Mordkommission ermittelt in Bielefeld

Mordanschlag in der Innenstadt: Schüsse aus fahrendem Auto abgegeben

In Bielefeld wurde ein Mann (38) mit einer Waffe angeschossen. Es handelt sich um einen gezielten Mordanschlag. Dennoch gibt es einige Ungereimtheiten.

Update: 29. Dezember. Drei Wochen nachdem in Bielefeld ein Mann mit einer Schusswunde aufgefunden worden war, gibt es neue Details zu dem Fall. Seit Anfang Dezember ermittelt die Mordkommission Hagenbruch“. Wie nun bekannt wurde, handelt es sich bei dem Auffinde-Ort des Mannes, der Hagenbruchstraße, nicht um den Tatort. Wie das Westfalen-Blatt berichtet, wurde der 36-Jährige vermutlich vor der ehemaligen Disco „Stadtpalais“ angeschossen.

Darüber hinaus wurde nicht nur einmal, sondern mehrfach auf das Opfer geschossen. Jedoch traf nur ein Projektil den Mann. Wie die Staatsanwaltschaft Bielefeld bestätigte, wurden die Schüsse aus einem fahrenden Auto heraus abgefeuert – es handelt sich also mutmaßlich um einen gezielten Mordanschlag. Angaben zu dem Fahrzeug oder zu dem Täter gibt es jedoch nicht. Nach der Tat begab sich der Verletzte mit seinen Begleitern zunächst in die Hagenbruchstraße, bevor er die Polizei verständigte. Die Ermittlungen dauern an.

StadtBielefeld
Einwohnerüber 334.000
BundeslandNRW

Fahndung: Mann in der Innenstadt von Bielefeld angeschossen – neue Details bekannt

Update: 9. Dezember, 9.41 Uhr. Es gibt Neuigkeiten zu dem Schuss auf einen Mann (38), der in der Nacht von Samstag auf Sonntag (5./6. Dezember) in der Bielefelder Altstadt abgefeuert wurde. Laut Polizei sind bereits erste Hinweise eingegangen. Zeugen berichteten von Knallgeräuschen. Ob diese mit dem Schuss zu tun haben, prüfen die Ermittler noch.

Außerdem gibt es nähere Details zu dem Opfer, das durch den Schuss Verletzungen am Bein davongetragen hatte. Es handelt sich um einen 38-jährigen Mann, der seinen Wohnsitz in Detmold (NRW) haben soll. Für die Polizei in Bielefeld sei er kein ungeschriebenes Blatt, da er bereits für kriminelle Taten verantwortlich gemacht wird.

Wegen des möglichen versuchten Tötungsdelikts ermittelt die Mordkommission „Hagenbruch“ weiter. Während des Vorfalls soll das Opfer nicht allein gewesen sein. Seine Begleiter hätten nach der Schussverletzung die Einsatzkräfte alarmiert. Ob mehrere Schüsse fielen, ist unklar. Auch ob der Tatort wirklich die Hagenbrucher Straße in Bielefeld war, konnte die Polizei noch nicht mit Sicherheit sagen.

„Denkbar ist auch, dass der polizeibekannte von Kriminellen aus Ex-Jugoslawien wegen eines Konflikts eine sogenannte „letzte Warnung“ erhalten hat. Dazu zählt in diesen Kreisen ein Schuss ins Bein“, berichtete das Westfalen-Blatt am Mittwoch.

Bielefeld: Schuss trifft Mann – Polizei fahndet nach den Tatverdächtigen

Erstmeldung: 7. Dezember. Diese Nacht wird ein 38-jähriger Mann aus dem nordrhein-westfälischen Detmold wohl nicht so schnell vergessen. Eine unbekannte Person richtete mitten in Bielefeld eine Waffe auf ihn. Plötzlich löste sich ein Schuss. Die Polizei hat eine Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter eingeleitet.

Bielefeld: Schussabgabe in der Innenstadt – 38-jähriger Mann aus Detmold (NRW) verletzt

Zu dem Schuss in der Innenstadt war es nach Angaben der Beamten in der Nacht von Samstag auf Sonntag (5./6. Dezember) gekommen. An der Hagenbruchstraße in Bielefeld soll der Schütze seinem Opfer aufgelauert haben. Gegen 1.15 Uhr zielte er mit einer Waffe auf den Detmolder und drückte schließlich ab. Die Kugel traf den 38-Jährigen im Bein.

Der Mann kam bei dem Vorfall zu Schaden und erlitt Verletzungen im Beinbereich. Laut Polizei Bielefeld besteht jedoch keine Lebensgefahr. Nach dem Schuss hatte das Opfer umgehend die Einsatzkräfte verständigt. Der mutmaßliche Schütze hatte sich inzwischen aus dem Staub gemacht und verschwand in unbekannte Richtung.

Bielefeld: Nach Schussabgabe auf Detmolder fahndet die Polizei – Mordkommission eingerichtet

„Der 38-Jährige äußerte den Beamten gegenüber keine Angaben zum Täter machen zu können. Die Polizei richtete daraufhin die Mordkommission „Hagenbruch“ unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Bernd Kauschke ein“, wie die Pressestelle der Polizei Bielefeld in einer Mitteilung am Sonntagmittag bekannt gab.

Zu den Hintergründen der Tat in Bielefeld ist bisher noch nichts bekannt. Der Tathergang sowie das Motiv seien nun Bestandteil der andauernden Ermittlungen, so die Polizei weiter. Außerdem bitten die Beamten die Bevölkerung um Unterstützung. Zeugen, die Angaben zu dem Schuss machen können, werden gebeten sich zu melden. Hinweise werden unter der Rufnummer 0521-5450 entgegengenommen.

In Bad Wünnenberg nahe der Stadt Paderborn wurde eine Frau bei einem Überfall am Kopf verletzt und ausgeraubt. Die Ermittler suchen auch hier nach dem Tatverdächtigen. Eine Polizei-Fahndung nach einem Messer-Angriff in Bielefeld führte kürzlich schnell zum Erfolg.

Rubriklistenbild: © Patrick Seeger/dpa

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