Absturz auf Borkum

Ermittler untersuchen Flugzeug aus Bielefeld – wichtigster Zeuge noch nicht vernehmungsfähig

Die freiwillige Feuerwehr Borkum wurde damit beauftragt den Brand an dem abgestuerzten Flugzeug aus Bielefeld (NRW) zu loeschen.
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Die freiwillige Feuerwehr Borkum wurde damit beauftragt den Brand an dem abgestürzten Flugzeug aus Bielefeld (NRW) zu löschen.

Nachdem der Pilot (68) aus Bielefeld mit seiner Cessna auf der Insel Borkum abgestürzt ist, laufen die Ermittlungen zur Unfallursache.

Bielefeld/Borkum – Die Ermittlungen, nachdem schweren Flugzeugabsturz auf der Ostfriesischen Insel Borkum laufen auf Hochtouren. Ein 68-jähriger Pilot aus Bielefeld war mit seiner Cessna beim Landen schwer verunglückt. Nun versuchen Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) herauszufinden, wie es zu dem Unfall gekommen sein könnte.

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Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW)

Bielefeld: BFU untersucht Absturzstelle auf Borkum – Ermittlungen könnten sich in die Länge ziehen

Mit einem einmotorigen Sportflugzeug war der Bielefelder Pilot am Flugplatz Borkum am vergangenen Montag (14. September) abgestürzt und hatte sich schwere Brandverletzungen zugezogen. Der verunglückte Mann liegt seitdem in einem Krankenhaus in der niederländischen Stadt Groningen. Von der Cessna, die beim Absturz in zwei Teile brach, ist nicht viel übrig. Die Maschine geriet in Vollbrand, nachdem sie auf den Boden zerschellt war.

Die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Borkum waren schnell zu Stelle und konnten das Kleinflugzeug, dass aus der nordrhein-westfälischen Stadt Bielefeld kam, schnell löschen. Seit Montag arbeiten bereits Ermittler der BFU aus Braunschweig an der Aufklärung des Unfalls. „Jetzt geht es darum, Infos zu sammeln und Zeugen zu befragen", teilte ein Sprecher dem Westfalen-Blatt mit. Die Ursache ist bisher unklar. Die Analyse des Unglücks könnte ein Jahr oder länger andauern.

Pilot aus Bielefeld nach Flugzeugabsturz auf Borkum noch nicht vernehmungsfähig

Für den Spätherbst kündigte der BFU-Sprecher einen Zwischenbericht an. Die Absturzstelle auf Borkum werde daher vorerst nicht geräumt. Der verletzte Pilot aus Bielefeld konnte bisher nicht zu dem Unfall befragt werden. Er gilt als wichtigster Zeuge. Des Weiteren müssten Informationen zur Flugtauglichkeit des Mannes eingeholt werden. Auch der technische Zustand der von ihm gesteuerten Cessna wird genaustens unter die Lupe genommen, sowie die beim Absturz vorherrschenden Geofaktoren wie Wetter und mögliche Hindernisse beim Landeanflug. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Polizeibeamten auf etwa 500.000 Euro.

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