Wetterwarnung

Gewitter und schwere Sturmböen: Experten warnen vor Unwettern

Das Wetter in Bielefeld und NRW wird ungemütlich: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Unwettern und Stürmen bis Orkanstärke.

  • Wetter in Bielefeld und NRW
  • Deutscher Wetterdienst warnt vor Unwettern
  • Sturmböen vom Süden bis in den Norden

Bielefeld/NRW – Das Wetter ist in den letzten Wochen so unbeständig, als wäre April und nicht Januar. Mal scheint die Sonne bei blauem Himmel, mal ist es eiskalt, mal weht der Regenschirm weg. So auch dieser Tage. Der DWD (Deutscher Wetterdienst) hat am 28. Januar eine Warnung herausgegeben, dass es nicht nur in Bielefeld und NRW, sondern in fast ganz Deutschland zu starken Sturmböen und Gewittern kommen kann. Schuld ist Sturmtief "Lolita".

Wetter in Bielefeld und NRW: "Warnung vor Sturmböen"

Die Sturmböen können in Bielefeld und NRW zu Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h führen, was auf der Bft (Beaufortskala für Windstärken) der Stufe 9 entspricht. Am Dienstag (28. Januar) wird das Wetter in Bielefeld ungemütlich. Bei nur einer Sonnenstunde beträgt die Regenwahrscheinlichkeit 90 Prozent. In "Schauernähe" können in Bielefeld und NRW sogar "schwere Sturmböen" mit Geschwindigkeiten von 100 km/h auftreten. Der Deutsche Wetterdienst warnt deshalb vor herabfallenden Gegenständen. Eine ähnliche Wetterwarnung in Bielefeld und NRW hatte im Dezember beinah dazu geführt, dass die Weihnachtsmärkte geschlossen werden mussten.

Wetter in Bielefeld und NRW: Sturmwarnung des DWD.

Wetter in Bielefeld und NRW: Der Mittwoch 

Am Mittwoch (29. Januar) entspannt sich das Wetter in Bielefeld und NRW, wenn auch nur wenig. Es muss weiterhin mit starkem Wind bis zu 60 km/h gerechnet werden, jedoch besteht für den Mittwoch noch keine Warnung des DWD. Dafür fallen die Durchschnittstemperaturen auf maximal vier Grad und minimal ein Grad. Dementsprechend kann es am Vormittag neben Regen auch zu Schnee oder Schneeregen kommen. Bei ebenfalls nur einer Sonnenstunde liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei 70 Prozent.

Ähnlich sieht das Wetter auch in Münster und Umgebung aus. Auch hier müssen die Menschen mit Sturmböen und Unwettern rechnen. Besonders schlimm trifft es jedoch den Süden Deutschlands. In den Berglagen kann es sogar zu orkanartigen Windstärken kommen. Hier werden die Menschen über die App "Katwarn" sogar aufgefordert, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten.

Am kommenden Wochenende (8./9. Februar 2020) warnt der Deutsche Wetterdienst in Bielefeld und ganz Deutschland vor dem Orkantief "Sabine", dass mit Windstärke 9 bis 12 über das Land wegfegen wird.

Rubriklistenbild: © dpa

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