Finger weg vom Wolf

Wölfe zurück in OWL – Wer den Tieren schadet, muss mit extremen Strafen rechnen

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Der Wolf ist zurück in OWL. (Symbolbild)

Nachdem sich die Sichtungen von Wölfen in OWL häufen, ist es ratsam, die Tiere in Ruhe zu lassen. Sonst kann es teuer werden!

Bielefeld/Höxter – Viele freuen sich, dass der Wolf nach so langer Zeit zurück in OWL ist. Andere sehen die erneuerte Verbreitung eher kritisch. Für alle gilt jedoch: Finger weg vom Wolf.

Nachdem sich die Sichtungen von Wölfen in OWL häufen (owl24 berichtete), ist es ratsam, die Tiere in Ruhe zu lassen. Der Wolf steht unter Naturschutz. Das bedeutet: Es ist verboten, das Tier zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Ebenfalls verboten ist es, die Fortpflanzungs- und Ruhestätten zu beschädigen oder zu zerstören.

Bei uns in Nordrhein-Westfalen beträgt das Bußgeld für ein Vergehen gegen den Wolf bis zu 50.000 Euro. Das Thema ist aktueller denn je, wurde doch gerade erst in Sachsen eine junge Wölfin getötet und in einem See versenkt.

Was tue ich, wenn ich einen Wolf in OWL sehe? 

Zunächst einmal: Keine Panik. Aus den letzten Jahrzehnten sind keine keine Angriffe von gesunden, frei lebenden Wölfen auf Menschen dokumentiert. Die Tiere sind sehr scheu. Sollte es dennoch zu einer Begegnung kommen, sollte folgendes beachtet werden:

  • Nicht versuchen, Wölfe anzufassen oder zu füttern 
  • Nicht weglaufen, sondern stehen bleiben 
  • Langsam zurückziehen, wenn man den Abstand vergrößern will Man kann einen Wolf vertreiben, indem man ihn laut anspricht, in die Hände klatscht und mit den Armen winkt 
  • Melden Sie Begegnungen und Sichtungen beim LANUV oder den regionalen Wolfsberatern 

Meldungen über Wolfssichtungen nimmt das LANUV unter der 02361/305-0 entgegen. Außerhalb der Geschäftszeiten und an den Wochenenden unter der 0201/714488.

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