Verdachtsfälle in NRW

Coronavirus auf dem Vormarsch – Amt in OWL informiert 

Das Coronavirus breitet sich immer weiter in Deutschland aus. In NRW gab es bereits Verdachtsfälle. Jetzt informiert das Gesundheitsamt in Bielefeld. 

  • Seit Januar beunruhigt das Coronavirus Sars-CoV-2 die Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt. 
  • In Nordrhein-Westfalen gab es bereits erste Verdachtsfälle. 
  • Auch das Gesundheitsamt Bielefeld befasst sich mit dem Coronavirus. 

Bielefeld – Am Coronavirus sterben weltweit immer mehr Menschen. In Europa ist Italien das Land, dass momentan am stärksten von der Krankheit betroffen ist. Aber auch in Deutschland bereitet man sich auf das Schlimmste vor. Das Gesundheitsamt in Bielefeld hat jetzt über das Virus Sars-CoV-2 informiert. 

Bielefeld: Welche Symptome sind beim Coronavirus zu beachten? 

Das Coronavirus breitete sich vermutlich zuerst in Asien aus. Neben China wurden auch in anderen Ländern wie Thailand und Südkorea Fälle gemeldet. Möglicherweise haben sich die Erkrankten auf einem Tiermarkt in Wuhan infiziert. 

Inzwischen hat sich das Coronavirus auch in Europa ausgebreitet und auch in Deutschland gab es bereits Verdachtsfälle. Das Bundesland NRW und auch Bielefeld bereitet sich auf die Krankheit vor. Folgende Symptome können auf eine Infektion mit Coronaviren hinweisen: 

  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Atemprobleme wie Kurzatmigkeit

Gesundheitsexperten warnen, dass es bei einer Infektion mit Sars-CoV-2 zu einer Lungenentzündung kommen kann. Übertragen wird das Virus offenbar über die Tröpfcheninfektion. Das Bundesministerium für Gesundheit informiert auch in den sozialen Netzwerken über das Coronavirus

Coronavirus breitet sich aus: Bielefeld bereitet sich vor 

Das gefährliche Coronavirus ist bis auf Weiteres nicht einzudämmen. In NRW gab es bereits erste Fälle. Jetzt haben sich auch die Gesundheitsexperten in Bielefeld zu dem Sachverhalt geäußert. In der Stadt sei man auf mögliche Infektionen vorbereitet, heißt es.  

Das Coronavirus wird auch Bielefeld erreichen. Daraus machte Gesundheitsamtsleiter Peter Schmid kein Geheimnis. Grund zur Panik bestehe aber nicht, heißt es in einem Bericht des Westfalen-Blattes am Donnerstag (27. Februar). Vertreter des Amts treffen sich in der ersten März-Woche 2020 mit den Klinikärzten, um das Thema zu besprechen. 

Das Coronavirus wird aller Voraussicht nach auch vor Bielefeld nicht Halt machen. 

Coronavirus in Bielefeld: Gab es bereits Verdachtsfälle und wie schützt man sich?

Noch gab es in der Stadt Bielefeld keine Verdachtsfälle. Wegen des Coronavirus raten Gesundheitsexperten jedoch, große Menschenansammlungen zu meiden. Außerdem sollten die folgenden Hygienevorschriften ständig und überall eingehalten werden, um eine Ansteckungsgefahr sowie eine Ausbreitung der Krankheit einzudämmen:   

  • Hände waschen und desinfizieren
  • In die Armbeuge niesen
  • Große Menschenansammlungen meiden 
  • Hände schütteln meiden

Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes warnen zudem vor Panikmache. In etwa 80 Prozent der Fälle, bei denen sich Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert haben, verläuft die Krankheit milde. Die Gefahr an dem Virus zu sterben sei demnach niedriger als bei einer Grippe. 

Doch das Robert-Koch-Institut ist jedoch der Auffassung, dass das Covid-19 tödlicher als die Grippe ist. Gefährdet sind vor allem alte und immungeschwächte Menschen. Bei einem Verdachtsfall in Bielefeld sollte zunächst aber nicht der Hausarzt oder gar ein Krankenhaus aufgesucht werden. Sicherer sei es, zunächst telefonisch Kontakt zu einem Arzt aufzunehmen. In dem Gespräch werden dann die Risiken abgefragt. 

Bielefeld: Müssen bald Schulen geschlossen werden wegen des Coronavirus? 

Zu möglichen Schulschließungen wegen des Coronavirus hat sich der Leiter des Gesundheitsamts Bielefeld ebenfalls geäußert. Peter Schmid machte jedoch gegenüber dem Westfalen-Blatt deutlich, dass er von dieser Maßnahme nichts halte. Eine deratige Reaktion würde das öffentliche Leben massiv stören und einschränken, mahnte er. 

Auch eine Abrieglung der Stadt Bielefeld kommt für den Gesundheitsamtsleiter derzeit überhaupt nicht in Betracht. Diese Aktion wäre absolut übertrieben. Außerdem würde die Maßnahme ein enormer Eingriff in die Freiheit der Menschen bedeuten. 

Angst vor dem Coronavirus in Bielefeld wächst: Atemschutzmasken in Apotheken ausverkauft

Die Menschen in Bielefeld haben Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Somit wächst aktuell auch die Nachfrage nach Atemschutzmasken und Desinfektionsmitteln. In vielen Apotheken gibt es bereits Engpässe. Die Produkte sind in einigen Filialen derzeit ausverkauft. Auch in Online-Shops macht sich dieses Phänomen bemerkbar. 

Coronavirus in Bielefeld: Wie viele Fälle gibt es? 

Bis jetzt konnte das Coronavirus in der Stadt Bielefeld noch bei keinem Bewohner nachgewiesen werden. Allerdings gab es bereits einen ersten Verdachtsfall. Eine Förderschule musste vorsorglich geschlossen werden

Die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus infizieren, steigt täglich an. In Nordrhein-Westfalen sollen etwa 1.000 Menschen in Quarantäne sein. Weltweit gibt es bereits mehrere Tausend erkrankte Patienten. Auch die Krankenhäuser bereiten sich vor: So hat das Klinikum Bethel in Bielefeld bereits zwei Zeltstädte und eine Telefon-Hotline zum Coronavirus eingerichtet.

Rubriklistenbild: © dpa

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