Berufung eingelegt 

Vier Tote nach Unfall auf B482 - Prozess wird in Bielefeld neu aufgerollt

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Vor dem Landgericht Bielefeld müssen sich zwei Männer nach einem tödlichen Unfall verantworten. 

Nach einem schweren Unfall mit vier Toten wurden zwei Raser zu Haftstrafen verurteilt. Doch die Verteidigung ging in Berufung. Jetzt kommt es am Landgericht Bielefeld zu einem neuen Prozess. 

Update: 14.04 Uhr. Die beiden Angeklagten haben zum Prozessbeginn vor dem Landgericht in Bielefeld keine Aussage gemacht. Sie wollen sich erst zu einem späteren Zeitpunkt äußern. Somit blieb es am Freitag bei der Verlesung der Anklageschrift. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern vor im Mai 2016 einen Unfall mit mehreren Toten verursacht zu haben. 

Bielefeld: Riskantes Überholmanöver - vier Menschen tot

Erstmeldung: 22.Februar. Ein tödlicher Unfall beschäftigt ab Freitag (22. Februar) das Landgericht in Bielefeld. Zwei Männer sitzen erneut auf der Anklagebank. Die Raser wurden bereits zu Haftstrafen verurteilt. Gegen die Strafe legten sie jedoch Revision ein. 

Das Unglück ereignete sich bereits im Mai 2016. Die beiden Angeklagten, die zur Tatzeit 23 Jahre alt waren, fuhren mit ihrem Wagen auf der B482 in Petershagen. Um schneller durch den Verkehr zu kommen, sollen sie ein aufgesetztes Blaulicht verwendet haben, wirft ihnen die Kammer in Bielefeld vor. 

Ein gefährlicher Überholvorgang endete tragisch. Vier Menschen starben. In einem ersten Gerichtsverfahren wurde der Fahrer zu vier Jahren Haft verurteilt. Sein Beifahrer bekam ein Jahr und acht Monate aufgebrummt. Beide Strafen wurden nicht zur Bewährung ausgesetzt. Doch die Anwälte legten Berufung ein. Nun wird das Verfahren in Bielefeld neu aufgerollt. 

Bielefeld: Auf der B482 zwischen Seelenfeld und Wasserstraße kam es zu dem tödlichen Unfall. 

Schwere Vergewaltigung:Vor dem Landgericht Bielefeld startet nun auch der Prozess gegen einen 25-jährigen Mann. Er soll eine Frau an Karneval mit einem Messer bedroht und vergewaltigt haben.

Bielefeld: Details zum tödlichen Unfall

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld legt den beiden Rasern folgende Tat zur Last: Die Männer sollen am 26. Mai 2016 auf der B482 versucht haben, einen Wagen zu überholen. Bei dem Manöver handelten sie äußerst riskant. Sie sollen unter anderem ein Blaulicht verwendet haben. 

Als ihnen plötzlich ein LKW entgegenkam, scherten sie wieder ein und rammten das Auto einer libanesischen Großfamilie. Das Fahrzeug prallte mit voller Wucht gegen den Sattelschlepper. Vier Menschen hatten keine Chance. Sie überlebten den Unfall nicht. Drei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen. Die Unfallwagen wurden damals sichergestellt. Als Beweismittel werden die Fahrzeuge möglicherweise auch im Prozess in Bielefeld eine Rolle spielen. 

Bielefeld: Bei dem heftigen Zusammenstoß starben vier Menschen. 

Eine junge Studentin aus Bielefeld wurde von einer Stadtbahn erfasst. Der Fahrer steht noch unter Schock. Die 22-Jährige hatte Kopfhörer auf und bemerkte die Warnsignale nicht. Es kam zu einem Unfall

In Bielefeld haben Bomben-Experten einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Sprengkörper war allerdings bereits explodiert. Drei Tage lang sucht der Kampfmittelräumdienst die Innenstadt nach Bomben ab. Zwei weitere Verdachtspunkte gibt es bereits. 

Nachdem eine Frau aus Petershagen zwei Explosionen gehört hatte, ging ihr Pkw plötzlich in Flammen auf.

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