Covid-19

Coronavirus Bielefeld: Teilweise Öffnung von Schulen und Geschäften beschlossen

Das Coronavirus hat sich in Bielefeld ausgebreitet. Alle aktuellen Meldungen zur aktuellen Lage können Sie im Newsticker verfolgen.

  • Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus.
  • Immer mehr Menschen erkranken an Covid-19.
  • Bisher mit Sars-CoV-2 infiziert: 300 (16. April, 11.47 Uhr)

!Aktuelle Infos zum Coronavirus in Bielefeld gibt es ab sofort in unserem neuen Newsticker!

Update: 16. April, 11.42 Uhr. Die Gesamtzahl der Coronavirus-Infizierten in Bielefeld steigt auf 300 an. 170 Menschen gelten mittlerweile als wieder gesund. Ein Mensch starb bisher an den Folgen der Covid-19-Erkrankung. Am Mittwoch (15. April) gab Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bekannt, wie es in Deutschland nach den Osterferien im Umgang mit Sars-CoV-2 weitergehen wird. Bei owl24.de erfahren Sie alles weitere zu den Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen in Bielefeld und NRW. In unserem Newsticker informieren wir Sie außerdem über die aktuelle Lage rund um das Coronavirus und Covid-19 in ganz OWL.

Coronavirus in Bielefeld: Fast 300 Infektionen mit Sars-CoV-2

Update: 15. April, 14.39 Uhr. Bis zum 19. April sollten die derzeit geltenden Regeln zum Kontaktverbot zur Eindämmung des Coronavirus bundesweit halten. In diesen Stunden besprechen sich Bund und Länder über das weitere Vorgehen ab dem 20. April hinaus. Schon jetzt zeichnet sich ab, wie es ab diesem Tag in Deutschland und somit auch in Bielefeld weitergehen wird.

Wie eine durchgesickerte Beschlussvorlage des Corona-Kabinetts für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder vorsieht, sollen die derzeitigen Regeln bis zum 3. Mai erweitert werden. Jedoch sollen dem Papier nach Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern wieder öffnen. Unabhängig von der Ladengröße sollen Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen den Betrieb wieder aufnehmen. 

Update: 14. April, 13.36 Uhr. Beinahe 300 Menschen sind in Bielefeld mit dem Coronavirus infiziert. Nach dem langen Osterwochenende gelten 122 Patienten als wieder gesund. Weitere Todesfälle hat es indes nicht gegeben. Die Freibäder in Bielefeld öffnen ab Mitte Mai trotz des Coronavirus. Die genauen Regelungen dafür sind noch nicht geklärt. 

Coronavirus: Über 200 Menschen in Bielefeld infiziert

Update: 6. April, 15.12 Uhr. 222 Menschen wurde in Bielefeld bisher positiv auf das Coronavirus getestet. 86 Personen gelten bereits wieder als gesund, sodass noch 136 Personen akut mit Sars-CoV-2 infiziert sind. Eine Person starb bereits in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19.

Update: 31. März, 17.40 Uhr. Im Zuge der "Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus (CoronaSchVO)" ist die Polizei Bielefeld seit nunmehr einer Woche in der Stadt unterwegs, um die Umsetzung dieser Verordnung zu kontrollieren. In diesem Zeitraum kam es zu etwa 70 Verstößen, die größtenteils aus Personenansammlungen im öffentlichen Raum bestanden. Doch auch ein Café war für Besucher geöffnet. Diese Vorfälle wurden zumeist von den Beamten selbst entdeckt oder von Mitbürgern gemeldet.

Keiner der Verstöße war bislang so schwerwiegend, dass er als Straftat behandelt wurde. Unterm Strich hat die Präsidentin der Polizei Bielefeld, Dr. Katharina Giere, lobende Worte für die Bielefelder Bürger übrig: 

"Seit Inkrafttreten der Verbote stellen wir fest, dass sich die große Mehrheit in Bielefeld erfreulicherweise an die unerlässlichen Regeln zum Schutz vor Neuinfizierungen hält. Dafür danke ich den Bürgerinnen und Bürgern, die sich verantwortungsbewusst zeigen, persönliche Kontakte meiden und zu Hause bleiben und damit sich selbst und ihre Mitmenschen schützen. Gegen die wenigen Unverbesserlichen und Verantwortungslosen werden wir unsere Kontrollen konsequent fortsetzen."

Coronavirus in Bielefeld: Hilfen für die Kultur-Szene

Erstmeldung. Bielefeld – Die Corona-Krise hat OWL fest im Griff. In der gesamten Region gibt es aktuell bereits über 1000 Infizierte. In Bielefeld ist die Zahl mittlerweile auf 132 angestiegen. Neben den eklatanten Problemen, die die Krankheit Covid-19 für die Menschen, das Gesundheitssystem und die Psyche mit sich bringt, steht auch die Wirtschaft im schlimmsten Falle vor einem Kollaps. Veranstaltungen fallen aus, Tourismus gibt es nicht mehr. Diese Maßnahmen stellen Kulturschaffende vor massive Probleme. Das Kulturamt Bielefeld will nun an dieser Stelle ansetzen und Hilfe leisten. 

Coronavirus in Bielefeld: Hilfe für Kulturschaffende

Auf der Homepage des Kulturamtes Bielefeld gibt es aktuelle Informationen, was selbstständige Künstler, Kultur- und Medienschaffende tun können, um in der Corona-Krise nicht unterzugehen. Dort wird unter anderem geschildert, dass es bis jetzt bereits positive Erfahrung mit der unbürokratischen Soforthilfe des Landes NRW gibt. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert. Daneben steh das Kulturamt auch weiterhin online oder per Telefon zur Verfügung: 

  • Telefon: 0521/51 85 37
  • E-Mail: kulturamt@bielefeld.de

Trotz Coronavirus: Tour durch den Tierpark Olderdissen in Bielefeld

Der Tierpark Olderdissen ist weit über Bielefelds Grenzen hinaus dafür bekannt, dass er 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr geöffnet hat. Dennoch brachte die aktuelle Corona-Krise auch den Park dazu, seine Tore zu schließen. Für die Bielefelder ein echter Verlust. Doch nun hat das Unternehmen Hirschmeier Media einen Ersatz geschaffen: Eine virtuelle Tour durch den Tierpark Olderdissen. So wird den Menschen das Warten auf ein Ende der Krise und die Wiedereröffnung des Tierparks etwa erleichtert, auch wenn die Tour einen echten Besuch natürlich nicht ersetzen kann.

Coronavirus in Bielefeld: Die bisherige Entwicklung

Momentan gibt es in Bielefeld 132 mit dem Coronavirus infizierte Personen. 1.860 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Zahlen steigen rasant an. Ärzte und Pfleger sind unermüdlich im Einsatz um der Lage Herr zu werden und eine weitere Ausbreitung von Covid-19 so gut wie möglich einzudämmen. Dazu soll auch das beschlossene Kontaktverbot beitragen. Dieses bedeutet massive Einschränkungen im Alltag. Darüber hinaus gibt es einen strengen Bußgeldkatalog, durch den Verstöße richtig teuer werden können.

Doch bereits jetzt fehlt es an Schutzkleidung und Ausrüstung. Deshalb hat Bielefeld neben vielen anderen Städten zu Spenden aufgerufen. Eine weitere Maßnahme war die geplante Freilassung mehrere Häftlinge aus Justizvollzugsanstalten, damit auch dort Quarantäne-Räume eingerichtet werden können. Der Nutzen dieser Maßnahme ist jedoch umstritten.


Die Lungenkrankheit Covid-19 ist auch am 15. Juli 2020 noch nicht weg: In Bielefeld (NRW) haben sich bei einer Verlobungsfeier mit 30 Teilnehmern mehrere Gäste mit dem Coronavirus infiziert und auch in einer Kita gab es kürzlich einen positiven Fall. 

++Die bisherige Entwicklung der Corona-Krise in Bielefeld vor dem 27. März ist in unserer Übersicht zusammengefasst.++ 

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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