Gebäude geräumt 

Großeinsatz in NRW: Feuer in Schule mit 770 Kindern ausgebrochen

Ein Feuer im Gebäude des Ratsgymnasiums in Bielefeld löste am Mittwochmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Das Gebäude musste geräumt werden.

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  • Ein Feuer in einer Schule in NRW löste am Mittwoch einen Großeinsatz der Feuerwehr aus 
  • Das Gebäude musste für die Löscharbeiten geräumt werden
  • Etwa 770 Kinder des Ratsgymnasiums in Bielefeld waren betroffen 

Update: Mittwoch (11. Dezember), 12.21 Uhr.  Etwa 50 Einsatzkräfte waren an dem Großeinsatz am Ratsgymnasium in der Altstadt beteiligt. Die Evakuierung der Schule in Bielefeld funktionierte ohne Zwischenfälle, da alle Kinder und Lehrer sich so verhielten, wie sie es in mehrfachen Übungen gelernt hatten. An den vereinbarten Sammelpunkten vor und hinter dem Gebäude warteten die Betroffenen auf weitere Anweisungen der Feuerwehr. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen, die durch den Kabelbrand an der Lautsprecheranlage entstanden, sind schnell löschen und Entwarnung geben

Feuer am Ratsgymnasium in Bielefeld: 770 Schüler aus NRW evakuiert 

Erstmeldung: Mittwoch (11. Dezember), 11.37 Uhr. Das Feuer am Ratsgymnasium in Bielefeld löste am frühen Mittwochmorgen (11. Dezember) einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Rund 770 Schülerinnen und Schüler wurden aufgefordert das Gebäude umgehend zu verlassen. Die Einsatzkräfte erreichten die Brandstelle gegen 8.30 Uhr und stellten dichten Rauch fest. 

Nur kurz vorher kam es in der Innenstadt von Bielefeld gleich zu mehreren Unfällen mit Schülern. Dabei wurden zwei Jungs schwer verletzt.

Brand im Schulgebäude in Bielefeld (NRW) löst großen Feuerwehreinsatz aus 

Unter Atemschutz und mit einem Löschschlauch bewaffnet betraten die Retter das Schulgebäude am Nebelswall 1 in Bielefeld. Die Ursache des Feuers konnte schnell gefunden werden. In der Lautsprecheranlage des Gymnasiums war ein Schwelbrand ausgebrochen. Ein Defekt hatte diesen offenbar ausgelöst. 

Mit dieser verbauten Technik erfolgen im Ratsgymnasium in Bielefeld jedoch nicht bloß Lautsprecherdurchsagen. Die Anlage dient auch dazu, dass im Notfall Brände an die Feuerwehr übermittelt werden. Glücklicherweise funktionierte diese Funktion noch, als das Feuer am Mittwochmorgen in dem Gebäude ausbrach. Am Donnerstagabend (12. Dezember) löste ein Wohnhausbrand in Bielefeld einen Großeinsatz aus und 30 Bewohner mussten das Gebäude verlassen.  

Feuer am Ratsgymnasium in Bielefeld: Großeinsatz in NRW beendet

Der Brand in der Bielefelder Schule konnte von der Feuerwehr umgehend gelöscht werden. Da das Gebäude stark verraucht war, mussten die Flure und Klassenzimmer umfangreich durchlüftet werden. Gegen 9 Uhr konnten die Schülerinnen und Schüler zurück in das Gebäude und mit dem Unterricht fortfahren. Niemand sei durch das Feuer in dem Gebäude verletzt worden. Anders erging es einer Schulklasse aus Köln. Im September 2019 wurden bei einem Reizgas-Angriff am Hauptbahnhof in Bielefeld zehn Kinder verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. 

Straße in Bielefeld wegen Großeinsatz in NRW gesperrt 

"Die Evakuierung des Ratsgymnasiums in Bielefeld verlief reibungslos", berichteten die Einsatzkräfte. Während der Löscharbeiten versammelten sich die Mädchen und Jungen mit ihren Lehrern in der Turnhalle. Die Straße Waldhof musste während der Brandbekämpfung komplett gesperrt werden. Zeitweise kam es in dem Bereich der Stadt zu Verkehrsbeeinträchtigungen. 

Am frühen Donnerstagmorgen (19. Dezember) brach in einem Wohnhaus in Porta Westfalica bei Minden in NRW ein Feuer aus und da eine Frau zunächst als vermisst galt, wurde Großalarm ausgelöst.

Erst am Dienstagmittag (10. Dezember) löste ein Säure-Unfall in einem Apotheken-Lager in Bielefeld einen Großalarm der Feuerwehr in NRW aus. Zuvor war fast zeitgleich auf der A44 bei Warburg im Keis Höxter zu einem Gefahrgut-Unfall gekommen, der eine stundenlange Sperrung auslöste. 

Am frühen Montagmorgen (16. Dezember) löste ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus am Konrad-Martin-Platz in Paderborn einen Großalarm der Einsatzkräfte in NRW aus und eine Person musste wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden.  

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