Psychische Probleme

Familiendrama in Bielefeld: Polizist tötet eigene Mutter und sich selbst

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Ein Beamter aus Bielefeld soll sich nach der tödlichen Messerattacke das Leben genommen haben. 

Ein Beamter soll in Bielefeld seine Mama mit einem Messer erstochen haben. Anschließend nahm er sich offenbar das Leben. Vermutlich litt der Mann unter einer Krankheit. 

+++ Newsticker: Polizist aus Bielefeld tötet Mutter und sich selbst +++ 

Update: 14.22 Uhr. In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben Polizei und Staatsanwaltschaft bestätigt, dass der Polizist aus Bielefeld seine Mutter und danach sich selbst getötet hat. Eine Obduktion der beiden Leichen ergab, dass beide an den schweren Stichverletzungen starben. Mit einem Messer hatte der Beamte seine Mama diese beigefügt. Anschließend hatte er sich das Leben genommen. Es wird davon ausgegangen, dass eine psychische Erkrankung des 43-Jährigen zu der schrecklichen Tat geführt hat. 

Bielefeld: Mit Messer umgebracht 

Erstmeldung: 13. Juni. 10.06 Uhr. Bielefeld – Schwere Depressionen sollen der Grund für die schreckliche Tat in Bielefeld gewesen sein. Wie erst jetzt bekannt wurde, soll der Polizist am Dienstag (13. Juni) seine eigene Mutter getötet haben. Mit einem Messer stach er offenbar auf sein Opfer ein und begann nach der Tat Suizid*, berichtet das Westfalen-Blatt.  

Bei einem schweren Unfall wurden in Bielefeld zwei Personen verletzt: Ein Autofahrer missachtete die Vorfahrt eines Kleintransporters.

Ermittler aus Bielefeld war vermutlich krank

Die Polizei machte zu den Vorkommnissen in Bielefeld bislang keine Angaben. Fest steht aber, dass die Beamten in Münster den Fall nun untersuchen. Dies sei ein üblicher Vorgang, denn bei so einem Fall ermittelt nie die eigene Polizeibehörde. Zu den Hintergründen des Verbrechens ist bislang wenig bekannt. 

Möglicherweise litt der Bielefelder Polizist unter Depressionen. Der 45-Jährige befand sich offenbar seit Längerem in  psychiatrischer Behandlung. Er war zuletzt nicht dienstfähig. Die Krankheit könnte die Tat ausgelöst haben. Die genauen Details müssen aber noch geklart werden. Die Ermittlungen dauern an. 

*Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über den Verdacht auf Suizid-Absichten, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die kostenfreie Telefonseelsorge: 0800/1 11 01 11. Hilfe bietet auch der Krisendienst der Stadt Bielefeld: 0521/3 29 92 85.

Ein Gefahrgut-Unfall in Bielefeld löste am Mittwoch (12. Juni) einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Eine hochgiftige Säure war auf dem Ebäcko–Firmengelände ausgetreten. Eine Person wurde verletzt. 

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