Quarantäne

Coronavirus: Sechs weitere Fälle in Bielefeld – Alle Schulen schließen

In Bielefeld gibt es nun 16 bestätigte Corona-Fälle. Damit ist die Zahl der Infizierten erneut gestiegen. Alle Schulen werden nun geschlossen.

+++ Newsticker zum Coronavirus in Bielefeld aktualisieren +++

  • In Bielefeld ist die Zahl der Corona-Infektionen erneut gestiegen. 
  • 15 Menschen haben sich inzwischen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. 
  • Wegen der Krankheit Covid-19 werden nun sämtliche Veranstaltungen abgesagt. 

Update: 13. März. Angela Merkel hat alle Menschen in Deutschland dazu aufgerufen, wenn möglich, auf unnötige soziale Kontakte zu verzichten. Die empfiehlt, wegen des Coronavirus auch Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmern abzusagen. Dem ist die Stadt Bielefeld gefolgt: Ab Sonntag werden bis Ende April keine öffentlichen Veranstaltungen mehr stattfinden.

In einigen deutschen Bundesländern wurden wegen Covid-19 nun weitere Maßnahmen ergriffen. Öffentliche Einrichtungen sollen schließen. Auch in Bielefeld und ganz NRW werden die Schulen und Kitas wegen des Coronavirus vorsorglich geschlossen

Update: 12. März, 15.37 Uhr. In der Stadt Bielefeld gibt es sechs Neuerkrankungen. Somit steigt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle auf 15. Inzwischen befinden sich 300 Bielefelderinnen und Bielefelder in häuslicher Quarantäne, weil sie unter der Krankheit Covid-19 leiden. Die Symptome halten sich bei den meisten betroffenen Menschen jedoch in Grenzen. 

Die Stadt hat jetzt jedoch weitere Schutzmaßnahmen ergriffen. In Bielefeld werden Kinos, Diskotheken und auch das Theater wegen des Coronavirus geschlossen. In einer Allgemeinverfügung der Stadt, die ab Sonntag gilt, werden zudem alle öffentlichen und kommerziellen Veranstaltungen untersagt.

Update: 12. März. Am Mittwoch (11. März) gab die Stadt Bielefeld bekannt, dass es vier neue Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gibt. Es soll sich dabei um zurückgekehrte Urlauber handeln. Weitere Einzelheiten werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. 

Indes eröffnen am Donnerstag (12. März) die vorsorglich eingerichteten Notfallambulanzen in Bielefeld. Die Diagnose-Zentren extra für Patienten, bei denen der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 besteht, befinden sich an folgenden Stellen:

  • Ehemalige Notfallambulanz am Klinikum-Mitte
  • Haus Gilead I auf dem Parkplatz des Verwaltungsgebäudes am Kantensiek 19
  • Vor dem Johannesstift in Bielefeld-Schildesche 

Die Ambulanzen sind Wochentags und am Wochenende stundenweise vor- und nachmittags geöffnet. Untersuchungen finden ausdrücklich nur nach einem telefonischen Vorgespräch statt: 

  1. Bürgertelefon Bielefeld (0521/512000, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr) 
  2. Kassenärztliche Vereinigung (116-117).

Fünf Corona-Fälle in Bielefeld bekannt

Update: 10. März, 18.50 Uhr. In Bielefeld ist die Zahl der Corona-Infizierten im Laufe des Dienstags (10. März) weiter gestiegen. Die Ergebnisse von drei weiteren Tests sind positiv. Damit sind fünf Bielefelderinnen und Bielefelder am Coronavirus erkrankt. Das teilte Oberbrügermeister Pit Clausen mit. 

Um Erkrankte in Bielefeld schneller testen zu können, wird am Donnerstag am Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) eine so genannte Zentrale Untersuchungseinheit eröffnen. Dort werden auf Anweisung des Gesundheitsamtes ausschließlich begründete Coronavirus-Fälle getestet. 

Um eine weitere Verbreitung der Krankheit Covid-19 zu verzögern, werden in der Stadt Bielefeld ab sofort und bis auf Weiteres keine Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehr stattfinden. Das bedeutet, dass zum Beispiel das Heimspiel von Arminia Bielefeld gegen den VfL Osnabrück am kommenden Freitag ohne Zuschauer ausgetragen wird. Hintergrund ist ein Erlass des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums, der den Kommunen heute Nachmittag zugestellt worden ist. Darin ordnet das Land NRW dieses Vorgehen zum Schutz vor dem Coronavirus an. 

Bei Events unter 1.000 Besuchern wird es in jedem Fall zu einer individuellen Einschätzung kommen und ob und welche infektionshygienischen Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen. Die Stadt Bielefeld wird dazu in den nächsten Tagen eine Checkliste zur Verfügung stellen. Veranstalter können sich mit Fragen zum Coronavirus unter der Rufnummer 51-2000 melden. 

Coronavirus in Bielefeld: Weitere Testergebnisse negativ 

Update: 10. März. Nun liegen auch die Testergebnisse der zwei letzten Teilnehmer der Reisegruppe vor. Diese sind negativ ausgefallen, wie das Gesundheitsamt mitteilt. Damit sind von sieben Bielefeldern, die mit nach Israel gefahren sind, nur zwei an Covid-19 erkrankt. 

Bielefeld: Zwei Personen mit Coronavirus infiziert

Update: 8. März. Wie nun bekannt wurde, verliefen die Tests auf das Coronavirus bei dem Schüler der Theodor-Heuss-Realschule in Sennestadt negativ. Die Schule kann am Montag wieder öffnen. Doch indes wurden eine Frau (47) und ein Mann (43) aus Bielefeld positiv getestet. Beiden geht es gut, sie zeigen nur leichte Symptome. Offenbar haben sich die beiden auf einer Israel-Reise angesteckt. Momentan stehen sie unter Quarantäne.

Die übrigen Mitglieder der Reisegruppe wurden ebenfalls getestet. In der Gruppe waren insgesamt sieben Bielefelder dabei, drei wurden negativ auf das Virus getestet, bei zwei weiteren steht das Ergebnis noch aus. Dieses wird Anfang der Woche erwartet. Am Mittwoch stellte sich heraus, dass der Busfahrer der Gruppe infiziert ist. Insgesamt sind somit zehn Corona-Fälle in OWL bekannt. Unter anderem haben sich zwei Personen aus dem Kreis Lippe angesteckt, die ebenfalls Teilnehmer der Reise waren.

Bielefeld: Verdacht auf Coronavirus an Realschule

Update: 5. März. Nachdem sich der Verdacht bei dem Lehrerpaar aus Bielefeld nicht bestätigt hatte, konnten die Schulen wieder geöffnet werden. Doch nun folgt bereits ein neuer Verdachtsfall auf das Coronavirus. Wie Radio Bielefeld berichtet, wird die Theodor-Heuss-Realschule in Sennestadt am Freitag (6. März) geschlossen bleiben. 

Der Grund: Ein Kind hatte offenbar eine Großveranstaltung besucht und anschließend Symptome gezeigt, die auf eine Corona-Infektion schließen lassen könnten. Ein Test auf COVID-19 ist veranlasst, am Wochenende werden die Ergebnisse vorliegen. Es handelt sich hierbei lediglich um einen Verdacht! Die Schließung der Schule in Bielefeld wegen des Coronavirus ist eine reine Vorsichtsmaßnahme und gemeinsam mit der Bezirksregierungsstelle in Bielefeld beschlossen worden.

Coronavirus: Nach Entwarnung öffnen Schulen wieder

Update: 3. März, 14.59 Uhr. Nachdem die Albatros-Förderschule in Bielefeld wegen des Coronavirus vorsorglich geschlossen wurde, konnten die Pforten am heutigen Dienstag wieder geöffnet werden. Der Unterricht findet nun wieder planmäßig statt. Das Lehrerpaar hatte sich nicht mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. 

Update: 12.16 Uhr. Nachdem bekannt wurde, dass sich das Lehrerpaar aus Bielefeld nicht mit dem Coronavirus infiziert hat, wird die Albatros-Schule am Dienstag wieder öffnen. Die Einrichtung musste heute noch aus organisatorischen Gründen geschlossen bleiben, teilte die Schulleitung auf ihrer Homepage mit. 

In ganz Deutschland haben sich inzwischen 150 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. In NRW sind aktuell 86 Fälle bekannt, berichtete das Robert Koch-Institut am Montag. Bis jetzt gibt es in der Stadt Bielefeld aber noch keinen bestätigten Coronavirus-Fall. Im Kreis Gütersloh wurde nun eine Corona-Hotline für bedürftige Personen eingerichtet

Bielefeld: Lehrerpaar nicht an Coronavirus erkrankt – Betroffene bleiben noch zu Hause 

Update: 6.50 Uhr. Nachdem das Lehrerpaar aus Bielefeld negativ auf das Virus Sars-CoV-2 getestet wurde, gibt es in der Stadt aktuell keinen weiteren Verdachtsfall. Als Vorsichtsmaßnahme und auf Anordnung des Gesundheitsamtes Bielefeld bleiben die Frau und der Mann jedoch noch eine Woche lang zu Hause. An den beiden Schulen kann jedoch aufgeatmet werden. 

An der Albatros-Schule und an der Mamre-Patmos-Schule in Bielefeld kann der Schulbetrieb nun ganz normal fortgesetzt werden. Die Verantwortlichen des Gesundheitsamts bemängelten nach dem ersten Coronavirus-Verdachtsfall jedoch, dass sich das Lehrerpaar nicht rechtzeitig gemeldet habe. 

Der Amtsleiter aus Bielefeld Dr. Peter Schmid appellierte an alle Menschen, die wissen, dass sie Kontakt zu einem Infizierten hatten, sich beim Gesundheitsamt zu melden. Den Erreger könne man auch Symptome weiterverbreiten, hieß es. Auch im Kreis Paderborn gab es nun einen ersten Coronavirus-Verdachtsfall und zwei Schulen in Büren wurden geschlossen.  

Lehrerpaar aus Bielefeld nicht mit Coronavirus infiziert

Update: 2. März 2020, 6.41 Uhr. Das Lehrerpaar aus Bielefeld hat sich nicht mit dem Coronavirus infiziert. Eine Überprüfung der Frau und des Mannes, die im Kreis Heinsberg Karneval gefeiert hatten und Kontakt zu einem Corona-Infizierten gehabt haben sollen, verlief negativ. Das hatte das Gesundheitsamt der Stadt Bielefeld am Samstagnachmittag (29. Februar 2020) mitgeteilt. 

Damit gibt es in der Stadt nach wie vor keinen bestätigten Coronavirus-Fall. Wie bereits berichtet, wurde am Freitag (28. Februar 2020) die Albatros-Schule, eine Förderschule für behinderte Kinder aus Bielefeld vorsorglich geschlossen. Die betroffene Frau ist hier als Lehrkraft tätig. Ihr Partner unterrichtet an der Mamre-Patmos-Schule in Bielefeld – einer Schule für Mehrfachbehinderte in der Trägerschaft Bethels. In der Einrichtung werden auch beatmete Kinder betreut, deren Gesundheit als sehr anfällig gilt, berichtete das Westfalen-Blatt

Update: 14.51 Uhr. Es gibt Neuigkeiten zu dem Coronavirus-Verdacht in Bielefeld. Demnach könnte sich nicht nur nicht eine Lehrerin der Albatros-Förderschule mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert haben, sondern auch ihr Ehemann, der ebenfalls Lehrer ist. Das berichtete der Radiosender wdr2 heute Mittag. 

Das Lehrerpaar aus Bielefeld hatte eine Karnevalsfeier in Heinsberg besucht und könnte dabei möglicherweise mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen sein. Die Untersuchungen dauern an. Vor Samstagmittag ist mit keinem Ergebnis zu rechnen. In dem Ort schwebt bereits ein Mann in Lebensgefahr, nachdem er sich mit dem Virus infiziert hatte. 

Update: 12.40 Uhr. Nachdem bekannt geworden ist, dass man an der Albatros-Förderschule in Bielefeld einem Corona-Verdacht nachgeht, blieben die rund 170 Schüler der Einrichtung am heutigen Freitag zu Hause. Wie es jetzt weiter geht, hängt vor allem von den Testergebnissen ab. Derzeit muss geprüft werden, ob sich die Lehrerin mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hat oder nicht.   

Auf der Internetseite der Albatros-Förderschule in Bielefeld gab die Schulleitung bekannt, dass man sich noch heute bei allen Familien melden werde, um weitere Informationen nach Außen zu tragen. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt werde derzeit geprüft, wie die Einrichtung man mit dem Coronavirus umgehen soll.   

Noch kein bestätigter Coronavirus-Fall in Bielefeld

Update: 11.40 Uhr. In Bielefeld gibt es nach wie vor keinen bestätigten Coronavirus-Fall. Das Gesundheitsamt der Stadt warnt vor Panik. Derzeit gehe man bei der Albatros-Förderschule in Senne lediglich einem Verdacht nach.     

Das Desinfizieren der Hände ist in Bielefeld und auf der ganzen Welt gerade besonders wichtig, um einer Ausbreitung des Coronavirus vorzubeugen.

Außerdem wurde bekannt, dass es auch an der Mamre Patmos Förderschule einen Corona-Verdachtsfall gibt. Auch dort laufen derzeit die Überprüfungen, berichtete Radio Bielefeld. Von den von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel heißt es jedoch, dass der Unterricht hier planmäßig stattfindet. Das Robert Koch-Institut in Berlin informiert rund um die Uhr über die neusten Entwicklungen beim Coronavirus

Bielefeld: Lehrerin soll in Kontakt mit dem Coronavirus gekommen sein 

Update: 28. Februar 2020, 11.13 Uhr. Bei der betroffenen Einrichtung handelt es sich um die Albatros-Schule in Bielefeld. Die Bildungsstätte ist eine Förderschule des Landschaftsverbandes. Eine Lehrerin soll in Kontakt mit dem Coronavirus gekommen sein. 

Bei der Schließung der Albatros-Förderschule handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Die Lehrkraft wird sich einer Untersuchung unterziehen müssen. Die Schule befindet sich im Süden der Stadt Bielefeld

Erstmeldung: Erste Corona-Verdacht in Bielefeld – Schule geschlossen

Bielefeld – Das Coronavirus breitet sich in NRW offenbar weiterhin ungehindert aus. Jetzt gab es auch einen ersten Verdachtsfall in Bielefeld. Eine Förderschule wurde am Freitag vorsorglich geschlossen, berichtete wdr2 am Vormittag.  

Coronavirus in Bielefeld: Schule in Kontakt mit dem Gesundheitsamt

Eine Frau, die in einer Förderschule in Bielefeld tätig ist, soll Kontakt mit einer Person gehabt haben, die sich bereits mit dem Coronavirus infiziert hat. Die Einrichtung stehe im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt, heißt es. Im Laufe des Freitags (28. Februar) wolle man gemeinsam klären, wie es jetzt weiter geht. 

Erst kürzlich informierte das Gesundheitsamt in Bielefeld über das Coronavirus. In der kommenden Woche wollten sich die Experten mit Klinikärzten treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Auch der Sport in der Stadt bleibt von dem Thema nicht unberührt. Beim Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld hat man bereits erste Maßnahmen wegen des Virus Sars-CoV-2 ergriffen

Die Angst vor dem Coronavirus führt in der Bevölkerung zu Hamsterkäufen. Doch wie sinnvoll sind diese?

Auch der Tourismus muss sich im Augenblick mit der Lungenkrankheit beschäftigen. Auf Teneriffa sitzen wegen des Coronavirus zahlreiche Urlaube fest und auch ein Ehepaar aus Bielefeld befindet sich dort in Quarantäne.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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