Mehrere Verbindungen betroffen 

Rettungseinsatz am Gleis: Zugausfälle in OWL

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Zwischen Bielefeld und Minden in NRW sind aufgrund eines Notarzteinsatzes zahlreiche Züge ausgefallen oder waren verspätet. 

Wegen eines Rettungseinsatzes sind in NRW viele Züge ausgefallen. Betroffen waren auch Verbindungen von beziehungsweise nach Bielefeld und Minden. 

  • In Niedersachsen an der Grenze zu NRW kam es zu einem Notarzteinsatz am Gleis 
  • Zwischen Bielefeld und Minden fielen mehrere Züge aus oder waren stark verspätet 
  • Betroffen waren beide Fahrtrichtungen 

Bielefeld/Minden/NRW – Einen langen Atem brauchten die Pendler am späten Dienstagabend (7. Januar), als es zu einem Rettungseinsatz am Gleis kam. Zwischen Bielefeld und Minden in NRW fielen zahlreiche Züge aus oder hatten massive Verspätungen. In beiden Fahrtrichtungen kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. 

Züge in NRW ausgefallen: Bielefeld und Minden stark betroffen 

Am Abend teilte die DB Regio via Twitter mit, dass auf dem Streckenabschnitt zwischen Bückeburg und Kirchhorsten (Landkreis Schaumburg) ein Notarzt im Einsatz sei. Aufgrund des Rettungseinsatzes mussten sämtliche Züge umgehend gestoppt werden. Stundenlang kam der Bahnverkehr zwischen Minden (NRW) und Hannover (Niedersachsen) zum Erliegen. Fernverkehrszüge mussten umgeleitet werden und somit fiel der Halt am Hauptbahnhof in Bielefeld aus

Nicht nur Fernverkehrszüge von und nach Bielefeld und Minden waren von der Streckensperrung in Niedersachsen betroffen. Auch bei der Westfalenbahn und der S1 kam es in Richtung Hannover zu Einschränkungen. Der RE6, der dort ebenfalls verkehrt, war von den Verkehrsproblemen nicht betroffen. Auch auf den Straßen in NRW kam es kürzlich zu Verkehrsbeeinträchtigungen, als ein Mercedes-Fahrer auf der A2 bei Porta Westfalica nordöstlich von Bielefeld in die Mittelleitplanke krachte und die Autobahn zeitweise voll gesperrt werden musste.  

Streckensperrung aufgehoben: Züge zwischen Bielefeld und Minden in NRW rollen wieder 

Die DB Regio Niedersachsen teilte gegen 20.30 Uhr auf Twitter mit, dass der Streckenabschnitt zwischen Minden und Hannover wieder frei sei und die Sperrung aufgehoben sei. Der Bahnverkehr normalisierte sich nach und nach wieder. Da jedoch einige Fernverkehrszüge bereits umgeleitet wurden, mussten Pendler zwischen Bielefeld und Minden auf die Regionalbahnen zurückgreifen. 

Die Deutsche Bahn stellte ihren Fahrgästen ab dem Halt in Stadthagen in Richtung Minden und Bielefeld Ersatzbusse zur Verfügung. Aufgrund eines Streiks kommt es bei der Eurobahn in Bielefeld und ganz NRW schon seit einigen Tagen zu Ausfällen und Verspätungen und die Schlichtungsgespräche zwischen Keolis und EVG liegen derzeit aus Eis. Außerdem kam es kürzlich bei der Fahrschein-Kontrolle einer wohnungslosen Frau in Minden zu einem Konflikt, nachdem die Person schwarz mit der Bahn gefahren war.

In der Nacht zu Samstag (4.Januar) wurde vor einer Diskothek in Minden nordöstlich von Bielefeld in NRW ein 20-Jähriger mit einem Messer attackiert, nachdem zwei Personengruppen in Streit geraten waren.

Am frühen Freitagmorgen (10. Januar) kam es in NRW zu einem heftigen Unfall, als ein Ford-Fahrer auf der B64 in Herzebrock-Clarholz bei Gütersloh frontal in das Heck eines Bullis krachte und mehrere Menschen verletzt wurden.

Am Montag (13. Februar) sorgten gleich mehrere Unfälle auf der A33 bei Bielefeld in NRW für ein Verkehrschaos und in beiden Fahrtrichtungen bildeten sich Kilometer lange Staus.  

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