Nach Unglück in Bielefeld 

Kind stürzte in die Tiefe – Jugendamt will mehr Sicherheit in Kitas

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Kitas in Bielefeld rüsten nach einem Unglück auf (Symbolbild).

Ein Junge stürzte in einer Kita von einem Podest und zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Nun wird das Jugendamt aktiv.

Bielefeld – Nachdem ein Junge in einem Kindergarten von einem Podest heruntergefallen war und sich eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte, reagierte das Jugendamt in Bielefeld. 41 Hochebenen werden nun kontrolliert und sicherer gemacht. Das Unglück ereignete sich bereits Anfang 2014.  

Bielefeld: Was hat sich nach dem Unfall bislang getan?

Betroffen sind 20 Einrichtungen in Bielefeld. Insgesamt 35 von 41 Podesten wurden bislang von Fachleuten kontrolliert. Zwei Hochebenen werden nun anderweitig genutzt. Vier weitere sind wegen Umbauarbeiten aktuell gesperrt. 

Bis März 2019 soll das Projekt in den Kindergärten in Bielefeld abgeschlossen sein. Da sich derzeit jedoch viele Firmen vor Aufträgen kaum retten können, herrscht ein Mangel an Handwerkern. Ob die Frist eingehalten werden kann, ist unklar. 

Bielefeld: Die Umbauarbeiten sind nötig, damit sich die Kinder in der Kita sicher bewegen können (Symbolbild).

Bielefeld: Kinder lieben Hochebenen in Kitas

In der Einrichtung am Vollbruch in Bielefeld-Heepen ist der Umbau bereits erfolgt. Hier wurde ein Netz eingebaut. Diese Änderung soll verhindern, dass die Kinder über das Geländer klettern können. Für die Mädchen und Jungen ist das Podest ein beliebter Rückzugsort. Hier oben spielen sie beispielsweise mit Bausteinen. 

In der Einrichtung am Vollbruch in Bielefeld sind die Umbauarbeiten abgeschlossen.

Ein Feuer brach in einem Mehrfamilienhaus in Bielefeld-Heepen aus. Zunächst war unklar, ob sich noch Personen im Gebäude befanden. Was hat den Brand ausgelöst? 

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