Mit Benzin übergossen und angezündet 

Dreifache Mutter auf ewig entstellt – 90 Prozent der Haut verbrannt

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Ein Mann aus Bielefeld soll seine Exfreundin angezündet haben (Symbolbild).

In seiner damaligen Mietwohnung in Bielefeld soll der Beschuldigte seine Exfreundin mit Benzin überschüttet und angezündet haben. Jetzt startet der Prozess.

+++ Newsticker zum Prozessauftakt in Bielefeld +++

Update: 15.05 Uhr. Am Landgericht begann heute der Prozess gegen den 28-jährigen Bielefelder. Ihm wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Doch er bestreitet seine damalige Freundin angezündet zu haben. Im Falle eine Verurteilung droht dem Angeklagten eine lange Haftstrafe bis zu zehn Jahren. Er ist bereits vorbestraft. 

Update: 11.45 Uhr. Der Angeklagte streitet die schweren Vorwürfe ab. Der 28-Jährige aus Bielefeld gab an, dass die Frau sich selbst angezündet habe. Er habe die Flammen gelöscht und ihr das Leben gerettet. Die Staatsanwaltschaft hält an ihrer Anklage fest. Sie geht davon aus, dass der Angeklagte aus Eifersucht seine damalige Partnerin mit Benzin übergoss und anzündete. 

Bielefeld: Opfer schwebte tagelang in Lebensgefahr 

Erstmeldung: 11.55 Uhr. Bielefeld – Ab Montag muss sich der Angeklagte in einem Prozess am Landgericht Bielefeld verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann (28) schwere Körperverletzung vor. Er soll aus Eifersucht gehandelt haben. 

Am Abend des 16. Juli 2018 soll der mutmaßliche Täter seine Ex-Freundin in seiner Wohnung an der Bleichstraße in Bielefeld mit Kraftstoff übergossen und angezündet haben. Bei dem Sprit handelte es sich um Treibstoff für Modellflugzeuge. Die 33-Jährige musste in eine Spezialklinik geflogen werden und schwebte tagelang in Lebensgefahr.   

Auf einer Straße in Bielefeld vollzog ein Fahranfänger ein waghalsiges Manöver. Damit verursachte er einen Unfall.

Nach Brandanschlag in Bielefeld: Opfer schwer verletzt 

Der Körper des Opfers stand plötzlich lichterloh in Flammen. Die Frau geriet in Panik. Eine dritte Person, die sich ebenfalls in dem Gebäude in Bielefeld befand, versuchte die Geschädigte mittels einer Duschbrause zu löschen. Schließlich soll es aber dem Angeklagten mit einer Decke gelungen sein, die Flammen unter Kontrolle zu bekommen. Nach der Tat fing aber plötzlich auch das Schlafzimmer Feuer.

Bei der Attacke in Bielefeld wurde das Opfer lebensgefährlich verletzt (Symbolbild).  

Der 28-Jährige sowie der Zeuge verließen anschließend die Bielefelder Wohnung. Bei dem Brandanschlag erlitt die Frau schwerste Verbrennungen. Etwa 90 Prozent ihrer Hautoberfläche verbrannten. Sie ist für immer entstellt. Der Mann soll laut Anklage nach seiner Flucht zum Tatort zurückgekehrt sein, um seine damalige Geliebte aus der brennenden Gebäude zu befreien. 

Im Teutoburger Wald in Bielefeld entdeckten Spaziergänger eine Leiche und nun ist die Identität des Toten geklärt. 

Als ein Streit in Bielefeld eskalierte, gingen die Beteiligten mit Werkzeug aufeinander los. 

In Bielefeld kam es zu einer Schlägerei auf dem Kesselbrink. Dabei wurde leider auch ein Kind verletzt. Vor dem Landgericht Bielefeld wird zudem ein Fall von Gruppenvergewaltigung verhandelt. Neun jungen Männern wird vorgeworfen, eine damals 14-Jährige missbraucht zu haben.

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