An Dreistigkeit nicht zu überbieten

Perfider Plan: Frau will im Flugzeug kostenloses Upgrade - es endet böse

Um mehr Beinfreiheit auf einem Flug von Pensacola nach Miami zu haben, ließ sich eine Passagierin etwas ganz Perfides einfallen. Doch sie fliegt schnell auf.

Diese Aktion ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten: Eine Passagierin auf einem Flug der American Airlines wollte unbedingt mehr Beinfreiheit - und täuschte dafür sogar eine Krankheit vor! Während es andere mit harmlosen Notlügen versuchen, um sich ein Upgrade im Flieger zu erschummeln, ging die Frau auf einem Flug von American Airlines von Pensacola nach Miami definitiv zu weit.

Passagierin will Upgrade im Flugzeug - und täuscht Atemnot vor

Auf dem Flug am vergangenen Freitag (29. November) soll es ihr auf ihrem Platz zu eng geworden sein und sie rief die Besatzung zu Hilfe. Der erklärte sie, dass sie unter Atemnot leiden würde. Dadurch versprach sich die Reisende einen besseren Platz. Doch was dann folgte, damit hatte die Frau wohl nicht gerechnet: Die Crew war sofort in Alarmbereitschaft - und nahm ihre angeblichen Beschwerden sehr ernst.

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Infolgedessen entschieden sich die Piloten umgehend dazu, umzukehren und wieder an den Startort zurückzufliegen. Schließlich glaubten sie, dass die Frau dringend medizinisch behandelt werden müsste. Doch nach der Landung soll sich die Passagierin geweigert haben, aus dem Flieger auszusteigen. Als die Polizei anrückte, konnten auch die eingetroffenen Beamten sie nicht dazu bewegen, das Flugzeug zu verlassen, wie das Flugportal Aerotelegraph berichtet.

Reisende fliegt auf - am Ende kommt die Polizei

Am Ende flog die Lüge auf - und die Frau gestand, dass sie die Atemnot nur vorgetäuscht hatte, um mehr Beinfreiheit zu haben. Daraufhin soll sie die Polizei sogar zunächst in Gewahrsam gehalten haben, heißt es weiter. Was nun folgt, bleibt allerdings unklar. Aber es ist wohl davon auszugehen, dass die Frau mit einem Bußgeld für den finanziellen Schaden aufkommen muss, der entstanden ist.

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jp

Rubriklistenbild: © dpa / H. Rick Bamman

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