Covid-19

Coronavirus in OWL: Die wichtigsten Hotlines während der Krise

Es ist nicht mehr zu leugnen: Das Coronavirus greift in OWL um sich. Wir haben alle wichtigen Telefonnummern zusammengestellt, die Sie jetzt kennen müssen.

  • Das Coronavirus Sars-CoV-2 ist in Bielefeld, OWL und ganz Deutschland angekommen.
  • Die Zahl der Infizierten steigt rasant an.
  • Wir haben die wichtigsten Telefonnummern für den Ernstfall zusammengestellt.

NRW/OWL/Bielefeld – Täglich neue Infektionen in den Kreisen. Schulen und Kitas schließen, Veranstaltungen werden massenweise abgesagt. Das öffentliche Leben wird nahezu stillgelegt. Die Corona-Krise ist längst in OWL angekommen. Zustände wie in Italien sind zwar noch nicht erreicht, dies könnte laut Experten jedoch schon bald passieren. 

Coronavirus in OWL: Diese Telefonnummern sollten Sie kennen

Menschen, die Symptome der Krankheit Covid-19 zeigen, sollten besonnen handeln. Erste Anzeichen für eine Infektion können sein: Fieber, Husten, Schlappheit, Gliederschmerzen, Kopfweh, Kurzatmigkeit. Wichtig: Schnupfen ist kein Symptom von Covid-19. 

Wenn sich potenzielle Patienten also nicht sicher sind, ob sie sich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert haben, sollten sie nicht zum Hausarzt oder ins Krankenhaus gehen. Die Wartezimmer dort sind in diesen Zeiten wahre Infektions-Hot-Spots. Deshalb werden alle Bürger dazu aufgerufen, sich zuvor telefonisch beim Hausarzt zu melden oder sich bei einer der folgenden Nummern zu informieren: 

  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800/011 77 22
  • Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon): 030/346 465 100
  • Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus: 0211/91 19 10 01
  • Kassenärztliche Vereinigung: 116 117
  • Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung: Behördennummer 115 
  • Beratung für Gehörlose und Hörgeschädigte: (Fax) 030/40 60 66 07 oder info.deaf@bmg.bund.de / info.gehoerlos@bmg.bund.de
  • Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de 

Wichtige Hotlines zum Coronavirus in Bielefeld und OWL

Auch regional wurden in den Kreisen in OWL Telefon-Hotlines eingerichtet, bei denen Menschen über alles informiert werden, was man über das Coronavirus wissen muss. Auch mit einer möglichen Infektion sollten sich die Bürger an diese Hotlines wenden:

Bielefeld

  • Corona-Hotline der Stadt: 0521/51 20 00 (Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr)
  • Gesundheitsamt Bielefeld: 0521/60 08

Nach Angaben des Oberbürgermeisters sind die Telefonleitungen in der Stadt allerdings aktuell oft überlastet. Zum Coronavirus in Bielefeld äußerte sich Pit Clausen in einer wichtigen Videobotschaft zu der aktuellen Lage. Indes kam es in der Stadt zu einem schweren Unfall: In Bielefeld verunglückte ein Rettungswagen mit einer Corona-Patientin an Bord.

Gütersloh

  • Corona-Hotline der Stadt: 05241/85 45 00 
  • Gesundheitsamt Gütersloh: 05241/85 0

Minden-Lübbecke

  • Bürgertelefon zur Corona-Krise: 0571/807 15 999 (Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 16 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr und Sonntag 10 bis 13 Uhr, die Zeiten können je nach Lage variieren)

Paderborn

  • Bürgertelefon: 05251/88 122 979
  • Kreisgesundheitsamt Paderborn: 05251/308 33 33 (Montag bis Donnerstag 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr, an den Wochenenden bitte an die Kassenärztliche Vereinigung (Nummer siehe oben) wenden)

Herford

  • Bürgertelefon: 05221/13 15 00 (Montag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr, Freitag 8 bis 16 Uhr, Samstag 10 bis 15 Uhr, Sonntag 10 bis 13 Uhr, die Zeiten variieren je nach Lage)

Höxter

  • Bürgertelefon: 0211/91 19 10 01 (Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr)

Die Region war bis vor Kurzem die einzige in OWL, in der noch kein Corona-Fall nachgewiesen war. Doch nun gibt es auch im Kreis Höxter zwei bestätigte Corona-Infektionen.

Lippe

  • Info-Hotline des Kreises Lippe: 05231/62 11 00
  • Anmeldung im Diagnosezentrum: 05231/62 11 00

Aus dem Kreis Lippe kommt nun erstmals eine positive Nachricht aus der Corona-Krise: Eine infizierte Frau hat sich von Covid-19 erholt und ist komplett genesen.

Am Montag (16. März) gab die Bundesregierung Auflagen für das alltägliche Leben heraus, die die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen sollen. Diese Maßnahmen zur Corona-Krise wurden nun auch in Bielefeld umgesetzt.

Eine Einrichtung in der Stadt musste am Mittwoch (8. Juli) wegen Covid-19 geschlossen werden: In Bielefeld-Brackwede wurde in der Kita Brock ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet und 77 Betroffene mussten sich in Quarantäne begeben.

Die Lungenkrankheit Covid-19 ist noch nicht weg: In Bielefeld (NRW) haben sich bei einer Verlobungsfeier mit 30 Teilnehmern mehrere Gäste mit dem Coronavirus infiziert und auch in einer Kita gab es kürzlich einen positiven Fall. 

Rubriklistenbild: © dpa

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