Staatsanwaltschaft ermittelt

Mann (18) übersieht Stau – Motorradfahrer bei Unfall gestorben 

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Bielefeld: Nach der Kollision musste die Fahrbahn voll gesperrt. 

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nach einem tödlichen Zusammenstoß in Bielefeld-Ummeln. Die Beamten beschlagnahmten das Motorrad und den BMW. Jetzt beginnen die Untersuchungen. 

Update: 13.39 Uhr. Das milde Frühlingswochenende in Bielefeld wurde von einem schweren Verkehrsunfall überschattet, bei dem ein Motorradfahrer starb. Das Unglück ereignete sich auf der Steinhagener Straße auf Höhe der Hausnummer 67. Viele Leser zeigten sich nach dem heftigen Zusammenstoß tief betroffen. Die Untersuchungen der Polizei dauern an. 

Lesen Sie auch: Am Landgericht in Bielefeld hat im Dreifachmord-Prozess von Hille nun eine Gutachterin ausgesagt. Die Ärztin belastet den Angeklagten Jörg W. schwer. 

Staatsanwaltschaft Bielefeld will Unfallhergang lückenlos aufklären 

Update: 11.22 Uhr. Die Polizei Bielefeld hat nach einem tödlichen Unglück am vergangen Sonntag die Untersuchungen zum Unfallhergang aufgenommen. Ein junger Autofahrer war in den Gegenverkehr ausgewichen, weil er das Ende eines Staus übersehen hatte. Dabei war es zu einem heftigen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Motorrad gekommen. Der 56-jährige Biker kam ums Leben. Das Zweirad sowie das Unfallfahrzeug wurden sichergestellt. Sie sollen den Beamten nun bei der Aufklärung helfen. Die Staatsanwaltschaft hat zudem einen Sachverständigen beauftragt. 

Bei einem tragischen Unglück in Bielefeld-Ummeln kam ein Motorradfahrer ums Leben (Symbolbild).

Bielefeld: Tödlicher Zusammenstoß – Biker chancenlos 

Erstmeldung 25. Februar: Auf der Steinhagener Straße haben sich am vergangen Sonntag (24. Februar) dramatische Szenen abgespielt. Gegen 14.55 Uhr war der 18-Jährige mit seinem Wagen in Richtung Bielefeld unterwegs. Es hatte sich ein Stau gebildet. Der junge Mann bemerkte dies zu spät. Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, fuhr er in den Gegenverkehr. Dort prallte er mit einem Motorrad zusammen. 

Der 56-Jährige aus Rheda-Wiedenbrück wurde bei dem Unfall in Bielefeld-Ummeln lebensgefährlich verletzt. Umgehend wurden die Rettungskräfte alarmiert. Ein Notarzt kümmerte sich um den Motorradfahrer. Doch trotz medizinischer Versorgung, verstarb der Mann wenig später am Einsatzort. 

Ein weiteres Auto, dass vor dem BMW fuhr, wurde bei dem Vorfall beschädigt. Die Frau (19), die hinter dem Steuer des Wagens saß, erlitt leichte Verletzungen. Sie wurde in ein Krankenhaus nach Bielefeld gebracht. Der Unfallverursacher und seine beiden Mitfahrer blieben unverletzt.

Bielefeld: Vollsperrung nach Kollision 

Um den genauen Ablauf des Unglücks zu ermitteln, hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld einen Sachverständigen beauftragt. Das Motorrad und der BMW wurden als Beweismaterial beschlagnahmt. Die Polizisten schätzten den entstandene Schaden auf rund 30.000 Euro. Die Steinhagener Straße musste wegen Aufräum- und Bergungsarbeiten für drei Stunden voll gesperrt werden.

Auf der Steinhagener Straße in Bielefeld-Ummeln kam es zu der tödlichen Kollision. 

Lesen sie auch: Ein 26-Jähriger wollte fünf Autos mit seinem Motorrad überholen. Das ging schief, er starb noch in Werther noch am Unglücksort. Bei einem weiteren Unfall wurde ein 17-Jähriger schwer verletzt. Er verlor in Bielefeld die Kontrolle über seine Yamaha.

Eine junge Frau hatte Kopfhörer auf und betrat einen Bahnübergang. Die Warnsignale der Stadtbahn in Bielefeld nahm sie nicht wahr. Auf einmal wurde die Studentin (22) von dem Zug erfasst. Es kam zu einem Unfall. Außerdem:In der Nähe, in Gütersloh, verunglückte ein Biker. Gegen ihn wird jetzt ermittelt.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Dornberger Straße in Bielefeld wurde ein Motorradfahrer von einem Maserati aus Herford erfasst. Umgehend wurden die Rettungskräfte alarmiert. Als Polizei und Notarzt an der Unglücksstelle in Bielefeld eintrafen, wurde das ganze Ausmaß der Kollision deutlich.

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