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Das ist der häufigste Fehler beim Backofen vorheizen — Hätten Sie es gewusst?

Schnell eine Pizza in den Ofen schieben — das scheitert meist schon an der Angabe, den Ofen richtig vorheizen zu lassen. Welcher Fehler dabei vermieden werden sollte, lesen Sie hier.

Das Vorheizen des Backofens kostet nicht nur Zeit, sondern auch Energie. Das macht sich an der Stromrechnung* bemerkbar. Viele Gerichte verlangen, dass der Backofen ausreichend vorgeheizt wird. Dabei ist das manchmal gar nicht zwingen notwendig. Wir verraten Ihnen, welcher Fehler hierbei oft gemacht wird und, wie Sie Stromkosten sparen können.

Wann und wie lange muss man den Backofen vorheizen?

Vorheizen lohnt sich vor allem dann, wenn Sie etwas in den Backofen schieben, dass eine konstante Temperatur benötigt. Auch kann man mit den Funktionen am Backofen arbeiten. So ist mit der Umluft-Einstellung gar kein Vorheizen nötig. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gibt hier folgenden Spartipp: „Wenn Sie eine Fertigpizza im Backofen zubereiten, lässt sich mit der effizientesten Backmethode (Umluft ohne Vorheizen) gegenüber der ineffizientesten Methode (Ober- und Unterhitze mit Vorheizen) über 20 Prozent Energie sparen.“ Wie lange ein Backofen vorheizen muss, hängt auch von dem Gerätemodell ab. Grundsätzlich kann dafür aber eine viertel Stunde eingeplant werden. Heutzutage haben aber viele Backöfen schon Funktionen, die anzeigen, wann der Ofen heiß genug ist.

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Backofen vorheizen: So sparen Sie beim Stromverbrauch

„Rund 11 Prozent des jährlichen Gesamtstromverbrauchs eines durchschnittlichen 3-Personenhaushalts entfällt auf den Bereich Backen und Kochen“, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Um da am Stromverbrauch zu sparen, können Sie einige Tipps beachten:

  • Planen Sie mehrere Backvorgänge hintereinander ein: Erst den Kuchen für den Nachmittag und dann den Auflauf fürs Mittagessen.
  • Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie weist darauf hin, dass beim Aufbacken von Brötchen 70 Prozent der Energiekosten gespart werden können. Wie? Indem Sie die Brötchen auf dem Toaster aufbacken, anstatt den Backofen zu benutzen.
  • Die Umluft-Funktion am Backofen spart Ihnen 20 Prozent der Stromkosten, im Vergleich zu Ober- und Unterhitze, ein.
  • Vorheizen nur bei empfindlichen Speisen, wie Filets oder gewissen Teigarten.

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Übrigens, der häufigste Fehler, der beim Backofen vorheizen gemacht wird: Es werden nicht alle Bleche aus dem Ofen entfernt. Tatsächlich wird dadurch mehr Energie gebraucht, um den Backofen auf die gewünschte Temperatur vorzuheizen. Und das schlägt sich nicht nur auf die Stromrechnung nieder. Ein bereits erhitztes Backblech kann sich negativ auf Backergebnis auswirken. (swa) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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