungen schnell genug reagieren können, finden die Vorstände.

    Aktuelle Corona-Zahlen aus Herne: Elf Menschen sind infiziert

    Update, Dienstag (21. Juli), 10 Uhr: Die Coronazahlen in der Ruhrgebiets-Stadt Herne scheinen derzeit zu stagnieren. Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, sind aktuell elf Personen in Herne mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Erkrankten ist damit vorerst nicht weiter angestiegen - am Montag (20. Juli) gab es ebenfalls elf Infizierte.

    Aktuelle Corona-Zahlen aus Herne: Zahl der Infizierten stagniert

    Insgesamt wurde Covid-19 bisher bei 275 Hernerinnen nachgewiesen, 261 von ihnen seien bereits genesen. Zwei von den aktuell noch infizierten Personen befinden sich im Krankenhaus. Drei Menschen aus Herne sind aufgrund von Corona verstorben.

    Update, Dienstag (21. Juli), 8 Uhr: In der Forschung rund um das Corona-Studie aus Essen und Wuhan zur Immunität von Infizierten macht Hoffnung - aber nicht in allen Fällen. So haben einer Studie zufolge Corona-Patienten in vielen Fällen dauerhaft so viele Antikörper, dass eine erneute Infektion mit dem Virus vermutlich abgewehrt werden kann.

    Neue Studie: Antikörper gegen Coronaviren sorgen vermutlich für Immunität

    Zu diesem Ergebnis kommt eine noch unveröffentlichte Studie an 327 Covid-19-Patienten im chinesischen Wuhan, die zu den weltweit ersten infizierten Erkrankten gehören.

    Bei mehr als 80 Prozent der Patienten seien sechs Monate nach ihrer Erkrankung noch biologisch aktive Antikörper nachgewiesen worden, die fähig seien, das Virus unschädlich zu machen, so der Virologe Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Essen.

    Drei Virologen an deutsch-chinesischer Studie beteiligt - Ergebnisse noch nicht veröffentlicht

    An der Studie des deutsch-chinesischen Gemeinschaftslabors in Wuhan waren neben chinesischen Experten auch drei Virologen aus Essen, darunter Mirko Trilling, beteiligt. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen in den nächsten Tagen einem Fachmagazin zur Begutachtung vorgelegt werden.

    Update, Montag (20. Juli), 19.20 Uhr: In der Landeserstaufnahmeeinrichtung (EAE) Overhammshof in Essen-Fischlaken gibt es aktuell insgesamt vier positive Corona-Fälle, teilt die Stadt Essen am Montag (20. Juli) mit. 

    Coronavirus in NRW: Ausbruch in Flüchtlingsunterkunft in Essen

    Ein neu aufgenommener Flüchtling habe aufgrund einer Vorerkrankung stationär in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. Bei einem entsprechenden Routine-Screening sei in der Klinik am Freitag (17. Juli) das Coronavirus nachgewiesen worden. Zusätzlich seien auf Anweisung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) seit dieser Woche alle Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung auf das Coronavirus getestet worden. "Die ersten Ergebnisse aus diesem aktuell noch nicht abgeschlossenen Screening ergaben bisher drei weitere positive Fälle. Weitere Ergebnisse stehen noch aus", heißt es von der Stadt Essen.

    Corona-Ausbruch in Essen: Quarantäne für alle Kontaktpersonen

    Für die betroffenen Personen und die unmittelbaren Kontaktpersonen sei jetzt eine Quarantäne angeordnet worden. Die Umfeldanalysen liefen weiter.

    Die Einrichtung habe "umgehend Maßnahmen getroffen", um die Bewohner sowie die Mitarbeiter vor einer Verbreitung des Coronavirus zu schützen, so wie es das seit Monaten bestehende Hygiene- und Infektionsschutzkonzept für die EAE vorsehe. "Unter anderem wurden bereits Kohorten gebildet, der Gesundheitszustand der positiv getesteten Personen wird täglich überprüft", teilt die Stadt Essen mit.

    Update, Montag (20. Juli), 18.14 Uhr: NRW - Nachdem es im Augusta-Krankenhaus in Bochum zu mehreren Corona-Übertragungen gekommen ist, testet die Klinik weitere Personen in der Mitarbeiter- und Patientenschaft, teilte das Haus am Montag mit.

    Aktuell seien laut Krankenhaus nun sieben Patienten sowie sieben Beschäftige positiv auf das Coronavirus getestet worden, damit sei am Montag eine weitere infizierte Person dazu gekommen. 

    Bis heute (20. Juli) wurden insgesamt 757 Patienten und 528 Mitarbeiter des Krankenhauses abgestrichen, 18 Personen des Personals befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktverfolgung dauert weiter an. "Auch alle weiteren Mitarbeiter des Krankenhauses werden in den kommenden Tagen getestet", teilt die Unternehmensführung mit.

    Coronavirus in NRW: Corona-Infizierte in Bochumer Augusta Krankenhaus

    Das Augusta Krankenhaus nehme – zunächst bis zum kommenden Montag (27. Juli) – keine weiteren Patienten auf, es bestehe ein Besuchsverbot für das gesamte Haus und die Cafeteria bleibe geschlossen. 

    Außerdem bestehe für alle patientenversorgenden Mitarbeiter sowie deren beruflichen Kontaktpersonen die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Entlassen würden ausschließlich Personen mit einem negativen Corona-Testergebnis. Die entlassenen Personen würden nach einer Woche erneut getestet.

    Update, Montag (20. Juni), 17.08 Uhr: NRW - Deutschlands größter Fleischkonzern Tönnies hat konkrete Schritte für Veränderungen im Unternehmen angekündigt: So sollen bis zum 1. September dieses Jahres 1000 Werksvertragsangestellte direkt in Rheda-Wiedenbrück einen Vertrag erhalten. Bis Ende 2020 sei es das Ziel, alle "Mitarbeiter der Kernbereiche direkt beim Unternehmen einzustellen", hieß es am Montag in einer Mitteilung des Unternehmens.

    Clemens Tönnies hat angekündigt, die Zustände in seinem Fleischwerk zu verbessern.

    Bereits am 23. Juni hatte Tönnies vermeldet, in Zukunft Werkvertragsarbeiter einstellen zu wollen. Damit würde der nach einem Corona-Ausbruch in seiner Belegschaft stark in die Kritik geratene Konzern eine Forderung der Politik erfüllen.

    Ebenfalls bis Anfang September will Tönnies rund 400 Wohnplätze in Rheda-Wiedenbrück für die zukünftigen Angestellten anmieten. Dazu seien zwei Wohnungsgesellschaften gegründet worden. Je nach Bedarf soll auch an weiteren Standorten Wohnraum geschaffen werden. Die vorhandene Zeiterfassung werde bis zum 1. August in ein digitales System überführt.

    Coronavirus in NRW: Ausbruch auf Obsthof in Bonn

    Update, Montag (20. Juli), 15.30 Uhr: Auf einem Obsthof in Swisttal bei Bonn sollen sich 19 von 323 Erntehelfern mit dem Coronavirus infiziert haben. Das berichtet die Bonner Rundschau am Montag (20. Juli). Am Donnerstagabend soll das Virus bei einer Mitarbeiterin des Betriebs festgestellt worden, nachdem diese wegen eines Schlaganfalls im Krankenhaus untersucht worden war.

    Daraufhin seien am Samstag alle 323 Mitarbeiter getestet worden, teilte die Kreisdirektorin des Rhein-Sieg-Kreises, Svenja Udelhoven, am Montag in einer Pressekonferenz mit. Bei 19 Mitarbeitern sei der Test positiv ausgefallen. Diese stünden jetzt unter Quarantäne

    Die Unterbringung der Helfer wurde laut bild.de als gut beschrieben: Es gebe keine Sammelunterkünfte, vielmehr seien die Arbeiter jeweils zu zweit in Containern untergebracht, zitiert das Portal den Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Rainer Meilicke.

    Update, Montag (20. Juli), 14 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch auf einem Gemüsehof im Kreis Borken im westlichen Münsterland (NRW) haben die Behörden nun die endgültige Zahl der Infizierten bekannt gegeben. Laut einer Mitteilung des Kreises hätten sich demnach nur elf Personen  mit dem Coronavirus infiziert. Am vergangenen Donnerstag (16. Juli) sind insgesamt 148 Abstriche bei Beschäftigten des Hofes entnommen worden. 

    Coronavirus in NRW: Neue Untersuchung: Tragen eines Mund-Nase-Schutzes verringert körperliche Belastbarkeit

    Update, Montag (20. Juli), 13.05 Uhr: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes soll die körperliche Belastbarkeit gesunder Menschen verringern. Das geht aus einer am Montag (20. Juli) veröffentlichten Untersuchung des Universitätsklinikums Leipzig hervor. 

    In der Arbeitswelt stelle sich damit unter anderem die Frage, ob Menschen, die mit Maske körperlich anstrengende Arbeit leisten, häufiger Pausen machen müssten als bisher. Die Mediziner betonten zugleich, dass die Maskenpflicht in Deutschland trotzdem richtig sei.

    Für die Untersuchung wurden zwei Typen von Gesichtsmasken verwendet - chirurgische Masken sowie sogenannte FFP2-Masken, die vor allem von medizinischem Personal verwendet werden. Die Messungen erfolgten mit der sogenannten Spiroergometrie, bei der sich die Testpersonen auf einem stationären Fahrrad oder einem Laufband körperlich belasten.

    Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes soll die körperliche Belastbarkeit gesunder Menschen verringern. Das geht aus einer am Montag (20. Juli) veröffentlichten Untersuchung des Universitätsklinikums Leipzig hervor. 

    Coronavirus in NRW: Abiturnoten trotz Coronavirus-Krise auf Vorjahres-Niveau

    Update, Montag (20. Juli), 11.10 Uhr: In Nordrhein-Westfalen gab es aufgrund der Coronavirus-Krise keinen Notenabfall der Abiturergebnisse. Das teilte das nordrhein-westfälische Bildungsministerium am Montag in Düsseldorf mit. Demnach bewegen sich die durchschnittlichen Abiturnoten in NRW 2020 trotz der coronabedingten Schulausfälle auf Vorjahres-Niveau

    Die Durchschnittsnote an Gymnasien und Gesamtschulen liegt im Schuljahr 2019/20 bei 2,42. Im vorherigen Schuljahr sei der Schnitt mit 2,43 ähnlich ausgefallen. An Beruflichen Gymnasien habe der Durchschnitt mit 2,51 exakt auf Vorjahresniveau gelegen.

    Update, Montag (20. Juli), 10.55 Uhr: NRW - Wer in einer Kita, Schule oder als Tagesmutter arbeitet, kann sich künftig alle 14 Tage auf das Coronavirus testen lassen. Das gaben die Ministerien für Schule, Familie und Gesundheit am heutigen Montag (20. Juli) gemeinsam bekannt. Die Aktion soll zunächst vom 3. August bis 9. Oktober 2020 laufen. Die Kosten für die Tests übernimmt das Land.

    Testen lassen könne man sich beim Hausarzt oder in den noch verbliebenen Testzentren. Weitere Details zum Verfahren würden "noch rechtzeitig bekannt gegeben".

    Coronavirus in NRW: Schlachtbetrieb Tönnies setzt Probebetrieb in der Zerlegung von Schweinen fort

    Update, Montag (20. Juli), 10 Uhr: Der NRW-Schlachtbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrüc k setzt am heutigen Montag (20. Juli) seinen Probebetrieb in der Zerlegung von Schweinen fort. Dazu verarbeiten unter Aufsicht der Behörden nur Arbeiter einer Schicht bis zu maximal 10.000 Schweine, wie ein Unternehmenssprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte.

    Sollte dies unter Einhaltung des neuen Hygienekonzepts erfolgreich sein, will Tönnies eine zweite Schicht einsetzen. Der Konzern musste für den Infektionsschutz Trennwände zwischen die Arbeitsplätze bauen und eine neue Filtertechnik für die gekühlte Umluft installieren.

    Erneuter Corona-Ausbruch beim Schlachtbetrieb Tönnies in NRW.

    Seit Donnerstag darf das Unternehmen wieder schlachten. Am Donnerstagabend hatten die Behörden auch die letzte Verfügung aufgehoben und das Zerteilen von Schweinen erlaubt. 

    Coronavirus in NRW: Kreis Münster will Fußballvereinen finanzielle Sanktionen erlassen 

    Update, Montag (20. Juli), 9.45 Uhr: NRW - Der Kreis Münster will Fußballvereinen finanziell entgegenkommen. Das berichten die Ruhrnachrichten. Demnach soll der Kreis den Klubs einen Teil der finanziellen Sanktionen für zu wenige Schiedsrichter erlassen - zumindest im zweiten Quartal (April bis Juni). 

    Der Grund dafür: "Zum einen fanden in der Zeit zwischen April und Juni keine Spiele statt, zum anderen möchten wir den Vereinen damit in dieser nicht ganz einfachen Zeit einen Schritt entgegenkommen“, zitieren die Ruhrnachrichten den Kreisvorsitzenden Norbert Krevert.

    Update, Montag (20. Juli), 9.15 Uhr: NRW - Der Deutsche Fußball-Bund will mithilfe von massenhaften Corona - Präventivtests beim Länderspiel gegen Spanien Anfang September wieder Zuschauer im Stadion zulassen. DFB-Präsident Fritz Keller sagte der "Badischen Zeitung":  "Es muss einen Weg geben, über Tests wieder eine gewisse Normalität zu erlangen."

    Der Deutsche Fußball-Bund will mithilfe von massenhaften Präventivtests beim Länderspiel gegen Spanien Anfang September wieder Zuschauer im Stadion zulassen.

    Coronavirus in NRW: DFB will ab September wieder Zuschauer in Stadien bei Fußball-Spielen zulassen

    Der Verband arbeite mit Experten und Wissenschaftlern aus vielen Bereichen an einem System, das Stadionbesuche wieder ermöglichen soll. Bei einem negativen Testresultat sei ein Stadionbesuch unbedenklich. Mögliche Kritik an einer Sonderrolle des Fußballs wies Keller zurück: "Die Präventivtests kommen nicht dem Fußball zugute, sondern allen", so der DFB-Chef.

    Update, Montag (20. Juli), 8.20 Uhr: NRW - Die Fluggesellschaft Lufthansa wurde von der Coronavirus-Krise hart getroffen. Nach dem Lockdown, zahlreichen ausgefallenen Flügen und einer umfassenden Flugplanänderung will die Fluggesellschaft nun in den kommenden Wochen den Kunden alle  Ticketpreise für coronabedingte Flugausfälle erstatten

    Coronavirus in NRW: Lufthansa will alle Ticketpreise für coronabedingte Flugausfälle erstatten 

    "Innerhalb der nächsten zehn bis 14 Tage wollen wir die automatisierten Prozesse wieder einschalten. Dann werden große dreistellige Millionenbeträge im Monat ausgezahlt", kündigte Vorstandsmitglied Harry Hohmeister in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung an. Trotzdem werde es noch vier bis sechs Wochen dauern, um alle Erstattungen für Flüge bis Ende Juni abzuarbeiten.

    Um den Flugplan an die neuen Corona-Bedingungen anzupassen, habe die Airline 250 000 Änderungen am Flugplan bis Ende Oktober vorgenommen, sagte Hohmeister. Das führe zu fast sechs Millionen Umbuchungen

    Update, Montag (20. Juli), 7.30 Uhr: NRW - Das Unternehmen Biontech aus Mainz und der US-Konzern Pfizer haben mit Großbritannien eine erste Liefervereinbarung zu einem möglichen, gerade in der Entwicklung befindlichen Corona-Impfstoff geschlossen. 

    Vorbehaltlich einer behördlichen Genehmigung oder Zulassung sollen in den Jahren 2020 und 2021 30 Millionen Dosen des möglichen Impfstoffes "BNT 162" geliefert werden, wie die Unternehmen mitteilten. Finanzielle Details sind nicht bekannt. 

    Video: Suche nach Corona-Impfstoff: Neue Hoffnung aus den USA

    Coronavirus in NRW: WHO vermutet: Breit angelegte Corona-Impfung erst Mitte 2021 möglich

    "Wir befinden uns in fortgeschrittenen Gesprächen mit verschiedenen anderen Regierungen und hoffen, bald weitere Liefervereinbarungen bekanntgeben zu können", sagte Biontech-Mitgründer und Chef Ugur Sahin nach der Mitteilung.

    Neben dem Impfstoff "BNT 162" werden derzeitmehr als 20 Impfstoffkandidaten in klinischen Studien getestet, verkündete Soumya Swaminathan, Chefwissenschaftlerin der Weltgesundheitsorganisation WHO, in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Eine breit angelegte Corona-Impfung könnte nach Meinung der Chefwissenschaftlerin der WHO Mitte 2021 erfolgen. 

    Virus

    SARS-CoV-2

    Familie

    Coronaviridae

    Art

    Severe acute respiratory syndrome-related coronavirus

    Klassifikation‎

    Viren

    Gattung

    Betacoronavirus

    Coronavirus in NRW: Neuer Corona-Ausbruch in Bochumer Krankenhaus - Mitarbeiter und Patienten positiv gestestet

    Update, Sonntag (19. Juli), 20.32 Uhr: Nachdem es im Augusta-Krankenhaus in Bochum zu mehreren Corona-Infektionen gekommen war, testet die Klinik nun weitere Patienten und Mitarbeiter.

    Bis Sonntag (19. Juli) wurden dort sechs Mitarbeiter und sieben Patienten positiv auf das Coronavirus getestet.

    Update, Sonntag (19. Juli), 20.32 Uhr: In Kampf-Linfort am Niderrhein haben 300 Menschen auf einem alten Zechengelände eine illegale Party gefeiert. Die Polizei musste die Veranstaltung auflösen.

    Auch in Köln gab es laut Polizeiangaben viele Verstöße gegen die aktuellen Corona-Verordnungen. So fand beispielsweise am Niehler Hafen eine Party mit 200 Menschen statt.

    Coronavirus in NRW: Jugenherbergen können sich wegen Pandemie kaum über Wasser halten

    Update, Sonntag (19. Juli), 12.25 Uhr: Ausbleibende Klassenreisen, Zwangspause - auch den Jugendherbergen in Nordrhein-Westfalen macht die Corona-Krise schwer zu schaffen. Die finanzielle Lage sei dramatisch. Nur wenige könnten kostendeckend arbeiten, so eine Sprecherin des Deutschen Jugendherbergswerks Rheinland gegenüber der Deutschen Presse-Agentur

    "Wir brauchen auf jeden Fall Hilfe", betont auch Cathrin Arnemann, Leiterin Marketing und Vertrieb im Verband Rheinland. Dennoch zeigte sich in den vergangenen Wochen auch ein Lichtblick: Die Nachfrage nach der Corona-Isolation sei riesig, so Arnemann. Sie hoffe nun, dass viele Klassenfahrten nach den Sommerferien nachgeholt würden. (alle Nachrichten aus NRW bei RUHR24.de*).

    Während der Coronavirus kämpfen viele Jugendherbergen in NRW ums Überleben.

    Update, Samstag (18. Juli), 20.25 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, seien am Samstag insgesamt 16 Personen positiv auf Corona getestet worden. Ob diese Covid-19-Infektionen aus den Hotspots Eving und der Nordstadt von Dortmund kommen, ist unbekannt. Dazu machten die Behörden keine Angaben.

    Hier gibt es alle Entwicklungen zum Coronavirus in NRW aus der vergangenen Woche*. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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