Schutzmaßnahmen

Coronavirus in Schulen und Kitas – NRW startet früher in die Winterferien

In Bielefeld sind mehrere Schulen und Kitas von dem Coronavirus betroffen. Doch nicht alle Einrichtungen müssen deshalb schließen.

Update: 12. November. Das Land NRW hat entschieden die Winterferien in diesem Jahr zu verlängern. Bereits am 18. Dezember soll der letzte Schultag sein. Damit hätten Familien fünf Tage mehr Zeit, um sich freiwillig isolieren zu können und dann beispielsweise mit den Großeltern Weihnachten zu verbringen. Die Corona-Fälle hatten in Kitas und Schulen zuletzt zugenommen. In Bielefeld stieg die Zahl der Corona-Toten an und außerdem wird in der Stadt aktuell darüber diskutiert, ob die Schulanfangszeiten verändert werden sollen.

Bielefeld (NRW): Kitas und Schulen vom Coronavirus betroffen – wo gibt es Schließungen?

Erstmeldung: 11. November. Seit einigen Tagen befindet sich Deutschland im Teil-Lockdown. Restaurants, Bars sowie sämtliche Freizeiteinrichtungen mussten schließen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Der Betrieb in Kitas und Schulen läuft hingegen weiter. In einigen Einrichtungen im nordrhein-westfälischen Bielefeld gibt es aktuell jedoch Kinder, die mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert wurden.

Die Zahl der Schüler, die sich aufgrund positiver Corona-Fälle an der Schule in Quarantäne begeben müssen, steigt in Bielefeld und ganz Nordrhein-Westfalen an. Anfang November kam die Stadt Solingen daher auf die Idee einen sogenannten Hybridunterricht einzuführen. 50 Prozent der Schüler sollten digital am Unterricht teilnehmen, 50 Prozent sollten vor Ort dabei sein. Doch NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) schmetterte diesen Vorschlag ab.

StadtBielefeld
Einwohnerüber 334.000
BundeslandNRW

Bielefeld (NRW): Corona-Fälle in Schulen – welche Einrichtungen sind aktuell betroffen?

Mehrere Schulen in der Stadt Bielefeld melden positive Corona-Fälle. Sobald sich ein Schüler angesteckt hat, muss sich meist die Klasse beziehungsweise der gesamte Jahrgang in häusliche Quarantäne begeben. Auch Lehrer sind von dieser Maßnahme nicht ausgenommen. Doch über die konkreten Regeln, die an den betroffenen Institutionen gelten, lassen sich keine verlässlichen Aussagen machen, wie Radio Bielefeld am Dienstag (10. November) berichtet.

Die Eltern schulpflichtiger Kinder müssen jeden Tag damit rechnen, dass ihre Schule aufgrund des Corona-Infektionsgeschehens geschlossen werden könnte. Regelmäßige Updates zu Schulschließungen in Bielefeld (NRW) sind jedoch kaum möglich, da die Redaktionen in der Regel keine regelmäßigen Updates von den Einrichtungen erhalten. In der nachfolgenden Übersicht sind die Schulen aufgelistet, an denen es aktuell positive Corona-Fälle gibt:

  • Abendrealschule Bielefeld
  • Berufskolleg Bethel
  • Berufskolleg Senne
  • Brodhagenschule
  • Friedrich Wilhelm Murnau-Gesamtschule
  • Förderschule Westkampweg
  • Gesamtschule Quelle
  • Gesamtschule Rosenhöhe
  • Grundschule Heeperholz
  • Grundschule Dreekerheide
  • Gymnasium am Waldhof
  • Gymnasium Heepen
  • Hans-Ehrenberg-Gymnasium
  • Hellingskampschule
  • Gertrud-Bäumer-Schule
  • Kuhlo-Realschule
  • Laborschule
  • Luisenschule
  • Maria-Stemme-Berufskolleg
  • Martin-Niemöller-Gesamtschule
  • Oberstufenkolleg
  • Realschule Am Schlehenweg
  • Realschule Heepen
  • Realschule Jöllenbeck
  • Rudolf-Rempel-Berufskolleg
  • Schule Am Niedermühlenhof
  • Sekundarschule Königsbrügge

(Sollten weitere Schulen hinzukommen oder nicht mehr betroffen sein, dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an redaktion@owl24.de.) Trotz des Coronavirus soll der Schulbetrieb in NRW und ganz Deutschland aufrechterhalten bleiben. Eine Maskenpflicht ab der Jahrgangsstufe 5 soll dafür sorgen, dass sich möglichst wenigeSchüler mit dem Virus Sars-CoV-2 infizieren. In Bielefeld sind aktuell bis zu 1.600 Menschen erkrankt. Die nachfolgende Bekanntmachung ist jedoch Grund zur Hoffnung: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verkündete einen Durchbruch in der Herstellung eines Corona-Impfstoffes

Bielefeld (NRW): Corona-Fälle in Kitas – welche Einrichtungen sind aktuell betroffen?

Neben den Schulen gibt es in Bielefeld auch eine Reihe von Kitas, die vom Coronavirus betroffen sind. In der nachfolgenden Übersicht sind die Kindertagesstätten aufgelistet, in denen zwar positive Corona-Fälle gemeldet wurden, aber der Betrieb unter strengen Corona-Regeln noch aufrechterhalten bleibt:

  • Kita Alter Dreisch
  • Kita Jahnstraße
  • Kita Langwiese
  • Kita Löwenzahn

Andere Einrichtungen können aktuell jedoch nicht öffnen. Die nachfolgenden Bielefelder Kitas sind aufgrund des Coronavirus vorübergehend geschlossen worden:

  • Kinderhaus Rabenhof
  • Kinderhaus Lydia
  • Kita Abenteuerland
  • Kita Am Vollbruch
  • Kita Jakobus
  • Kita Tausendfüßler
  • Kita Weltweit

Alle hier dargelegten Auflistungen haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten wir eine Kita oder Schule vergessen haben, können Sie uns gerne kontaktieren. Im Zweifelsfall können sich Eltern auch jederzeit an die Einrichtungen, die ihr Kind besucht, wenden. Aktuelle Informationen zur Coronavirus-Lage in Bielefeld (NRW) erhalten Sie auch in unserem Newsticker.

Bielefeld: Wegen Coronavirus – werden die Winterferien in NRW verlängert?

Die NRW-Landesregierung zieht in Erwägung die Winterferien an Schulen zu verlängern. Demnach würden die Winterferien in NRW zwei Tage früher beginnen – also statt erst am 23. Dezember bereits am 21. Dezember. Somit wäre der letzte Schultag vor Weihnachten der 18. Dezember (Freitag). So könnten sich die Familien sechs Tage vor Heiligabend freiwillig isolieren, bevor sie sich mit der erweiterten Familie träfen, zum Beispiel den Großeltern.

Dieser Vorschlag wird im NRW-Landtag bereits diskutiert, wie Laschet bestätigte. Der Grund sind die steigenden Coronavirus-Zahlen. Eine Entscheidung dazu wurde aber noch nicht getroffen. Aktuell befinden sich über 50.000 Schüler in häuslicher Quarantäne. Etwa 3.660 Schüler haben sich nachweislich mit dem Virus infiziert. Auch in Bielefeld gibt es einige Fälle. Sechs Schulen sind derzeit in NRW komplett geschlossen. 552 Schulen haben eine sogenannte Teilschließung angeordnet.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Gregor Fischer/dpa

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