Polizei nicht überzeugt

Absurde Lügengeschichte: Mann beteuert Unschuld an Unfall

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Ein Unfall auf der A2 bei Bielefeld führte zu einer absurden Geschichte (Symbolbild).

Wie war es wirklich? Auf der A2 gab es einen Unfall mit Fahrerflucht. Danach tischte der Autohalter der Polizei eine absurde Story auf.

Bielefeld – Am Sonntag vor Silvester (30. Dezember 2018) wurde der Polizei gegen 9.30 Uhr auf der A2 ein Unfall mit Fahrerflucht gemeldet. 

Ein Auto raste zwischen den Anschlussstellen Bielefeld-Süd und Ostwestfalen/Lippe in die Leitplanke. Danach fuhr der Wagen einfach davon. Die Stoßstange des Fahrzeugs blieb am Unfallort liegen, jedoch ohne Nummernschild.

Unfall auf A2 bei Bielefeld: Fahrzeughalter meldet sich

Nachdem die Polizei nach der Fahrerflucht zunächst im Dunkeln tappte, meldete sich am Mittwoch (2. Januar 2019) ein junger Mann aus Bielefeld (21). Er berichtete von einem Unfall auf der A2 mit seinem PKW. Das Kuriose: Er behauptete, ein unbekannter Mann hätte ihm sein Auto abgenommen und damit eine Spritztour unternommen. Dann wäre er an eben beschriebener Stelle in die Leitplanke gefahren. Danach habe er das Auto beschädigt zurück gebracht.

Bielefelder Polizisten kommt die Story spanisch vor

Da die Geschichte des jungen Mannes die Beamten der Bielefelder Polizei nicht überzeugte, ermittelten sie in dessen Richtung. Bei einer Konfrontation knickte er schließlich ein und gab zu, den Unfall verursacht zu haben. Da er keinen Führerschein mehr besitzt, wollte er seine Beteiligung an dem Unfall vertuschen.

Auf den Bielefelder kommen nun Anzeigen wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle, Vortäuschens einer Straftat und Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu.

Zwischen den Anschlussstellen Bielefeld-Süd und Ostwestfalen-Lippe kam es auf der A2 zu einem Unfall.

In der Nacht auf Silvester kam es in Bielefeld zu einer grausamen Tat. Spaziergänger entdeckten in einem Baum einen erhängten Hund.

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