Weltkriegsbombe im Baugebiet

Explodierter Zünder: Bombenentschärfung in Bielefeld bereitet Probleme

In Bielfeld ist es bei der Bombenentschärfung im Baugebiet an der Jöllheide zu Komplikationen gekommen. Neben dem Zünder gab es noch ein weiteres Problem.

  • Eine Weltkriegsbombe in Bielefeld musste am Dienstag (9. Juni) unschädlich gemacht werden. 
  • Bei der Entschärfung des Blindgängers musste der Zünder gesprengt werden. 
  • Mehrere hundert Menschen mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. 

Update: 10. Juni, 9.40 Uhr. Erst um Kurz nach 18 Uhr wurde die Weltkriegsbombe im Baugebiet an der Jöllheide in Bielefeld erfolgreich entschärft. Da die Evakuierungsmaßnahmen länger dauerten als geplant, konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst erst später mit seiner Arbeit beginnen. 541 Menschen musste aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. 

In einem Umkreis von 250 Metern durften sich keine Personen mehr aufhalten. Nach Angaben der Stadt Bielefeld konnte der Zünder der 125-Kilo-Bombe nicht entfernt werden, weshalb er gesprengt wurde. Etwa 100 Kräfte waren im Einsatz. Wie bereits berichtet, war der Blindgänger bei Bauarbeiten entdeckt worden. Am 15. Juni kam es in der Stadt zu einem erneuten Zwischenfall: Auf dem Siegfriedplatz in Bielefeld kam es in einem Imbisswagen zu einer Explosion und bei der Verpuffung wurden mehrere Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Bombenentschärfung in Bielefeld (NRW): Zugstrecke gesperrt?

Update, 13.12 Uhr: Offenbar muss die ICE-Strecke in Bielefeld aufgrund des Bombenfundes gesperrt werden. Die Stadt weist die Bürger auf folgende Situation hin: "Anwohnerinnen und Anwohner schlüpfen, wenn möglich, bitte bei Freunden oder Verwandten unter. Eine Betreuungsstelle wird zwar eingerichtet, doch soll diese wegen der Corona-Pandemie nur genutzt werden, wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Weitere Informationen zu Ort, Shuttlebus etc. folgen. Allgemeine Auskünfte gibt es unter der städtischen Hotline-Nummer 51-8000."

Alle Informationen zu der bevorstehenden Evakuierung finden Interessierte auf der Website der Stadt Bielefeld.

Update, 12.24 Uhr: Die Evakuierung aller Personen im Umkreis von 250 Metern um den Fundort beginnt um 15 Uhr. Man rechnet mit etwa 550 zu evakuierenden Personen. Um 17 Uhr soll dann mit der Entschärfung der Bombe in Bielefeld begonnen werden. Möglicherweise müssen die Bahnstrecke und die Herforder Straße vorübergehend gesperrt werden.

Bombe in Bielefeld-Mitte entdeckt

Erstmeldung: Bielefeld – Erneut wurde in der Stadt eine Weltkriegsbombe entdeckt. Diesmal liegt der Blindgänger im Stadtteil Mitte. Genauer gesagt in der Jöllheide, zwischen den Bahnschienen und der Herforder Straße.

An der Jöllheide (roter Kreis) in Bielefeld wurde ein Blindgänger entdeckt.

Stadt

Bielefeld

Bundesland

Nordrhein-Westfalen (NRW)

Einwohner 

339.842

Hochschulen

Universität Bielefeld / FH Bielefeld

Bombe in Bielefeld muss entschärft werden

Laut aktuellen Informationen muss die 125 Kilogramm schwere Bombe in Bielefeld noch am heutigen Dienstag (9. Juni) entschärft werden. Dazu werden alle Anwohner im Umkreis von 200 Metern evakuiert. Wie die Evakuierung ablaufen wird und wie viele Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen, ist noch unklar. Auch, wann die Maßnahme beginnt, ist noch nicht klar. Dies wird in einer Lagebesprechung geklärt. 

Es handelt sich hierbei freilich nicht um den ersten Fund dieser Art in der Stadt: Zuletzt wurde im Oktober letzten Jahres eine Bombe in Bielefeld entdeckt. 2019 war in Bielefeld das Jahr der Blindgänger. Nach einem weiteren Bombenfund in Bielefeld-Schildesche war der Fund im Oktober bereits der sechste im vergangenen Jahr.

Rubriklistenbild: © Fotomontage: dpa

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