Golf-GTI-Verwandter

Fahrbericht Škoda Octavia RS Limousine: So markant sind die Unterschiede zur Plug-in-Variante

Eine Škoda Octavia RS Limousine auf der Landstraße
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Die Škoda Octavia RS Limousine ist für mindestens 38.543 Euro zu haben.

Nur wenige Wochen nach dem Plug-in-Hybrid Škoda Octavia RS iV rollt der klassisch angetriebene tschechische Golf-GTI-Verwandte vor. Wir sind ihn gefahren.

Mladá Boleslav (Tschechien) – Manche Fragen sind essenziell für die Lebenseinstellung. Zum Beispiel ob man grünen Tee oder Bier bevorzugt. Beim Škoda* Octavia RS hat man diese Wahl: entweder PHEV-Renner (Octavia RS iV) oder klassisch ohne Elektro-Unterstützung und dann nur RS. Lassen wir zunächst mal die Fakten sprechen: Bei der Motorleistung herrscht mit 180 kW / 245 PS nominell Gleichstand, nur sind die Antriebsstränge diametral unterschiedlich. Beim Octavia RS iV stammt die Kraft aus einem Zusammenspiel zwischen 1.4 Liter TSI (110 kW / 150 PS) und ein 85 kW / 116 kW, während sie beim traditionellen RS der VW Golf GTI Zweiliter-TSI-Vierzylinder generiert.

Der nächste Blick geht auf die Fahrleistungen: Während der PHEV-Sportler 7,3 Sekunden braucht, um Landstraßentempo zu erreichen, sitzen wir nun im RS, der diese Übung in 6,7 Sekunden bewältigt. Bei der Höchstgeschwindigkeit wird der Unterschied mit 225 km/h zu 250 km/h ebenso deutlich. Beim Norm-Durchschnittsverbrauch schlägt dann aber das Pendel deutlich zugunsten der elektrifizierten Variante aus: 1,5 l/100 km/h vs. 6,5 l/100 km. Dennoch ist der Škoda Octavia RS iV eher etwas für flotte Landstraßen-Kapitäne, während der RS deutlich beschwingter um die Kurven geht. Das liegt auch am um 187 Kilogramm geringeren Gewicht, das sich bei Kurvenfahrten bemerkbar macht. Alle Details zum brandneuen Škoda Octavia RS lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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