Feuerwehreinsatz

Großbrand auf Bauernhof wurde möglicherweise gelegt – Polizei ermittelt

Der Großbrand auf dem Gelände eines Bauernhofs in Bielefeld wurde offenbar gelegt. Über 24 Stunden hatte der Feuerwehreinsatz angedauert.

Update: 27. November, 14.22 Uhr. Es gibt offenbar Neuigkeiten zu dem Großbrand in Bielefeld, der sich am Mittwoch (25. November) auf dem Bauernhof Zerbe im Stadtteil Jöllenbeck ereignet hat. Ein Sachverständiger hatte die Brandstelle am Donnerstag (26. November) untersucht. Er kam zu dem Ergebnis, dass das Feuer offenbar durch Brandstiftung verursacht wurde.

Wie genau es zu dem Großbrand kam und ob Brandbeschleuniger benutzt wurde, ist aber noch offen, berichtet die Polizei Bielefeld. Die Ermittlungen der Beamten dauern noch an. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 700.000 Euro geschätzt. Die Löscharbeiten der Feuerwehrleute dauern rund 26 Stunden an. Immer wieder tauchten Glutnester auf. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden.

Bielefeld (NRW): Brand auf Bauernhof löst Großeinsatz im Stadtteil Jöllenbeck aus

Erstmeldung: 25. November. Auf einem Bauernhof an der Waldstraße ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (24./25. November) ein gewaltiges Feuer ausgebrochen. Der Großbrand im nordrhein-westfälischen Bielefeld rief die Feuerwehr auf den Plan. Mit 75 Einsatzkräften kämpften die Löschtrupps gegen die Flammen an.

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Bielefeld (NRW): Großbrand schon aus weiter Entfernung sichtbar – weitere Feuerwehrkräft alarmiert

Am frühen Mittwochmorgen (25. November) ging der Alarm bei der Feuerwehr in Bielefeld (NRW) ein. Die Einsatzkräfte wurden darüber in Kenntnis gesetzt, dass auf dem Gelände des Bauernhofs an der Waldstraße im Stadtteil Jöllenbeck ein Feuer ausgebrochen war. Umgehend begaben sich die Retter auf den Weg zum Brandort.

Der Großbrand in Bielefeld (NRW) war bereits auf der Anfahrt kilometerweit zu sehen. Als die ersten Löschtrupps den Bauernhof erreicht hatten, wurden umgehend weitere Brandbekämpfer nachalarmiert, berichtete das Westfalen-Blatt. Eine große Remise, die mit Stroh gefüllt war, stand lichterloh in Flammen. Für die Feuerwehr war schnell klar, dass es ein langer Einsatz werden würde.

Bielefeld (NRW): Kamen Menschen und Tiere bei dem Großbrand auf dem Bauernhof zu Schaden?

Über mehrere Hydranten stellten die Retter schnell die Wasserversorgung am Einsatzort in Bielefeld (NRW) sicher. Dem Landwirt war es inzwischen gelungen, seine Rinder vor den Flammen in Sicherheit zu bringen. Mit einer sogenannten Riegelstellung, die dazu dient, die Wärmeübertragung durch Wärmestrahlung, Konvektion und Funkenflug zu unterbinden, dämmten die Feuerwehrkräfte den Großbrand immer weiter ein. Ein Übergreifen der Flammen auf die Stallungen konnte so verhindert werden.

Ein Radlader vom Technischen Hilfswerk kam schließlich zum Einsatz, um das Stroh gezielt ablöschen zu können und Brandnester zu vermeiden. Menschen und Tiere wurden bei dem Großbrand in Bielefeld nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt. Das Strohlager, in dem auch landwirtschaftliche Geräte untergebracht waren, brannte jedoch aus. Warum das Feuer ausbrach, ist aktuell noch unklar. Die Polizei Bielefeld untersucht den Fall und vermutet Brandstiftung. Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte noch nicht ermittelt werden.

Rubriklistenbild: © Feuerwehr Bielefeld Löschabteilung Jöllenbeck

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