Fall aus Bielefeld sorgte für großes Echo

Zwei Frauen verhinderten Vergewaltigung – Täter nun verurteilt

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Das Amtsgericht Bielefeld hat einen Mann wegen versuchter Vergewaltigung verurteilt (Symbolbild).

In Bielefeld zeigten zwei Frauen Zivilcourage, als sie eine Vergewaltigung verhinderten. Nun wurde der Täter vor dem Amtsgericht verurteilt.

Bielefeld – Der Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen. Mitte Oktober 2018 hatten zwei junge Frauen (20 und 21) Zivilcourage gezeigt und eine Vergewaltigung verhindert. An der Arndtstraße unter dem Ostwestfalendamm sahen sie, wie der Angeklagte (25) in einem Gebüsch versuchte, eine 22-jährige Frau zu vergewaltigen.

Bielefeld: Urteil nach versuchter Vergewaltigung

Sie schubsten den Täter von der Frau und alarmierten die Polizei. Zudem schafften sie es, den Mann an der Flucht mit dem Rad zu hindern. Als er daraufhin zu Fuß weg rannte, schaffte es die Polizei Bielefeld, ihn am Jahnplatz festzunehmen.

In dem anschließenden Prozess zeigte der 25-Jährige Reue, entschuldigte sich und gab an, sehr betrunken gewesen zu sein. Das Schöffengericht in Bielefeld verurteilte ihn zu eineinhalb Jahren Gefängnis ohne Bewährung. Die Staatsanwältin hatte ursprünglich zwei Jahre und vier Monate gefordert.

Etwa an dieser Stelle in Bielefeld verhinderten zwei junge Frauen eine Vergewaltigung.

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