Hygienekonzept steht aus

Coronavirus: Freibäder in Bielefeld öffnen – welche Regeln gelten?

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Abstand halten im Becken: Die Freibäder dürfen bald wieder öffnen. (Symbolbild)

In Bielefeld soll trotz des Coronavirus die Freibad-Saison zu Christi Himmelfahrt starten. Besucher müssen sich aber wohl auf neue Regeln einstellen.

  • In Bielefeld soll ab dem 20. Mai die Freibad-Saison beginnen.
  • Wegen des Coronavirus müssen sich die Schwimmgäste auf neue Regeln einstellen. 
  • Die NRW-Landesregierung arbeitet an einem Schutzkonzept.

Update: 15. Mai, 13.55 Uhr. Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales plant die Öffnungen der Bäder. Armin Laschet (CDU) hatte bereits am 6. Mai angekündigt, dass die Freibäder in Bielefeld und ganz Nordrhein-Westfalen am 20. Mai unter strengen Auflagen öffnen sollen. Aktuell liegt aber noch kein Konzept vor. Die Landesregierung erarbeitet derzeit entsprechende Hygiene- und Infektionsschutzstandards, damit die Einrichtungen ihren Betrieb wieder aufnehmen können. Die Hallenbäder sollen ab dem 30. Mai wieder öffnen.

Auch im Kreis Gütersloh hat das Freibad in Verl seit dem 20. Mai unter strengen Corona-Regeln wieder geöffnet aber Besucher müssen mit Einschränkungen rechnen.

Coronavirus in Bielefeld: Freibad-Saison noch nicht gestartet 

Erstmeldung: 14. Mai. Nach den Fitnessstudios bereiten sich jetzt auch die Freibäder darauf vor, dass sie öffnen dürfen. Eigentlich empfangen die Bäder stets ab dem 1. Mai Schwimmer. Dieses Jahr ist die Situation wegen des Coronavirus etwas anders. 

Coronavirus: Wann öffnen die Freibäder in Bielefeld wieder? 

Am 20. Mai sollen die Freibäder in Bielefeld und den anderen Städten in NRW wieder öffnen. Die Vorgaben von der Politik dazu stehen jedoch noch aus. Derzeit ist Sport unter freiem Himmel zwar wieder erlaubt, jedoch müssen hierbei die Hygienevorgaben zum Coronavirus eingehalten werden. Wie sich dieses Konzept ins Freibad übertragen lässt, ist unklar. 

Derweil durften in Bielefeld die Restaurants und Cafés trotz des Coronavirus wieder öffnen – auch hier gelten strenge Regeln. Ebenso wie in Restaurants und Geschäften wird auch im Freibad die Anzahl der Besucher genau überwacht. Höchstwahrscheinlich wird es eine festgelegte Anzahl von Schwimmern pro Becken geben, um die Übertragung des Coronavirus zu vermeiden. Auch Warteschlangen an Rutschen oder Sprungbrettern sollen möglichst vermieden werden.  

Freibäder in Bielefeld dürfen wieder öffnen – Regeln noch unklar

Auch Fitnessstudios in der Stadt dürfen seit kurzem wieder Sportler empfangen. In den Sportvereinen und Studios ist das Benutzen der Waschräume derzeit jedoch untersagt. Wie diese Regel in den Freibädern in Bielefeld umgesetzt werden soll, bleibt abzuwarten. Ab dem 30. Mai sollen dann auch Hallen- und Spaßbäder wieder öffnen dürfen, wie die neuen Lockerungen in NRW zum Coronavirus der Bundesregierung vorsehen. Doch diese Maßnahmen genügen manchen nicht: In Bielefeld und ganz Deutschland kommt es vermehrt zu Corona-Demos. Am vergangenen Samstag (23. Mai) wurden in Bielefeld nach solch einer Demo sogar zwei Teilnehmer angegriffen.

Diese sieben Freibäder stehen üblicherweise in Bielefeld zur Abkühlung bereit: 

Bald können Schwimmer die Freibäder in Bielefeld wieder nutzen. (Symbolbild)

  • Wiesenbad (Werner-Bock-Straße 34)
  • Freibad Schröttinghausen (Campingstraße 20)
  • Freibad Dornberg (Forellenweg 8)
  • Freibad Gadderbaum (Im Holschebruch 7)
  • Freibad Hillegossen (Oelkerstraße 24) 
  • Freibad Jöllenbeck (Naturstadion 12b)
  • Naturbad Brackwede (Osnabrücker Straße 63a)
Auch in Münster sollen die Freibäder trotz des Coronavirus bald wieder öffnen und in der Domstadt werden sich die Besucher ebenfalls vorerst auf Einschränkungen einstellen müssen, wie msl24.de* berichtet.  

Msl24.de* ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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